-
Polizei mit hunderten Kräften bei AfD-Kundgebung und Gegendemo in Berlin
-
Oberstes US-Gericht hält Missbrauchsurteil gegen Trump aufrecht
-
Ukraine: Neun Tote und mehr als 40 Verletzte bei russischen Angriffen
-
Wadephul mit Rubio in Washington zusammengekommen
-
Chinas Handelsminister auf Europa-Besuch: Peking und Brüssel um Annäherung bemüht
-
Gündogan fordert "klare Struktur" und mehr "Disziplin"
-
Frankreich debattiert erneut über die Wiederzulassung von Bienenkillern
-
Polizei nennt Schusswaffenangriff mit sechs Toten in Stade "Familientragödie"
-
Oberstes US-Gericht: Rauswurf von Fed-Vorständin Cook durch Trump unrechtmäßig
-
Frankreichs Parlament verabschiedet Werbeverbot für Wegwerfmode
-
Baby aus Klinik entführt: 18-jährige Verdächtige kommt vorläufig in Psychiatrie
-
In Thüringen getötete Frau: Tatverdächtiger in Polen festgenommen
-
Dutzende Tote bei schwersten pakistanischen Luftangriffen in Afghanistan seit Monaten
-
Fünf Tote nach Schüssen in Jugendhilfeeinrichtung in niedersächsischem Stade
-
Burnham kündigt Dezentralisierung der britischen Regierung bei Wahl zum Premier an
-
Starker Auftakt in Wimbledon: Maria in Runde zwei
-
Ehefrau nach Trennung erstochen: Zwölf Jahre Haft wegen Totschlags in Hannover
-
Maresca wird Guardiola-Nachfolger bei Manchester City
-
Warten auf das "große Paket": Koalitionsausschuss soll Durchbruch bringen
-
Suche in Erdbebenregion in Venezuela dauert an - Hoffnung auf weitere Überlebende sinkt
-
Vor Nato-Gipfel: Erdogan fordert "Einbindung" der Türkei in europäische Verteidigungsstruktur
-
Zweitwärmster Juni in Deutschland: Gewitter folgen auf historische Hitzewelle
-
Fünf Tote nach Schüssen in niedersächsischem Stade - Mutmaßlicher Schütze festgenommen
-
Linke dringt auf umfassende Konzepte zum Hitzeschutz
-
Syrien verurteilt Israels Vorstöße im Süden des Landes
-
Ukraine: Sieben Tote und mehr als 30 Verletzte bei russischen Angriffen
-
"Kurzsichtig und fatal": Steinmeier warnt vor Kürzung von Engagement für UNO
-
Freie Tankstellen erwarten Ansturm vor Auslaufen des Tankrabatts
-
Schließung für Renovierung: Cern-Teilchenbeschleuniger soll noch leistungsfähiger werden
-
Nach neuen Angriffen: Iran und USA machen widersprüchliche Angaben zu Verhandlungen
-
Offiziell: Bayerns Basketballer holen Gavel als Trainer
-
Rohr prophezeit Weltmeister aus Afrika: "Glaube ich ganz fest"
-
Chinas Handelsminister Wang auf Europa-Besuch: Peking und Brüssel suchen Dialog
-
Volvic wegen irreführender Werbung in Frankreich verurteilt
-
Bremer Verfassungsschutzbericht vorgestellt: Rechtsextremismus größte Gefahr
-
Iran: Erstes Treffen mit Oman zur Verwaltung von Straße von Hormus abgehalten
-
Ex-Akademieleiter Haupt kritisiert DFB: "Reicht nicht mehr"
-
Raubkopienportal movie2k: Justiz zieht Millionenbetrag von Verurteiltem ein
-
Zahl der Empfänger von Bafög für Fortbildungen leicht gesunken
-
"Kurzsichtig und fatal": Steinmeier warnt vor Verringerung des Einsatzes für UNO
-
Sehr gute Kirschenernte erwartet
-
Wadephul will mit Rubio über neue Lastenteilung in der Nato sprechen
-
Tausenden Hühnern droht Hitzetod: Polizei holt Tiertransporter aus Stau
-
"Historische" Hitze zieht ab: Wetterumschwung bringt Gewitter von Westen
-
Lineker: "Deutschland lebt in der Vergangenheit"
-
Chinas Staatschef Xi empfängt belarussischen Machthaber Lukaschenko in Peking
-
Dutzende Tote bei pakistanischen Luftangriffen in Afghanistan
-
Plus bei Rüstungsgütern: Staatliche Investitionen 2025 stark gestiegen
-
US-Soldaten bei der Öffnung von Hafen und Flughafen in Venezuela im Einsatz
-
US-Medien: Neue Gespräche zwischen den USA und Iran am Dienstag in Katar
WTO-Verhandlungen ohne Ergebnis beendet - Zollmoratorium für Digitales läuft aus
Die Verhandlungen über eine Reform der Welthandelsorganisation (WTO) sind ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Nach viertägigen Beratungen in der kamerunischen Hauptstadt Jaunde endete die Konferenz in der Nacht zum Montag, ohne dass Reformschritte für die Organisation vereinbart wurden. Die Staaten konnten sich auch nicht darauf verständigen, das seit Jahren bestehende Zollmoratorium für digitalen Handel zu verlängern.
"Wir haben hart gearbeitet", sagte WTO-Generaldirektorin Ngozi Okonjo-Iweala zum Abschluss der Gespräche - mehr als zwölf Stunden nach dem geplanten Ende. "Uns ist einfach die Zeit ausgegangen."
Die an dem Treffen teilnehmenden Minister und Delegierte sollten einen Aktionsplan entwickeln, mit dem die von geopolitischen Spannungen und steigendem Protektionismus geschwächte WTO reformiert werden sollte. Doch die auf Konsens ihrer Mitglieder ausgerichtete Organisation hat Schwierigkeiten, Einigungen zu erzielen. Jede Entscheidung zur WTO-Reform hing überdies von der Verlängerung des seit Jahren bestehenden Zollmoratoriums für digitalen Handel ab.
Das Moratorium betrifft etwa Onlinedienste und Softwareanbieter. Es war 1998 beschlossen worden und wurde seitdem immer wieder verlängert. Die USA fordern einen dauerhaften Verzicht auf die Zölle. Indien und andere Schwellenländer lehnen dies ab und verweisen darauf, dass ihnen dadurch Einnahmemöglichkeiten abhanden kommen. Die Länder wollen nun am WTO-Sitz in Genf weiter über eine Einigung verhandeln.
Beobachtern zufolge hatte am Samstag eine Phase intensiver Gespräche über verschiedene Themen begonnen. Am frühen Sonntag kamen die Verhandler nach Angaben aus diplomatischen Kreisen und Experten mit einem Entwurf aus einer nächtlichen Sitzung, was Hoffnungen auf eine Minimal-Einigung genährt hatte. Doch Brasilien intervenierte den Quellen zufolge in letzter Minute und blockierte das Moratorium zum digitalen Handel aus Protest gegen mangelnde Fortschritte bei separaten Gesprächen zur Landwirtschaft.
Die WTO mit ihren 166 Mitgliedsländer versucht seit Jahren, ein Arbeitsprogramm für Verhandlungen zur Landwirtschaft aufzustellen. Doch der Sektor bleibt für viele Länder ein äußerst sensibles Thema. Die Erwartungen an das Treffen in Jaunde waren in dem Bereich daher gering.
Okonjo-Iweala betonte, dass das Zoll-Moratorium für digitalen Handel nicht zum ersten Mal auslaufe. 1999 hatte die WTO-Ministerkonferenz es nicht verlängert - das holten die Staaten beim Treffen in Doha zwei Jahre später nach. Damals hätten die Länder nicht sofort angefangen, Zölle auf elektronische Übertragungen zu erheben, sagte die WTO-Chefin.
Nach den Gesprächen war die Enttäuschung spürbar. "Das Scheitern der WTO-Mitglieder, in Jaunde eine konkrete politische Einigung zu erzielen, ist in Zeiten, in der die weltweite Wirtschaft unter Druck steht, besonders besorgniserregend", erklärte der Chef der Internationalen Handelskammer, John Denton. Der britische Handelsminister Peter Kyle sprach von einem "großen Rückschlag für den weltweiten Handel".
C.Bruderer--VB