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Zahl der Empfänger der Grundsicherung im Alter gestiegen
Die Zahl der Empfänger von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung ist im vergangenen Jahr um 1,8 Prozent gestiegen. Im Dezember 2025 erhielten rund 1,28 Millionen Menschen diese Leistungen, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Die staatlichen Zuschüsse bekommt, wer dauerhaft voll erwerbsgemindert ist oder die Altersgrenze erreicht hat und den Lebensunterhalt nicht aus eigenem Einkommen finanzieren kann.
Die Altersgrenze erreichen vor dem Jahr 1947 geborene Menschen mit 65 Jahren. Für 1947 und später geborene gilt eine schrittweise Erhöhung auf 67 Jahre. Im Dezember 2025 lag die Altersgrenze bei 66 Jahren und zwei Monaten. Diese Grenze hatten im vergangenen Dezember rund 764.000 Menschen erreicht und erhielten Grundsicherung im Alter.
Zwischen Ende 2024 und Ende 2025 stieg ihre Zahl um 3,4 Prozent und erreichte einen neuen Höchststand, wie die Statistiker mitteilten. Die Zahl der Grundsicherungsempfänger bei Erwerbsminderung sank hingegen um 0,5 Prozent auf rund 520.000 Menschen. Das ist der niedrigste Wert seit Dezember 2018.
Binnen eines Jahres stieg die Zahl leistungsberechtigter Geflüchteter aus der Ukraine in diesem Bereich um 9,9 Prozent auf rund 109.000. Zwar hatte der Anstieg maßgeblichen Anteil an der Gesamtentwicklung, die Zahl stieg aber erneut weniger stark an als in den Vorjahren.
W.Huber--VB