-
In Ungnade gefallener Top-Republikaner Dennis Hastert stirbt 84-jährig
-
Urteil: Preiserhöhung von Extraenergie trotz Preisgarantie unzulässig
-
AfD will EU und Eurozone reformieren - Boehringer bestreitet Kurswechsel
-
Nach Wahl: Parlament in Äthiopien bestätigt Ministerpräsident Abiy im Amt
-
Kiew gibt Nutzung von KI-Luftabwehrgeschützen bekannt
-
Frühere Trump-Sprecherin Leavitt arbeitet künftig bei Fox News
-
Duisburg: 16-Jähriger zweimal in wenigen Stunden mit geklauten Fahrzeugen erwischt
-
Vorstoß für Gesetzesänderung: Strafen für Leugnung des Existenzrechts Israels
-
USA ziehen nach verdächtigem Vorfall B-1-Bomber von britischem Militärstützpunkt ab
-
Medwedew schießt Fan ab: Djokovic nach Eklat im Finale
-
Durch Autorennen getötetes Kind: In Hamburg verhängte Haftstrafen rechtskräftig
-
Medizin-Nobelpreis für Forscher aus Deutschland und den USA
-
Drei Jahre nach Hammerskins-Razzia: Geldstrafe wegen Waffenbesitzes
-
Verbände fordern Stopp einer Plastiksteuer "im Schnellverfahren"
-
Neuer Höchststand bei Beziehern von Grundsicherung im Alter
-
Netanjahu: Hamas wird nie wieder im Gazastreifen herrschen
-
ADAC: Entlastung durch Tankrabatt schmilzt - Spritpreise steigen wieder leicht
-
Nachrichtendienste warnen vor einem "gewaltsamen Konflikt mit Russland"
-
Neuer Marinehafen soll in Emden entstehen
-
Prozess gegen 18-Jährigen wegen mutmaßlicher Anschlagspläne in Hamburg gestartet
-
Schülerproteste in Frankreich: Jugendlichem wird von Polizei-Granate die Hand abgerissen
-
Hacker greifen Dänemarks Melderegister an - Daten von 8,8 Millionen Menschen betroffen
-
Millionendiebstahl aus Schließfächern in Berlin: Weiterer Mittäter verurteilt
-
Bosnisch-serbischer Hardliner Dodik erklärt seine Partei zum Wahlsieger - Dank an Trump und Putin
-
Linke zieht gegen Ministerin Reiche vor das Bundesverfassungsgericht
-
Gericht: Berliner Feuerwehr durfte fehlende Impfnachweise Gesundheitsamt melden
-
Umfrage: Konsumlaune verdüstert sich - schlechte Aussichten für Weihnachtsgeschäft
-
Trotz Leistungseinbruch: Alcaraz beendet Final-Durststrecke
-
Strafbarkeit von Leugnung des Existenzrechts Israels: Hessen pocht auf Gesetz
-
Baden-Württemberg: Drei Katzenbabys in Regionalzug ausgesetzt
-
Zwei Forscher aus Deutschland erhalten Medizin-Nobelpreis - Auch US-Kollege geehrt
-
Außenbandriss: Gwinn fällt mehrere Wochen aus
-
Verfassungsschutz sieht "besorgniserregende Entwicklung" bei Rechtsextremismus
-
Schlagerlegende Mouskouri und weitere Persönlichkeiten mit Verdienstorden geehrt
-
Schülerproteste in Frankreich: Unterricht fällt in gut 400 Schulen aus
-
Staugefahr steigt: ADAC erwartet stärkeren Verkehr durch Herbstferien
-
Rekord: Anteil von E-Autos an Neuzulassungen steigt auf 34,5 Prozent
-
Medizin-Nobelpreis geht an Forscher aus Deutschland und den USA
-
Bolsonaro-Sohn gewinnt erste Wahlrunde in Brasilien - – Stichwahl gegen Lula
-
Zahl unerlaubter Einreisen im September weiter gesunken
-
Wohnungskrise in Spanien: Regierungschef Sánchez kündigt vorgezogene Neuwahlen an
-
E-Auto-Boom im September: Anteil an Neuzulassungen steigt auf mehr als ein Drittel
-
Nach Dämpfer: Zverev fehlen weiter über 1000 Punkte auf Sinner
-
Geheimdienst-Chefs verteidigen Reform ihrer Behörden als dringend notwendig
-
BND-Chef Jäger sieht Gefahr eines "gewaltsamen Konflikts mit Russland"
-
UN-Klimagipfel: Möglicherweise entscheidende Vorverhandlungen auf Fidschi-Inseln
-
Iran-Sanktionen: Hotel darf nicht mit eingefrorenen Geldern weiterbetrieben werden
-
Galeria-Miteigentümer kritisiert Geschäftsführung für erneuten Insolvenzantrag
-
Hackerangriff auf dänisches Melderegister - Daten von 8,8 Millionen Menschen betroffen
-
Spaniens Regierungschef Sánchez kündigt vorgezogene Neuwahlen im November an
Lebenserwartung in Westeuropa driftet auseinander - keine deutsche Region an Spitze
Die Lebenserwartung in Westeuropa driftet zunehmend auseinander. Seit Mitte der 2000er Jahre vertieft sich die Kluft zwischen westeuropäischen Regionen mit hoher und mit stagnierender Lebenserwartung deutlich, wie eine am Montag veröffentlichte Analyse des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung und des französischen Instituts für demografische Studien zeigt. Deutsche Regionen finden sich nicht in der Spitzengruppe mit der höchsten Lebenserwartung.
"Im Untersuchungszeitraum konnte sich keine einzige Region in Deutschland innerhalb der oberen zehn Prozent aller westeuropäischen Regionen mit der höchsten Lebenserwartung etablieren", erklärte Mitautor Sebastian Klüsener.
Die Forscherinnen und Forscher werteten Sterblichkeitsdaten aus 450 Regionen in 13 europäischen Ländern über den Zeitraum von 1992 bis 2019 aus. Die Coronapandemie ist dabei also nicht berücksichtigt.
Zwischen 1992 und 2005 stieg die Lebenserwartung in Westeuropa demnach deutlich an - bei Männern um rund dreieinhalb Monate pro Jahr, bei Frauen um zweieinhalb Monate. Die Forscher sprechen auch von einem "goldenen Zeitalter", in dem viele bei der Lebenserwartung zurückliegende Regionen aufholten.
Nach 2005 setzte sich dieser Trend allerdings nicht fort. In den Jahren 2018 und 2019 betrug der durchschnittliche jährliche Zuwachs bei der Lebenserwartung nur noch etwa zwei Monate für Männer und einen Monat für Frauen.
Ausschlaggebend dafür war die Entwicklung der Sterblichkeit bei den 55- bis 74-Jährigen, wie Pavel Grigoriev, einer der Hauptautoren der Studie, erklärte. In manchen Regionen stagnierte demnach die Sterblichkeit in dieser Altersgruppe oder stieg sogar wieder an. Der Experte sprach von einer "sehr besorgniserregenden Entwicklung, da viele dieser Menschen noch mitten im Leben stehen und erwerbstätig sind".
Auch in Deutschland glich sich die regionale Lebenserwartung zwischen 1990 und 2005 stark an, insbesondere gab es in weiten Teilen Ostdeutschland nach der Wiedervereinigung in einigen Regionen einen starken Aufwärtstrend.
Nach 2005 verlangsamte sich der Fortschritt hingegen in allen Regionen Deutschlands. So hatte die Altmark in Sachsen-Anhalt bei Männern die drittniedrigste Lebenserwartung der untersuchten westeuropäischen Regionen und Vorpommern die viertniedrigste.
Neben weiten Teilen Ostdeutschlands verzeichneten auch einige Regionen im Norden und Westen ungünstige Entwicklungen. Unter den zehn Prozent der Regionen mit den schlechtesten Werten bei der Lebenserwartung befanden sich im Jahr 2019 beispielsweise auch Bremerhaven, Emscher-Lippe und Ostfriesland für Männer sowie Emscher-Lippe, Schleswig-Holstein Süd-West und Ostfriesland für Frauen.
Insbesondere bei Frauen stand dies der Studie zufolge in engem Zusammenhang mit den langfristigen Folgen des Tabakkonsums. Frauen sterben demnach häufiger nicht nur an Lungenkrebs, sondern auch an anderen mit dem Rauchen verbundenen Krankheiten, wie zum Beispiel Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Regional gibt es Unterschiede. So rauchten Frauen in Süd- und Ostdeutschland früher weniger als Frauen in West- und Norddeutschland.
G.Schmid--VB