-
Kanada will neue U-Boot-Flotte vom deutschen Hersteller TKMS bauen lassen
-
Ronaldo bestätigt: "Das war meine letzte Weltmeisterschaft"
-
Bundestags-Wirtschaftsausschuss für Ende von Ladenöffnungsverbot an Sonntagen
-
Viertelfinale im Blick: Zverev von Sperrstunde ausgebremst
-
Macron in Syrien - Erste Visite eines westeuropäischen Staatschefs seit Assad-Sturz
-
Kanada entscheidet sich für deutschen Hersteller TKMS für Bau neuer U-Boot-Flotte
-
Vor Nato-Gipfel in Ankara: Netanjahu warnt Trump vor Kampfjetdeal mit Erdogan
-
WM-Aus gegen Spanien: Ronaldo scheitert mit Portugal
-
Einzug ins Viertelfinale: Fery lässt Briten träumen
-
Prinz Harry in Großbritannien eingetroffen - Verwirrung um Unterkunft
-
Ausgesetzte Sperre für US-Stürmer: Fifa weist belgischen Einspruch als unzulässig zurück
-
Belgien lässt im Fall Balogun nicht locker
-
Basketballer auf WM-Kurs: Keine Mühe mit Außenseiter Zypern
-
Microsoft will 4800 Stellen abbauen
-
Macron in Syrien eingetroffen - Erste Visite eines westlichen Staatschefs seit Assad-Sturz
-
Wiener Gericht spricht zwei Syrer wegen Misshandlung von Oppositionellen schuldig
-
Balogun: FIFA weist Belgiens Antrag als "unzulässig" ab
-
Auch neben Klopp: Watzke wirbt für Völler-Verbleib
-
Aufgehobene Sperre für US-Stürmer: Trumps Anruf bei Infantino löst WM-Skandal aus
-
Kabinett beschließt Haushaltsentwurf 2027 - Klingbeil im Kreuzfeuer der Kritik
-
George Clooney erhält Preis für Lebenswerk bei Filmfestival von Venedig
-
Teilnehmer des Trauerzugs für Chamenei in Teheran fordern "den Kopf von Trump"
-
"Causa Balogun": Infantino weist Einflussnahme Trumps zurück
-
"Größer als 50 Prozent": Watzke hofft auf Klopp - und warnt
-
Vor Nato-Gipfel: Mindestens 22 Tote bei erneuter russischer Angriffswelle auf Kiew
-
Historisch niedrige Beteiligung an Wahl in Algerien - regierungsnahe FLN siegt
-
Studie: Beseitigung von Ewigkeitschemikalien in Europa teuer und fast wirkungslos
-
Interpol: Mehr als tausend Festnahmen auf vier Kontinenten bei Schlag gegen Menschenhändler
-
Pyrenäen-Show: Pogacar entreißt Vingegaard das Gelbe Trikot
-
Netanjahu warnt Trump vor Kampfjet-Verkauf an Erdogan
-
Trump: Habe Infantino um Aufhebung der roten Karte für US-Stürmer gebeten
-
Trump gibt Anruf bei Infantino zu
-
Bremer Gericht spricht Müttern nach anonymer Samenspende Unterhaltsvorschuss zu
-
Trump sorgt mit neuer Breitseite gegen Meloni für Empörung
-
Häftling in offenem Vollzug verursacht tödlichen Raserunfall: Haftstrafe in Krefeld
-
Heftige Vorwürfe: Belgischer Verband fechtet Balogun-Urteil an
-
Philippinischer Senat startet Amtsenthebungsverfahren gegen Vizepräsidentin Duterte
-
Stalker soll Frau in Offenburg erschossen haben
-
Höhere Ausgaben und mehr Schulden: Kabinett beschließt Haushaltsentwurf 2027
-
Zum Saisonstart: Union Berlin eröffnet gegen Bayern München
-
Weiterer Freispruch für Baden-Württembergs früheren Polizeiinspekteur
-
China sorgt mit Raketentest für Proteste - gemeinsames Marinemanöver mit Russland
-
Wissenschaftsrat: Kritisches Denken lässt sich nicht an KI delegieren
-
Frontalzusammenstoß von zwei Autos in Brandenburg: Drei Menschen tot
-
Pflegeheimbewohnerin in Chemnitz getötet: 23-Jähriger kommt in Psychiatrie
-
Riesige Menschenmassen geleiten Chameneis Leichnam bei Trauerzug durch Teheran
-
Koalition einigt sich auf zahlreiche Änderungen bei Gesundheitsreform
-
Britisches Königshaus: Harry wird bei London-Besuch nicht im Buckingham-Palast wohnen
-
Explosion an NS-Erinnerungsort in Mönchengladbach beschädigt Autos: Staatsschutz ermittelt
-
Norwegens Königspalast veröffentlicht erste Fotos von Mette-Marit nach Lungen-OP
Deutsche Wirtschaft wächst dank Staatsausgaben und privatem Konsum
Getragen von staatlichen Ausgaben hat die deutsche Wirtschaftsleistung zum Jahresende zugelegt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs im vierten Quartal um 0,3 Prozent zum Vorquartal, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte und damit seine erste Schätzung von Ende Januar bestätigte. Die Konsumausgaben des Staates legten demnach um 1,1 Prozent zu - aber auch die Ausgaben privater Haushalte trugen zum Wachstum bei.
Die Konsumausgaben der Verbraucherinnen und Verbraucher stiegen um 0,5 Prozent, wie die Statistiker ausführten. "Aber auch die Bauinvestitionen zogen deutlich an", betonte die Präsidentin des Bundesamtes, Ruth Brand. Im vierten Quartal wurde demnach 1,6 Prozent mehr in den Bau investiert als im Vorquartal. Die Investitionen in Ausrüstungen wie Maschinen, Geräte und Fahrzeuge stiegen ebenfalls leicht, nach einem starken Anstieg im dritten Quartal flachte die Entwicklung hier jedoch deutlich ab.
"Vom Außenhandel blieben positive Signale erneut aus", erklärten die Statistiker weiter. Die Warenexporte sanken um 0,4 Prozent und die Ausfuhren von Dienstleistungen um 1,2 Prozent.
Die Zahl der Erwerbstätigen ging im vierten Quartal leicht auf 46,1 Millionen zurück. Damit gab es 58.000 oder 0,1 Prozent weniger Erwerbstätige als im Vorquartal. Allerdings stiegen die durchschnittlich geleisteten Arbeitsstunden je Erwerbstätigem nach vorläufigen Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) um 0,7 Prozent.
Das Statistikamt bestätigte auch seine erste Schätzung für das Jahresergebnis: 2025 wuchs die Wirtschaft nach zwei Rezessionsjahren demnach um 0,2 Prozent.
Die vom Bundesamt am Mittwoch veröffentlichten Details zur Entwicklung im vierten Quartal zeigten, "wie die konjunkturelle Erholung in Deutschland zunehmend Fuß fasst", erklärte der wissenschaftliche Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung, Sebastian Dullien. "Besonders erfreulich ist, dass neben den öffentlichen Ausgaben auch die Investitionen und der private Konsum zugelegt haben."
Auf wichtigen Exportmärkten erlebe die deutsche Wirtschaft hingegen "scharfen Gegenwind", führte Dullien aus. "China und die USA versuchen mit aggressiver Industrie- und Handelspolitik unabhängiger von industriellen Importen zu werden", erläuterte er. In dieser Situation sei "mit keinem Konjunkturimpuls vom Außenhandel zu rechnen". Umso wichtiger sei deshalb derzeit die Binnennachfrage.
Beim privaten Konsum gebe es indes noch "Potenzial für weiteres Wachstum", fügte der Konjunkturforscher der gewerkschaftsnahen Stiftung hinzu und warnte zugleich vor einem möglichen "Angstsparen" der Verbraucherinnen und Verbraucher angesichts politischer Diskussionen über Sozialstaatskürzungen. "Das wäre Gift für die zarte Konjunkturerholung", erklärte Dullien.
Der Chefvolkswirt der staatlichen KfW-Förderbank, Dirk Schumacher, sieht unterdessen ein "solides Fundament" für ein weiteres Wachstum der deutschen Wirtschaft: "Erste Anzeichen für eine Erholung der Konjunktur sehen wir bereits im stark gestiegenen Auftragseingang in der Industrie", erklärte er. Daraus würden "nach und nach Folgeaufträge für weitere Wirtschaftszweige entstehen", erläuterte Schumacher. "Ein Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 1,5 Prozent in diesem Jahr scheint uns daher realistisch."
H.Weber--VB