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US-Inflation geht im November auf 2,7 Prozent zurück
In den USA hat sich der Verbraucherpreisanstieg unerwartet verlangsamt. Im November ging die Inflationsrate auf das Jahr hochgerechnet auf 2,7 Prozent zurück, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Das war deutlich weniger als von Experten erwartet (3,1 Prozent).
Im Vergleich zu September fiel der Preisanstieg demnach um 0,3 Prozentpunkte geringer aus. Im Oktober hatte die Regierung wegen der Haushaltssperre keine Zahlen veröffentlicht.
Im November mussten die US-Bürgerinnen und -Bürger für Heizöl, Strom und Lebensmittel überdurchschnittlich mehr zahlen, Treibstoff und Kleidung verteuerten sich dagegen nicht so stark. Die zugrunde liegende Kerninflation ohne die schwankenden Preise für Lebensmittel und Treibstoff lag im November bei 2,6 Prozent.
Die Lebenshaltungskosten stehen in den USA derzeit im Zentrum der politischen Debatte. Hintergrund sind eine Reihe von Wahlsiegen der Demokratischen Partei gegen die Republikaner von US-Präsident Donald Trump.
Mit Blick auf die wichtigen Zwischenwahlen zum Kongress in knapp einem Jahr hatte Trump in einer Rede an die Nation am Mittwoch seine Zoll- und Wirtschaftspolitik verteidigt. Er stellte einen Wirtschaftsboom und "rapide" fallende Preise für Benzin und Lebensmittel in Aussicht.
D.Schaer--VB