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Bundespräsident Steinmeier würdigt Ehrenamtler als "Bollwerk gegen Gleichgültigkeit"
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat in Berlin ehrenamtlich engagierte Bürger zum Tag des Ehrenamts mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Ehrenamtlich Engagierte seien ein "Bollwerk gegen die Gleichgültigkeit", sagte Steinmeier laut vorab veröffentlichtem Redetext am Montag. Die 20 im Schloss Bellevue ausgezeichneten Frauen und Männer stünden stellvertretend für rund 30 Millionen Menschen, die sich in Deutschland engagieren, betonte er.
"Sie alle sind Menschen, die jeder Form von Gleichgültigkeit eine Absage erteilen – und die zeigen: Es ist gut, sich einzumischen", sagte Steinmeier. Ehrenamtliches Engagement verändere "das Leben anderer Menschen". Wer etwas für andere tue, tue damit aber "auch etwas für sich". Engagierte würden "manchmal wunderbare Überraschungen" erleben, betonte Steinmeier.
Zugleich warb Steinmeier für seine bundesweite Mitmachaktion - dem "Ehrentag" -, der erstmals am 23. Mai 2026 deutschlandweit stattfinden soll. "An diesem Tag wollen wir das Engagement für unsere Gesellschaft nicht nur würdigen, sondern auch dauerhaft stärken und ausbauen", sagte Steinmeier. Ziel sei es, dass "so viele Menschen wie möglich an diesem Tag aktiv werden".
A.Kunz--VB