-
"Wunderschöner Anblick": Artemis-Crew hat Hälfte der Strecke zum Mond zurückgelegt
-
Deutschland und weitere Länder fordern EU zu Prüfung von Übergewinnsteuer auf
-
Niederlage in Bielefeld: Darmstadt strauchelt im Aufstiegskampf
-
Behörden: Fünf Tote bei russischem Angriff auf Markt in der Ukraine
-
Selenskyj zu Treffen mit Erdogan in Istanbul eingetroffen
-
Sprengstoffangriff auf pro-israelische Organisation in den Niederlanden
-
Vor Ostseeküste liegender Wal soll nach Ostern erneut begutachtet werden
-
Spaziergänger findet in Hessen tote Würgeschlange im Wasser
-
Abgeordneter: Irans Ölexporte von Insel Charg nehmen trotz Krieg zu
-
Seit mehr als einem Jahr auf der Flucht: Mafia-Boss in Luxusvilla aufgespürt
-
Iranische Staatsmedien: Erneuter Angriff auf Atomkraftwerk Buschehr - ein Toter
-
128 Abgeordnete fordern Regierung zu Einsatz für bessere Seenotrettung auf
-
USA und Iran suchen weiterhin nach zweitem Besatzungsmitglied von abgestürztem US-Kampfjet
-
WNBA-Team bedauert Sabally-Abschied: "Fällt uns schwer"
-
EVP-Chef Weber: Brandmauer ist politischer Auftrag - aber kein Bunker
-
NBA: Lakers-Star Doncic verpasst Rest der Hauptrunde
-
Nasa: Artemis-Crew ist "auf halber Strecke" zum Mond
-
Evenepoel vor Flandern-Debüt: "Das Gefühl, gewinnen zu können"
-
Eberl schwärmt: Kompany "gehört zur ganz großen Trainer-Gilde"
-
Real-Experte Kahn: "Das Gefühl, alles drückt dich nach unten"
-
Bundeswirtschaftsministerin Reiche lehnt Steuerrabatte auf Sprit ab
-
Rettungskräfte: Ein Verletzter durch iranische Raketenangriffe auf Israel
-
Papst Leo XIV. leitet erstmals Kreuzweg – 30.000 Gläubige am Kolosseum
-
Expansion Draft der WNBA: Sabally und Geiselsöder ausgewählt
-
Trump beantragt bei Kongress 152 Millionen Dollar für Wiederinbetriebnahme von Alcatraz
-
Kubanische Regierung beginnt mit Freilassung von mehr als 2000 Gefangenen
-
Französisches Schiff durchquert Straße von Hormus - weitere Tanker nahe Oman
-
Iran schießt offenbar US-Kampfjet ab - ein Crewmitglied laut US-Medien gerettet
-
Medienberichte: Ein Besatzungsmitglied nach Abschuss von US-Kampfjet über dem Iran gerettet
-
Massive russische Luftangriffe auf Ukraine am hellichten Tage - mindestens zehn Tote
-
Eberl vor Real: "Eine Bestie rollt auf uns zu"
-
Weißes Haus fordert Verteidigungshaushalt von 1,5 Billionen Dollar
-
ADAC: Neue Preisregel für Tankstellen hat Preisniveau nicht reduziert
-
Ex-Militärjunta-Chef Min Aung Hlaing zum Präsidenten von Myanmar gewählt
-
Trump verkündet neue Zölle auf Medikamente - Zölle auf Metalle sinken
-
Zerstörung von Irans größter Brücke: Trump droht mit neuen Angriffen auf Infrastruktur
-
Massive russische Luftangriffe auf Ukraine am hellichten Tage - Selenskyj kritisiert "Eskalation" an Ostern
-
"Niemand hat mit mir gesprochen": Löw dementiert Ghana-Gerücht
-
FIGC beendet Zusammenarbeit mit Gattuso
-
Toyota bZ7: EV‑Luxus in China
-
Überraschungs-Start: Lipowitz ab Montag im Baskenland
-
31 Betreuer für Schulkinder in Paris wegen sexueller Übergriffe suspendiert
-
Sprengsätze im ICE: Möglicherweise politisches Motiv des Tatverdächtigen
-
Containerschiff eines französischen Eigners durchquert Straße von Hormus
-
SPD kritisiert Union wegen weiterer Forderungen zu Verbrenner-Aus
-
Linkspopulistische und pro-palästinensische EU-Abgeordnete im Visier der französischen Justiz
-
Neues Aufgabengebiet: Gensheimer nicht länger Löwen-Sportchef
-
Druck von Verteidigungsminister Hegseth: Chef des US-Heeres tritt zurück
-
Bayern-Frauen gegen Barcelona erneut in der Arena
-
Staatsschutz übernimmt Ermittlungen zu Angriff mit Pyrotechnik in ICE
Sprunghafter Anstieg der Baugenehmigungen - Branche sieht aber noch großen Bedarf
Die Genehmigungszahlen für neue Wohnungen sind im September sprunghaft angestiegen. Verglichen mit dem Vorjahresmonat legten sie um fast 60 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) begrüßte dies als "gute Nachrichten für den Wohnungsbau" - die Baubranche sieht unterdessen noch immer großen Bedarf.
Dem Bundesamt zufolge wurde in Deutschland im September insgesamt der Bau von 24.400 Wohnungen genehmigt - das waren 59,8 Prozent oder 9100 Baugenehmigungen mehr als im September 2024. Der große Anstieg sei allerdings auch dadurch zu erklären, dass ein Jahr zuvor "der niedrigste Monatswert seit Januar 2012" verzeichnet worden sei, führte das Bundesamt weiter aus.
Bauministerin Hubertz sieht in dem deutlichen Anstieg gleichwohl ein Zeichen dafür, "dass es nun endlich aufwärts geht", wie sie in Berlin erklärte. "Damit aus Planungen auch gebaute Häuser werden, fördern wir ab Mitte Dezember das Abschmelzen des Bauüberhangs mit 800 Millionen Euro", fügte sie hinzu. "Bauherren, die ein genehmigtes Bauprojekt in der Schublade haben, können mit Förderzusage direkt loslegen."
Auch die Wohnungswirtschaft begrüßte das Plus bei den Genehmigungszahlen. "Die aktuellen Zahlen sind ermutigend", teilte der Präsident des Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW), Axel Gedaschko, mit. "Gleichzeitig bleibt klar: Wir arbeiten uns von einem sehr niedrigen Niveau nach oben."
Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) verwies darauf, dass sich aus den jüngsten Zahlen des Bundesamtes für den bisherigen Jahresverlauf nun die Summe von knapp 175.600 genehmigten Wohnungen von Januar bis September ergebe - das entspreche einem Plus von 11,7 Prozent zum Vorjahreszeitraum. Damit setze sich eine "Stabilisierung" fort, erklärte ZDB-Hauptgeschäftsführer Felix Pakleppa. "Allerdings auf einem Niveau, das weiterhin deutlich unter dem liegt, was wir brauchen", führte er weiter aus. "Zum Vergleich: 2021 lagen wir zu diesem Zeitpunkt bei 282.000 genehmigten Wohnungen. Stand jetzt gehen wir davon aus, dass in diesem Jahr gerade einmal 225.000 Wohnungen fertiggestellt werden."
Der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Tim-Oliver Müller, erklärte, dass eine massive Ausweitung der finanziellen Förderung nach wie vor "das effektivste Mittel" sei, um den Wohnungsbau kurzfristig anzukurbeln. Dass neben der Einführung verbesserter Zinskonditionen nun auch die Mittel für die KfW-Förderprogramme im Bundeshaushalt 2026 noch einmal leicht aufgestockt würden, seien "positive Signale der Politik".
Auch die von Bauministerin Hubertz angekündigten 800 Millionen Euro hob Müller hervor, verwies allerdings auch darauf, dass "temporäre Strohfeuer nicht ausreichend zur Bewältigung der Wohnungsnotlage" seien.
"Genehmigt ist in Deutschland nicht gleichbedeutend mit fertiggestellt", gab zudem der Präsident des Immobilienverbands Deutschland (IVD), Dirk Wohltorf, zu bedenken. "Trotz des leichten Anstiegs der Baugenehmigungen stecken wir weiter in einem Tal historisch niedriger Baufertigstellungen", erklärte er. Deshalb müsse der sogenannte Bau-Turbo der Bundesregierung "in den Umsetzungsmodus wechseln", forderte er. "Das Gesetz kann die Flächenmobilisierung deutlich erleichtern - aber nur, wenn die Kommunen und Bezirke die neuen Spielräume auch wirklich nutzen".
C.Stoecklin--VB