-
Mehr als 148.000 Kinder wiederholten Schuljahr - mehr Jungen als Mädchen
-
Badeunfälle im Rhein: Leichen von drei vermissten Männern gefunden
-
Verbände: Verzicht auf neue Autobahnen und Bundesstraßen bringt 20 Milliarden Euro
-
Teheran: USA und Iran vereinbaren Arbeitsgruppen zu Atomprogramm und Sanktionen
-
Erster WM-Sieg seit 2014: Algerien dreht Spiel gegen Jordanien
-
Organspende: Patientenbeauftragter Schwartze wirbt für Widerspruchslösung
-
Algen-Wasser in renoviertem Becken in Washington: Trump droht mit Haftstrafen
-
Rentenreform: Ostbeauftragte Kaiser warnt vor Altersarmut vor allem im Osten
-
Teheran Chefunterhändler Ghalibaf: Iran wird Straße von Hormus verwalten
-
DGB-Chefin Fahimi stellt sich gegen zentrale Empfehlungen der Rentenkommission
-
Zehnter Jahrestag des Brexit-Referendums in Großbritannien
-
Bundeskanzler Merz empfängt senegalesischen Präsidenten
-
Streit über Rundfunkbeitrag: Karlsruhe verhandelt Beschwerden von ARD und ZDF
-
Rentenkommission übergibt Reformvorschläge an Merz und Bas
-
Nächste Haaland-Gala: Norwegen erreicht die K.o.-Runde
-
Gewitter in Philadelphia: Zehntausende Fans müssen Stadionplätze verlassen
-
Jubilar Mbappé brilliert beim "Wasserball" in Philadelphia
-
Nach 132-minütiger Unterbrechung: Frankreich-Spiel fortgesetzt
-
Wahl von neuem Regierungschef in Rumänien gescheitert - Politische Krise verschärft
-
Neue Trump-Drohung gegen Nato-Verbündete
-
Unwetter: Fans bei Frankreich-Spiel müssen von den Rängen
-
Völler glaubt fest an Nagelsmann-Verbleib
-
Umfrage: AfD in Mecklenburg-Vorpommern weiter deutlich vorn - SPD legt leicht zu
-
Treffer 17 und 18: Messi alleiniger WM-Rekordtorschütze
-
Nach verschossenem Elfmeter: Messi schreibt WM-Geschichte
-
17. Treffer: Klose gratuliert Messi zum Rekordtor
-
Vielerorts Rekordtemperaturen über 40 Grad: Westeuropa ächzt unter Hitzewelle
-
17. Treffer: Messi alleiniger WM-Rekordtorschütze
-
Hitzewelle in Europa: Schulen geschlossen und Züge gestrichen
-
Offiziell: Leipzig holt Trainer Demichelis
-
Rumänien: Parlamentsabstimmung über designierten Regierungschef Vestea erwartet
-
US-Außenminister Rubio besucht ab Dienstag drei Golfstaaten
-
Langjähriger US-Zentralbankchef Alan Greenspan 100-jährig gestorben
-
Nach verweigerter Dopingprobe: Lange Sperre für Vondrousova
-
USA und Iran einigen sich auf Fahrplan für Friedensabkommen - Atomfrage weiter unklar
-
Bärte nicht lang genug: Taliban-Sittenpolizei nimmt afghanische Hilfskräfte fest
-
Kommunen warnen vor Defiziten von rund 30 Milliarden Euro jährlich
-
Pistorius: Wird auch verpflichtende Versetzungen zur Litauen-Brigade geben
-
Lob und Tadel für Empfehlungen der Rentenkommission - Vorlage am Dienstag
-
Isländische Walfänger töten nach zwei Jahren Pause wieder Wale
-
US-Amerikanerin Penso pfeift DFB-Team
-
DAK-Umfrage: Mehr als jeder Zweite über 50 Jahre denkt über frühere Rente nach
-
Grüne fordern Koalition zu Rücknahme von Plänen für Heizungsgesetz auf
-
Schlotterbeck: "Was zählt, ist die Mannschaft"
-
Europa ächzt unter der Hitze: Schulen geschlossen und Züge gestrichen
-
Britischer Premier Starmer tritt zurück - Burnham als Nachfolger in den Startlöchern
-
"Brauchen den Neustart": THW Kiel trennt sich von Filip Jicha
-
Langjähriger US-Zentralbankchef Alan Greenspan gestorben
-
Kiew: Fünf Tote bei russischen Angriffen auf die Ukraine und einen Schwarzmeerfrachter
-
Tracking-Plattformen: Schiffe durchqueren trotz Irans Drohungen weiter Straße von Hormus
Kriselnde Stahlsparte von Thyssenkrupp wird künftig von einer Chefin geführt
Erstmals wird eine Frau Deutschlands größten Stahlkonzern führen: Den Vorstandsposten von Thyssenkrupp Steel übernimmt ab 1. November Marie Jaroni, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Die Ingenieurin, Jahrgang 1984, war erst vor rund einem Jahr in den Vorstand aufgerückt und dort bislang zuständig für den Vertrieb sowie für den Umbau hin zu einer klimafreundlicheren Stahlproduktion.
"Marie Jaroni ist es in den vergangenen Monaten mit strategischem Weitblick, Überzeugungskraft und großem Einsatz gelungen, wesentliche Weichenstellungen beim Stahl vorzunehmen", erklärte die Aufsichtsratsvorsitzende des Unternehmens, Ilse Henne. Als Unternehmenschefin habe sie nun gemeinsam mit ihrem Vorstandsteam "die Chance, Thyssenkrupp Steel in eine erfolgreiche Zukunft zu führen".
Die Stahlsparte von Thyssenkrupp kriselt seit Jahren. Sie leidet unter billiger Konkurrenz vor allem aus Asien, zugleich ist die Umstellung der höchst energieintensiven Stahlproduktion auf grüne Energie sehr teuer. Der Konzern Thyssenkrupp will die Tochter deshalb verkaufen. Angedacht war zunächst eine Übernahme durch die EP Group des tschechischen Geschäftsmannes Daniel Kretinsky - seit September wird nun jedoch mit dem indischen Jindal-Konzern über einen Verkauf verhandelt.
Jaronis Vorgänger Dennis Grimm hatte seinen Posten erst im September 2024 angetreten - dessen Vorgänger Bernhard Osburg wiederum war im Streit mit Konzernchef Miguel López Ende August 2024 zurückgetreten. Im November 2024 kündigte das Unternehmen an, die Zahl der Arbeitsplätze binnen sechs Jahren von 27.000 auf 16.000 zu reduzieren.
Die Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern dazu führte Jaroni - und zwar "ziel-, konsensorientiert und fair", wie am Freitag der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende, IG-Metall-Bezirkschef Knut Giesler, erklärte. Gleiches gelte für die noch laufenden Gespräche zum Abschluss der Vereinbarungen. Dabei sei ein "ausgeprägtes Vertrauensverhältnis für die neue Aufgabe" entstanden.
Neben der neuen Chefin gibt es eine weitere Neubesetzungen im Unternehmensvorstand: Neuer Personalchef von Thyssenkrupp Steel wird Wilfried von Rath, er ist bereits der Personalvorstand des Gesamtkonzerns. Zudem wird Vertrag von Finanzvorstand Philipp Conze verlängert. Conze stehe für "die Transparenz und Klarheit, die wir auf dem Weg nach vorne brauchen", erklärte Giesler.
Jaroni studierte Metallurgie und Werkstofftechnik in Aachen, dort promovierte sie auch zum Thema Rohstoffversorgung in Europa. Sie war mehrere Jahre bei der Unternehmensberatung McKinsey tätig und ist seit 2017 bei Thyssenkrupp.
Im Konzern war sie für das Thema Transformation zuständig, bei der Stahlsparte ab 2020 zunächst für Strategie und Kommunikation. 2021 übernahm sie die Leitung des Dekarbonisierungs- und Nachhaltigkeitsbereichs und damit an führender Stelle verantwortlich für die Umsetzung der Transformation zur klimaneutralen Stahlproduktion. Seit Oktober 2024 ist sie Mitglied des Vorstands der Stahlsparte.
Im Podcast den Unternehmens "gekocht gewalzt veredelt" sagte Jaroni, es gebe keine Alternative dazu, "dass wir die Klimakatastrophe aufhalten". Thyssenkrupp Stahl müsse seinen Beitrag dazu leisten. Dazu gehöre, "unsere ganzen Prozesse umzustellen, sodass nachher kein CO2 mehr entsteht und wir kein CO2 mehr emittieren".
O.Schlaepfer--VB