-
Brasiliens Indigenen-Anführer Raoni nach einem Monat aus Krankenhaus entlassen
-
Trump: Iran hat "zu Unrecht" festgehaltene US-Staatsbürgerin freigelassen
-
Wassermangel: Deutscher Städtetag fordert bewussten Umgang mit kostbarem Nass
-
Argentiniens Spieler feiern WM-Sieg über England mit Falkland-Botschaft
-
Russland wirft Ukraine Tötung von Chefingenieur von Akw Saporischschja vor
-
Schon mehr als 260 Hektar Land von Waldbrand im Müritz-Nationalpark betroffen
-
"Ich bin sprachlos": Argentinien feiert nächste Auferstehung
-
US-Armee greift erneut Ziele im Iran an - Auch Öltanker beschossen
-
England in Schockstarre: "Fans wütend auf Tuchel"
-
"Sieg für die Ewigkeit": Pressestimmen zum WM-Halbfinale
-
Serie gebrochen: WM-Finale erstmals seit 1978 ohne Bayern-Profi
-
Messi schlägt Tuchel: Argentinien stürmt ins Finale
-
Trump begrüßt mögliches Aus für Zeitumstellung in den USA
-
Ukrainischer Verteidigungsminister Fedorow erklärt seinen Rücktritt
-
SpaceX-Aktienkurs fällt wieder unter Ausgabepreis
-
WM-Halbfinale: Argentiniens Vizepräsidentin bezeichnet Engländer als "Piraten"
-
Frankreich erlaubt Sterbehilfe für unheilbar Kranke
-
Medien: Mann wegen Drohungen gegen britischen Rechtspopulisten Farage festgenommen
-
DFB informiert Gremien über Klopp-Fortschritte
-
Trumps Justizminister Blanche gerät im US-Senat ins Schleudern
-
Ungarn: Orbans Ex-Außenminister wechselt zu chinesischem E-Auto-Hersteller BYD
-
Musk: Marine Le Pen ist "letzte Hoffnung" für Frankreich
-
USA: Israelisch-libanesische Gespräche verliefen "produktiv und positiv"
-
Früherer US-Präsident Biden kündigt Buch über seine Amtszeit an
-
Scheidender britischer Premier Starmer sichert Nachfolger Burnham Unterstützung zu
-
Waerenskjold gewinnt Express-Etappe im Sprint
-
Waldbrand in Müritz-Nationalpark wird immer größer - Explosionen von Altmunition
-
Beziehung zu Schülerin: Stellvertretender Schulleiter aus Kiel kein Beamter mehr
-
Litauen und Lettland warnen vor russischen Angriffen auf Infrastruktur im Baltikum
-
Vermeintliche Giftschlange in Schleswig-Holstein entpuppt sich als KI-Fake
-
Verdacht auf Sozialbetrug in Millionenhöhe: Razzien in neun Bundesländern
-
Trotz Todesschüssen: Trump beharrt auf ICE-Fahrzeugkontrollen
-
Koalition "im Rhythmus": Merz sieht Regierung bei Reformen auf Kurs
-
Nordrhein-Westfalen: 50-Jähriger stirbt nach Auseinandersetzung mit Skatern
-
Israelische NGO kritisiert Regierungsplan zum Ausbau von Siedlungen scharf
-
Waldbrand südlich von Paris eingedämmt - Mehrere Verdächtige in Gewahrsam
-
Infantino-Wiederwahl: DFB hat nicht unterschrieben
-
Lebensgefährtin an Weihachten zu Tode geprügelt: Lange Haftstrafe für Brandenburger
-
Gesundheitssystem soll digitaler werden - elektronische Arztüberweisung geplant
-
Stromversorgung in Kuba nach erneutem landesweiten Ausfall wiederhergestellt
-
Sanktionen für Käufer russischer Energie: China weist US-Pläne "entschieden" zurück
-
Kanzler: Wir leben weder im Krieg noch im Frieden
-
Bilanz von Waldbrand in Andalusien: Zwölf der 13 Todesopfer stammten aus dem Ausland
-
Neue "Welle" von US-Angriffen auf den Iran - Vergeltungsangriffe in der Region
-
"Manager Magazin": Thyssenkrupp zieht Börsengang von Stahlsparte in Betracht
-
SPERRFRIST Donnerstag 10.00 Uhr: Welthungerhilfe kritisiert Kürzungen bei humanitärer Hilfe
-
KI-Firma OpenAI verliert Markenstreit vor EU-Gericht
-
Kurz nach Halbfinal-Sieg: Versuchter Einbruch im Haus von Lamine Yamal bei Barcelona
-
EU und Ukraine wollen bei Drohnenherstellung enger zusammenarbeiten
-
Mehr als 220 Euro pro Kopf: Investitionen in Schienennetz weiter gestiegen
Habeck ruft wegen Drosselung russischer Gaslieferungen zum Energiesparen auf
Angesichts der weiteren Drosselung russischer Gaslieferungen nach Deutschland haben Bundesregierung und Bundesnetzagentur zur Wachsamkeit sowie zum Energiesparen aufgerufen. "Jede Kilowattstunde zählt", sagte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) in einer am Mittwochabend im Internet verbreiteten Videobotschaft. Er betonte jedoch, die Versorgungssicherheit in Deutschland mit Gas sei nicht gefährdet.
Der Präsident der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, sagte der "Rheinischen Post", er erwarte wegen der verringerten Lieferungen weiter steigende Gaspreise und damit auch drohende kräftige Nachzahlungen für Mieterinnen und Mieter. Für diese könne es "eine böse Überraschung geben", es könne hier schnell um mehr als 1000 Euro gehen. Angeschlagenen Unternehmen könne die Insolvenz drohen.
"Im Mietrecht gibt es Vorgaben, wonach der Vermieter die Heizungsanlage während der Heizperiode so einstellen muss, dass eine Mindesttemperatur zwischen 20 und 22 Grad Celsius erreicht wird", erinnerte der Behördenchef. Dies könnte zumindest zeitweise abgesenkt werden, schlug Müller vor.
Ebenso wie Habeck und auch das Kanzleramt von Olaf Scholz (SPD) geht Müller davon aus, dass die Reduzierung der Liefermengen politisch motiviert ist und nicht wie vom russischen Gazprom-Konzern behauptet durch ein technisches Problem. "Russland schürt damit leider Verunsicherung und treibt die Gaspreise hoch", sagte der Netzagentur-Chef.
Aktuelle Versorgungsprobleme sieht auch Müller nicht. Schwierig könne es jedoch werden, wenn Gazprom längere Zeit nur 40 Prozent des Gases durch die Pipeline Nord Stream 1 liefere. "Über den Sommer könnten wir das vielleicht aushalten" es müssten jetzt aber zwingend die Speicher gefüllt werden, "um den Winter zu überstehen", warnte der Präsident der Bundesnetzagentur.
Habeck sagte zur Behauptung von Gazprom, der teilweise Lieferstopp hänge mit Wartungsarbeiten und indirekt mit westlichen Sanktionen zusammen: "Das ist nicht richtig." Zwar gebe es anstehende Wartungsarbeiten an Verdichterstationen, die normalerweise in Kanada vorgenommen würden; diese seien jedoch erst im Herbst fällig und ob hier kanadische Sanktionen überhaupt wirksam seien, werde noch geprüft. Insofern handele es sich aus seiner Sicht "um eine politische Aktion" und "die technischen Gründe sind nur vorgeschoben", betonte der Minister.
Ähnlich hatte sich am Mittwoch auch Regierungssprecher Steffen Hebestreit geäußert. Habeck bekräftigte seinen Aufruf zum Energiesparen: "Es ist jetzt der Zeitpunkt, das zu tun", hob der Minister hervor. Er warnte davor, in Deutschland den Ukraine-Krieg und dessen Folgen zu verdrängen. Putin wolle die Europäer gegeneinander ausspielen und "das darf ihm nicht gelingen", mahnte er zu Solidarität und Geschlossenheit.
Gazprom hatte seine Lieferungen durch Nord Stream 1 zunächst um 40 Prozent und dann um 60 Prozent verringert. Deswegen können Gasspeicher in Deutschland nicht in geplantem Maße für den Winter gefüllt werden. Geplante neue Flüssiggas-Terminals in Deutschland dürften erst zum Jahresende einsatzbereit sein.
Der Deutsche Mieterbund forderte angesichts der hohen Preise Entlastungen für Verbraucherinnen und Verbraucher. "Für viele Betroffene sind schon die gegenwärtigen Steigerungen eine Katastrophe. Geht es weiter nach oben, können sich viele Menschen Strom und Gas nicht mehr leisten", sagte DMB-Bundesdirektorin Melanie Weber-Moritz der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Notwendig sei daher statt Einmalzahlungen "eine dauerhafte Entlastung bei Heizkosten".
W.Lapointe--BTB