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Apple kündigt Ende von Verkaufsverbot für iPhone 16 in Indonesien an
Indonesiens Verkaufsverbot für das iPhone 16 ist offenbar aufgehoben: Tech-Riese Apple kündigte den Verkaufsstart seines neuen Smartphone-Modells in dem Land für den kommenden Monat an. Alle iPhone-16-Serien würden "ab Freitag, 11. April erhältlich sein", erklärte das US-Unternehmen am Mittwoch. Das indonesische Industrieministerium antworte zunächst nicht auf eine entsprechende Anfrage der Nachrichtenagentur AFP.
Südostasiens größte Volkswirtschaft hatte im Oktober Werbung und Verkauf des Modells verboten, weil Apple einem Gesetz nicht nachgekommen war, das es Herstellern vorschreibt, Mobiltelefone zu 40 Prozent aus Komponenten aus Indonesien herzustellen. Neben dem Vertrieb des iPhone 16 war infolge des Gesetzes auch der Verkauf von Googles Pixel-Smartphones verboten worden. Das private Einführen der Geräte nach Indonesien blieb erlaubt.
Im Februar einigte sich Apple nach Monaten des Stillstands mit der indonesischen Regierung auf Investitionen im Wert von 280 Millionen Dollar in dem Land. Das indonesische Industrieministerium sowie das Ministerium für Kommunikation und Digitales erklärten in diesem Monat schließlich, dass Apple mehrere Zertifikate für Produkte erhalten habe.
Einen früheren Apple-Vorschlag für Investitionen hatte Jakarta im November abgelehnt und erklärt, es mangele an "Fairness". Später sagte Apple zu, 150 Millionen Dollar in den Bau zweier Produktionsstätten in Indonesien zu investieren, eine in Bandung in der Provinz Westjava und eine weitere in Batam. Der Konzern habe sich überdies zum Bau eines Zentrums für die Entwicklung und Erforschung von Halbleitern in Indonesien bekannt, erklärte Industrieminister Agus Gumiwang Kartasasmita - "dem ersten seiner Art in Asien".
Das Land ist für Technologieunternehmen ein bedeutender Markt. Rund 100 Millionen der 280 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner sind unter 30 Jahre alt. Der Smartphone-Markt wird bislang weitgehend von den chinesischen Marken Xiaomi, Oppo und Vivo sowie Samsung aus Südkorea dominiert.
C.Stoecklin--VB