-
Spektakulärer NBA-Wechsel: Brown verlässt die Celtics
-
Eine Woche nach Beben in Venezuela: Rettungsaktion für in Trümmern entdeckten Mann
-
Studie: Zuwanderung stützt Arbeitsmarkt - doch Integration muss besser werden
-
Nach Warnung von Selenskyj vor Großangriff: Massive russische Attacken auf Kiew
-
Infineon eröffnet in Dresden neue Halbleiterfabrik
-
USA siegen in Unterzahl: Die "Soccer Party" geht weiter
-
Bundesverfassungsgericht entscheidet über Verbot von Sexpuppen mit kindlichen Zügen
-
Bundesgerichtshof entscheidet in Möbelstreit von USM und Konektra
-
Europäischer Gerichtshof urteilt über Rekord-Geldbuße für Google
-
Zeitung: Nach Ende von Tankrabatt rückt offenbar Sprit-Preisdeckel näher
-
Mehrere Explosionen in Kiew - Mindestens ein Brand ausgebrochen
-
"Lethal Weapon"-Star Danny Glover an Alzheimer erkrankt
-
"Rote Teufel" von der Hölle in den Himmel
-
Trotz Warnung des Vatikans: Piusbruderschaft weiht vier neue Bischöfe
-
Deutsch-französischer Rüstungskonzern KNDS verschiebt Börsengang
-
Koalitionsausschuss beendet - Spitzen von Schwarz-Rot informieren Donnerstagmorgen
-
Sinner verhindert Déjà-vu - Djokovic locker weiter
-
Keine Verlängerung von Nordamerikanischem Handelsabkommen
-
Indirekte US-Iran-Gespräche in Katar: Einigung auf "Kommunikationskanal"
-
努莎·奧貝爾:為市民實施時速10公里限速,波茨坦的「坑洞政策」——是漠不關心還是無能為力?
-
Griechenland: Eine Tote bei Angriffen auf Häuser von Politikern der Regierungspartei
-
Kane erlöst England: Zittersieg gegen DR Kongo
-
Umfrage: Linke vor Berliner Abgeordnetenhauswahl in Führung - CDU auf Platz vier
-
AfD-Spitze offen für Gespräche mit BSW - aber keine Annahme von Debatten-Vorschlag
-
Keine Chance gegen Jovic: Maria in Runde zwei ausgeschieden
-
"Alle profitieren": Trump verteidigt Milliarden-Einnahmen durch Kryptowährungen
-
Bundesanwaltschaft klagt nach Nord-Stream-Anschlägen mutmaßlichen Anführer an
-
Wechsel perfekt: Bayern holen Marokko-Star Saibari
-
Mordfall Caruana Galizia: Prozess gegen mutmaßlichen Auftraggeber begonnen
-
Bayern gegen Stuttgart zum Bundesliga-Auftakt
-
Medienberichte: Erste Anklage wegen Anschlägen auf Nord-Stream-Pipelines
-
Noosha Aubel: Tempo 10 für Bürger, Potsdams Schlaglochpolitik, Desinteresse oder Unfähigkeit?
-
Google soll wegen Wettbewerbsverstoß 1,7 Milliarden Euro an Klarna zahlen
-
Wimbledon: Sinner verhindert erneutes Zweitrundenaus
-
Sony will neue Playstation-Spiele ab 2028 nur in digitaler Form veröffentlichen
-
Nach Tigerausbruch in Sachsen: Behörden holen sechs Tiere aus Gehege
-
Kabinett beschließt Pflichtübungen für Reservisten und Bau-Turbo für Bundeswehr
-
Umstrittenes Geschenk Katars: Trump fliegt erstmals mit neuer Air Force One
-
Betrunkener jugendlicher Autofahrer verursacht in Hessen Unfall mit anderem Wagen
-
Schauspielerin Isabelle Adjani wegen Steuerbetrugs zu Bewährungsstrafe verurteilt
-
62-Jährige nach Brand von Pflegeheim in Sachsen-Anhalt mit zwei Toten untergebracht
-
Korruptionsverdacht: Razzien in Zusammenhang mit Fußballeuropameisterschaft 2024
-
Gericht: Verfassungsschützerin nach Jordanien-Reise von Einsatz ausgeschlossen
-
Syrischer Präsident al-Scharaa ernennt letzte Mitglieder von Übergangsparlament
-
Google soll wegen Wettbewerbsverstoß 1,3 Milliarden Euro an Klarna zahlen
-
Sechseinhalb Jahre Jugendhaft für Mord bei Party in Rheinland-Pfalz
-
Vier Jahre Haft für Beihilfe zu Anlagebetrug mit Millionenschaden in Bayern
-
Knie verdreht: Williams' Doppelstart in Gefahr
-
USA und Iran führen nach gegenseitigen Angriffen indirekte Gespräche in Katar
-
"Ambitioniert und leidenschaftlich": Krüger legt beim HSV los
Heftige Kritik an geplanter 1000-Euro-Prämie für Langzeitarbeitslose in neuem Job
Eine von der Regierung geplante 1000-Euro-Prämie für Langzeitarbeitslose, die einen Job annehmen und mindestens ein Jahr lang behalten, stößt quer durch die Parteien auf Kritik. Die SPD-Fraktion im Bundestag sprach sich am Sonntag dafür aus, den Plan fallenzulassen. Auch Politiker von Grünen und FDP sowie der Union äußerten sich ablehnend.
Die Änderung des Gesetzes zur Modernisierung der Arbeitslosenversicherung und Arbeitsförderung hatte das Kabinett am Mittwoch beschlossen. Gleichzeitig waren auch härtere Sanktionen gegen Menschen im Bürgergeldbezug auf den Weg gebracht worden, etwa sofortige Kürzungen bei der Ablehnung einer als zumutbar eingestuften Arbeit.
Mit der 1000-Euro-Prämie solle "die Aufnahme regulärer, dauerhafter Beschäftigungsverhältnisse gestärkt werden", erklärte das Wirtschaftsministerium. "Langzeitarbeitslose sollen damit die staatliche Grundsicherung tatsächlich überwinden und verlassen können." Der frühe Rückfall in das Sozialsystem solle verhindert werden.
Die "Bild"-Zeitung vom Samstag schrieb, die Prämie sei von Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) "erdacht" worden. Dies wies sein Ministerium zurück. Tatsächlich handle es sich um ein gemeinsames Vorhaben der Bundesregierung im Rahmen der Wachstumsinitiative.
Der sozialpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Martin Rosemann, sagte der "Bild"-Zeitung (Montagsausgabe): "Die Anschubfinanzierung war ein ausdrücklicher Wunsch von Robert Habeck. Als Fachpolitiker der SPD teilen wir die Bedenken, die das Arbeitsministerium immer vorgetragen hat." Zwar habe die SPD das Instrument im Rahmen des Gesamtpakets zu Bürgergeld-Änderungen mitgetragen. "Wenn aber nun auch aus der Fraktion der Grünen Kritik vorgetragen wird und auch die FDP die Bedenken teilt, dann spricht wenig dafür, daran festzuhalten."
Sozialexperte Frank Bsirske (Grüne) sagte der "Bild"-Zeitung vom Samstag, er halte die Prämie nicht für erforderlich. "Die allermeisten Menschen im Bürgergeld nehmen sowieso einen Job an, wenn sie die Chance dazu haben."
Der FDP-Haushaltspolitiker Frank Schäffler sagte: "Das Vorhaben ist ein Unding. Die Ausgaben explodieren ja jetzt schon. Die Prämie muss im Bundestag gestoppt werden."
CSU-Generalsekretär Martin Huber kritisierte in der "Bild", die 1000-Euro-Prämie sei "blanker Hohn für diejenigen, die seit Jahren ihren Job machen". Die Ampel gefährde den sozialen Frieden und gieße damit noch mehr Öl ins Feuer.
Auch aus dem CDU-Arbeitnehmerflügel kam Kritik. "Das lässt natürlich jeden verzweifeln, der fünf oder sechs Tage in der Woche arbeiten geht und mit seinem Lohn trotzdem mehr schlecht als recht über die Runden kommt", sagte der Vorsitzende der Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA), Dennis Radtke, den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montagsausgaben).
Die Grundidee für den Vorschlag stammt laut Ministerium vom Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit. In den Verhandlungen zur Wachstumsinitiative sei die Idee von allen drei Koalitionspartnern begrüßt und ausgestaltet worden. "Die Bundesregierung folgt inhaltlich also aktuellen Erkenntnissen der Arbeitsmarktforschung."
H.Kuenzler--VB