-
Beleidigung und Hamas-Kennzeichen: Aktivist in Hamburg zu Geldstrafe verurteilt
-
Tödlicher Sturz aus sieben Metern Höhe: Mann stirbt bei Arbeitsunfall in Bayern
-
Urteil: Google muss Geldbuße in Rekordhöhe von 4,1 Milliarden Euro zahlen
-
40-Jähriger in Stuttgart wegen IS-Mitgliedschaft zu drei Jahren Haft verurteilt
-
Merz: Keine Entscheidung zu Arbeitszeitgesetz - aber längere Sonntagsöffnungszeiten
-
Bundesregierung will Berlin Verstaatlichung privater Wohnungen verbieten
-
Bundesverfassungsgericht: Kindliche Sexpuppen bleiben verboten
-
Klitschko: Russischer Angriff auf Kiew war schwerster seit Kriegsbeginn
-
Söder: Koalition hat bislang größtes Paket auf den Weg gebracht
-
Europäischer Gerichtshof bestätigt Milliardenbuße gegen Google
-
Koalition will Verstaatlichung privater Wohnungsbaugesellschaften unterbinden
-
Zwei Tote nach Krankenhausbrand in Mecklenburg-Vorpommern
-
Bundesverfassungsgericht: Sexpuppen mit kindlichen Zügen bleiben verboten
-
Gut eine Woche nach Beben in Venezuela: Rettungsaktion für in Trümmern entdeckten Mann
-
Koalition will telefonische Krankschreibung abschaffen - AU ab erstem Krankheitstag
-
Voigt zu angekündigten Blockaden von AfD-Bundesparteitag: Gewalt kein Mittel
-
Koalition einigt sich auf Steuerentlastung und Reformen bei Arbeit und Rente
-
Statistikamt: Erneut mehr Auszubildende in Pflege
-
Streik-Bilanz: 2025 gab es weniger Arbeitskämpfe
-
Im Schnitt rund 1400 Krankenhausbehandlungen im Jahr durch Hitze
-
Grindel: Klopp sollte 2022 Bundestrainer werden
-
Mindestens zwei Tote bei Klinikbrand in Ludwigslust
-
Spektakulärer NBA-Wechsel: Brown verlässt die Celtics
-
Eine Woche nach Beben in Venezuela: Rettungsaktion für in Trümmern entdeckten Mann
-
Studie: Zuwanderung stützt Arbeitsmarkt - doch Integration muss besser werden
-
Nach Warnung von Selenskyj vor Großangriff: Massive russische Attacken auf Kiew
-
Infineon eröffnet in Dresden neue Halbleiterfabrik
-
USA siegen in Unterzahl: Die "Soccer Party" geht weiter
-
Bundesverfassungsgericht entscheidet über Verbot von Sexpuppen mit kindlichen Zügen
-
Bundesgerichtshof entscheidet in Möbelstreit von USM und Konektra
-
Europäischer Gerichtshof urteilt über Rekord-Geldbuße für Google
-
Zeitung: Nach Ende von Tankrabatt rückt offenbar Sprit-Preisdeckel näher
-
Mehrere Explosionen in Kiew - Mindestens ein Brand ausgebrochen
-
"Lethal Weapon"-Star Danny Glover an Alzheimer erkrankt
-
"Rote Teufel" von der Hölle in den Himmel
-
Trotz Warnung des Vatikans: Piusbruderschaft weiht vier neue Bischöfe
-
Deutsch-französischer Rüstungskonzern KNDS verschiebt Börsengang
-
Koalitionsausschuss beendet - Spitzen von Schwarz-Rot informieren Donnerstagmorgen
-
Sinner verhindert Déjà-vu - Djokovic locker weiter
-
Keine Verlängerung von Nordamerikanischem Handelsabkommen
-
Indirekte US-Iran-Gespräche in Katar: Einigung auf "Kommunikationskanal"
-
努莎·奧貝爾:為市民實施時速10公里限速,波茨坦的「坑洞政策」——是漠不關心還是無能為力?
-
Griechenland: Eine Tote bei Angriffen auf Häuser von Politikern der Regierungspartei
-
Kane erlöst England: Zittersieg gegen DR Kongo
-
Umfrage: Linke vor Berliner Abgeordnetenhauswahl in Führung - CDU auf Platz vier
-
AfD-Spitze offen für Gespräche mit BSW - aber keine Annahme von Debatten-Vorschlag
-
Keine Chance gegen Jovic: Maria in Runde zwei ausgeschieden
-
"Alle profitieren": Trump verteidigt Milliarden-Einnahmen durch Kryptowährungen
-
Bundesanwaltschaft klagt nach Nord-Stream-Anschlägen mutmaßlichen Anführer an
-
Wechsel perfekt: Bayern holen Marokko-Star Saibari
DB-Fernverkehr setzt für mehr Zuverlässigkeit auf schnellere und längere Züge
Die Deutsche Bahn setzt für mehr Zuverlässigkeit im Fernverkehr unter anderem auf schnellere und längere Züge. Auf wichtigen Strecken werde die Höchstgeschwindigkeit der ICE von 250 auf 265 Stundenkilometer erhöht, um gegebenenfalls Verspätungen aufholen zu können, sagte DB-Fernverkehrvorstand Michael Peterson am Dienstag in Berlin. Außerdem soll das Angebot im Fernverkehr weniger stark als in den vergangenen Jahren und vor allem über längere Züge und somit mehr Sitzkapazitäten ausgebaut werden.
Die Deutsche Bahn hatte vergangene Woche ein "Sanierungskonzept" vorgelegt, um den Zugverkehr in Deutschland in den kommenden drei Jahren zuverlässiger und auch wirtschaftlicher zu machen. Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) hatte den Staatskonzern dazu aufgefordert. Für den Fernverkehr ist eine Steigerung der aktuell sehr schlechten Pünktlichkeitsquote (rund 60 Prozent im August) auf 75 bis 80 Prozent bis 2027 vorgesehen.
Fernverkehrvorstand Peterson stellte nun eine Reihe von Maßnahmen vor, um dazu beizutragen. Demnach sind auch technische und organisatorische Veränderungen geplant, etwa die Einführung der sogenannten Turbowende, welche die Wiederbereitstellung der Züge nach einer Fahrt massiv beschleunigen soll.
Besser werden soll auch die Abstimmung des Fahrplans auf Bauarbeiten an der Strecke. "Bisher war es so, dass der Fahrplan bei jeder Bautätigkeit angepasst wurde", sagte Peterson. Dies habe zu ständigen Fahrplanänderungen geführt. "In Zukunft wollen wir nur noch nach Fahrplan bauen." Es soll also nur gebaut werden, wenn der Fahrplan es zulässt.
Dies ermögliche auch eine frühere Buchung. Bislang können Tickets im Fernverkehr höchstens sechs Monate im Voraus gebucht werden. Ab dem 16. Oktober sind Buchungen zwölf Monate im Voraus möglich, wie Peterson sagte. Verbesserungen soll es demnach auch bei der digitalen Information für Reisende und bei der Störungsanfälligkeit der Zugsysteme geben - vom Antrieb über die Bord-WCs bis hin zur Kaffeemaschine im Bordbistro.
Peterson relativierte allerdings auch die zu erwartenden Auswirkungen der Maßnahmen auf die Pünktlichkeit: "In mehr als 80 Prozent der Fälle ist die Verspätung auf den schlechten Zustand der Schienenwege zurückzuführen" - für die er als Fernverkehrsvorstand nicht zuständig ist. Doch auch die Streckensanierung gehe voran, der Bund habe so viel Geld dafür bereitgestellt wie nie.
"Spätestens seit dem Einsturz der Carola-Brücke in Dresden haben, glaube ich, alle Menschen in Deutschland verstanden, dass wir hier in Deutschland ein Infrastrukturproblem haben", führte Peterson zudem aus. Bisher seien die Probleme mit Problemen der Bahn gleichgesetzt worden. "Dass die Infrastrukturprobleme deutlich breiter gefächert sind" und entsprechend angegangen werden sollten sei nun "quer durch die Republik in Wirtschaft, Gesellschaft, Politik" angekommen.
C.Stoecklin--VB