-
Spritpreise: Klingbeil nicht grundsätzlich gegen Senkung der Mehrwertsteuer
-
Klingbeil will engere Partnerschaft mit Kanada "zügig angehen"
-
"Großes Abenteuer": Pierce Brosnan denkt mit 73 Jahren nicht an den Ruhestand
-
Hohe Spritpreise dominieren Debatten vor Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern
-
"Er sollte weg": Watzke fordert Infantino-Ablösung
-
Fehlende Briefwahlstimmen: Ermittlungen gegen Bürgermeisterkandidaten eingestellt
-
Dieselpreis steigt auf weiteren Rekordwert - Benzinpreis leicht gesunken
-
Kommunen und Handwerk erinnern Regierung vor Wahlen an ihre Verantwortung
-
Überstunden-Urteil: Gewerkschaften fordern Handeln gegen Überlastung von Lehrkräften
-
E-Bike-Fahrer stirbt in Thüringen bei Unfall mit Polizeiauto
-
Finanzminister Klingbeil pocht auf EU-weite Übergewinnsteuer
-
Leiche von drittem Todesopfer nach Sturzflut im Grand Canyon geborgen
-
Kinderschutzbund gegen pauschale Zugangsbeschränkungen bei Social Media
-
Prien hält Umgang mit digitalen Medien in der Gesellschaft für fahrlässig
-
Wohnungsbau: Auch im Juli mehr Baugenehmigungen erteilt - Anstieg aber gering
-
BSW-Gründerin Wagenknecht macht Brandmauer für AfD-Höhenflug mitverantwortlich
-
Australien verschärft Regeln: Touristen droht bei Überschreiten von Visum-Dauer Abschiebehaft
-
"NYT"-Klage gegen KI-Firmen: Nutzung von Artikeln "unfassbarer Diebstahl"
-
Allen überragt: Bills schlagen Lions trotz starkem St. Brown
-
Lys scheitert im Achtelfinale von Sao Paulo
-
Zahl überschuldeter Menschen steigt - Alleinerziehende besonders betroffen
-
DFB-Ausbootung nagt an Baumann: "Gefällt mir nicht"
-
Rankel als Eisbären-Cheftrainer? "Wäre zu früh gekommen"
-
Freiburger Klopp-Geschichten: Hund, Sofa, Rückruf, Opa
-
Klopp über Wirtz: "Einfach Flo sein"
-
Werner Herzog wird bei Filmfestival in San Sebastián für sein Lebenswerk geehrt
-
EU-Finanzminister beraten in Dublin
-
Pistorius nimmt in Texas ersten F-35-Kampfjet für Bundeswehr in Empfang
-
Russland-Geschäft von Nestlé und Auchan unter russische Verwaltung gestellt
-
Europa League: Tor-Debüt für Woltemade, Baur trifft für Celtic
-
Vor Abgeordnetenhauswahl in Berlin: Linke in Umfrage knapp vor CDU
-
Wahllokale im Fernen Osten geöffnet: Parlamentswahl in Russland hat begonnen
-
Handball: Nur Magdeburg in Champions League noch ungeschlagen
-
Vor Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern: SPD schiebt sich in Umfrage vor AfD
-
Rankel erlebt Zitterpartie: Meister Berlin gewinnt DEL-Auftakt
-
Prinz Harry absolviert ersten größeren Auftritt nach seiner Rückkehr nach Großbritannien
-
USA geben grünes Licht für möglichen F-35-Verkauf an Saudi-Arabien
-
Merz und Trump holen abgesagtes Telefonat nach
-
UNO: Weniger Migranten erreichen Europa über das Meer - doch mehr sterben beim Versuch
-
Handball: Melsungen zahlt Champions-League-Lehrgeld
-
Pleite zum Auftakt: Hoffenheim geht auf Kreta baden
-
Frankreichs Premier Lecornu will 54 Milliarden Euro einsparen
-
Merz: Bas-Plan gegen Sozialmissbrauch am Mittwoch im Kabinett
-
Merz verteidigt Reformkurs: "Wir holen nach, was wir längst hätten machen müssen"
-
Rallye: WM-Finale in Saudi-Arabien wegen Kriegs gestrichen
-
Mindestens fünf Tote bei Angriffen im Jemen und in Saudi-Arabien
-
Staatsbesuch: Trump will Xi persönlich am Flughafen empfangen
-
Klage scheitert: Schulleiter bekommt keinen Ausgleich für Überstunden
-
"Kontrolle nicht verlieren": Charles III. richtet Appell an führende KI-Unternehmen
-
AFP-Fotos scheinen Trump mit Darstellung von Abriss des Kennedy Centers zu zeigen
GDL-Chef Weselsky fordert neue Führungsspitze bei der Deutschen Bahn
Angesichts hoher Verluste und von Plänen zum Stellenabbau bei der Deutschen Bahn (DB) hat der Chef der Lokführergewerkschaft GDL, Claus Weselsky, einen Vorstandswechsel in dem Staatskonzern gefordert. "Die DB braucht eine neue Führungsspitze, damit es eine neue Führungskultur gibt", sagte er der "Welt" (Donnerstagsausgabe). Die derzeitige Struktur im Konzern wird seiner Ansicht nach weder den Beschäftigten noch den Anforderungen des Betriebs gerecht.
Ab 1999 sei eine "betriebsferne Unternehmenskultur entstanden, bei der in Leitungspositionen nur Ja-Sager kamen, die Anordnungen von oben umsetzten", sagte Weselsky der "Welt". Daran habe sich in den vergangenen Jahren nichts geändert, weshalb sich die "dadurch entstandenen Probleme" verschärften und auf das "immer größer gewordenen Chaos von oben mit immer größerem Druck reagiert wird".
Weselsky forderte, die Führungskräfte der Deutschen Bahn müssten "gezwungen" werden, ihre Dienstreisen mit dem Zug statt dem Auto oder dem Flugzeug zu machen. "Schon damit sie am eigenen Leibe spüren, wie es um den Betrieb und die Beschäftigten steht", sagte er der "Welt".
In der "Süddeutschen Zeitung" übte der GDL-Chef scharfe Kritik an den Plänen der DB, in den kommenden Jahren 30.000 Stellen einzusparen. "Ich bin nicht gegen einen Stellenabbau. Aber doch nicht so, wie er jetzt vorgenommen wird. Weselsky fürchtet Kürzungen in den Zügen, Werkstätten und Stellwerken: "In der Verwaltung nutzt man die natürliche Fluktuation, schiebt ein bisschen rum – aber die wahren Einsparungen finden im operativen Bereich statt. So ist es immer", sagte er weiter.
Bahn-Chef Richard Lutz und Finanzvorstand Levin Holle hatten bei Vorlage der Halbjahresbilanz angekündigt, in den kommenden fünf Jahren etwa 30.000 Stellen kürzen zu wollen – zunächst in der Verwaltung. Gewerkschaftsberichten zufolge wird auch erwogen, künftig nur noch zwei anstatt fünf Zugbegleiter in Fernzügen einzusetzen, unabhängig von Länge und Auslastung.
"Das ist doch längst traurige Realität", sagte Weselsky der "Süddeutschen Zeitung". Die Züge führen "schon seit Jahren unterbesetzt. Das ist der wahre Grund für die jetzige Rebellion der Leute." Die "Süddeutsche Zeitung" hatte in den vergangenen Tagen etliche interne Chats und Forenbeiträge von Mitarbeitern einsehen können, die sich über die Zustände im Betriebsablauf der Bahn beklagen, auch direkt hatten sich Beschäftigte an die "SZ" gewandt. "Die Leute opponieren unterschiedlich", sagte Weselsky. "Ich stelle fest: Aus passivem Widerstand wird gerade aktiver Widerstand."
G.Haefliger--VB