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Arbeitsmarktforscher: Keine Trendwende am Arbeitsmarkt - Konjunkturimpulse fehlen
Die Lage auf dem Arbeitsmarkt wird sich nach Erwartung der Arbeitsagenturen in den kommenden Monaten nicht groß verändern. Der entsprechende, vom Institut für Arbeitsmarkt - und Berufsforschung (IAB) ermittelte Frühindikator stieg im Juli zwar um 0,3 Punkte auf insgesamt 100,4 Punkte - tritt damit aber seit einem Jahr weitgehend auf der Stelle, wie das IAB am Montag mitteilte. "Konjunkturelle Impulse wären wichtig."
Der Frühindikator, das Arbeitsmarktbarometer, besteht aus zwei Komponenten - der Vorhersage der Beschäftigung und der Vorhersage der Arbeitslosigkeit. Beide stiegen im Juli. "Die Aussichten bleiben aber weiterhin pessimistisch", erklärte das IAB. "Die Arbeitslosigkeit könnte etwas langsamer steigen, aber für eine Trendwende reicht es im Moment nicht."
Das Arbeitsmarktbarometer basiert auf einer monatlichen Umfrage der Bundesagentur für Arbeit unter allen Arbeitsagenturen. Die Skala reicht von 90 Punkten für eine sehr schlechte Entwicklung bis zu 110 Punkten für eine sehr gute Entwicklung. Die Bundesarbeitsagentur veröffentlicht am Mittwoch die Zahlen zur Arbeitslosigkeit im Juli.
A.Zbinden--VB