-
Nach Trumps Abrissdrohung: Menschenkette um das Kennedy Center in Washington
-
Italienische Fußball-Legende Sandro Mazzola gestorben
-
Google-KI Gemini hat während eines Tests Cyberattacken ausgeführt
-
WNBA: Fiebich gewinnt erstes Spiel nach Heim-WM
-
Trump setzt neue US-Sanktionen gegen Russland in Kraft
-
Kane bescheiden: "Lasse meine Taten auf dem Platz sprechen"
-
Angriff auf Polizeiwache in Pakistan: Zahl der Todesopfer auf 31 gestiegen
-
Bayern in Feierlaune auf die Wiesn: "Es sollte lustig werden"
-
Grüne kritisieren Tankrabatt als "Wahnsinn"
-
Bund der Steuerzahler fordert neuen Straftatbestand "Haushaltsuntreue"
-
Neuer Oberbürgermeister Krause eröffnet Münchner Oktoberfest mit Fassanstich
-
Trump: Sohn hat russischem Geschäftsmann Geld für Hochzeitsfeier zurückgezahlt
-
Trump gibt Abkommen mit Dänemark über Grönland bekannt
-
Dänische Regierungschefin Frederiksen: Grönland-Deal ist "gut für die Nato und Europa"
-
Trump: Abkommen mit Dänemark gibt USA Kontrolle über Sicherheit Grönlands
-
BBL: Meister Berlin dreht spät auf und siegt zum Auftakt
-
Die Bayern schenken ein: "Anstich" von Musiala, Dreierpack von Olise
-
BBL: Meister Berlin dreht spät auf siegt zum Auftakt
-
Trump verbietet Medien CNN, MS NOW und Politico Zutritt zu Weißem Haus
-
Einigung auf Tankrabatt von 17 Cent je Liter bis Jahresende und Spritpreisdeckel
-
Im Rekordtempo: Kane erzielt 100. Bundesliga-Tor
-
Tankrabatt bis Jahresende von erneut 17 Cent pro Liter
-
Regierungskreise: Einigung auf neuen Tankrabatt und Spritpreisdeckel
-
Konflikt um Verfassungsgericht: Rechte Opposition demonstriert in Warschau
-
Zweimal Glatzel: Wolfsburg holt ersten Heimsieg
-
Pistorius nimmt in Texas ersten F-35-Kampfjet für die Bundeswehr in Empfang
-
IAEA: Kühlturm von russischem Atomkraftwerk von Drohne getroffen - kein Feuer
-
Pistorius nimmt in Texas ersten F-35-Kampfjet in Empfang
-
Böhmermann-Sendung "ZDF Magazin Royale" wird eingestellt
-
Russland erklärt Regisseur Swjaginzew zum "ausländischen Agenten"
-
Kalifornien prüft "Notschalter" für Künstliche Intelligenz
-
Volkswagen kappt Gewinnerwartung für 2026
-
FIFA-Machtkampf: UEFA und CONCACAF wollen Geld sehen
-
Neue Proteste im Kosovo nach Kriegsverbrecher-Urteil gegen Ex-Präsident Thaci
-
Sarg von norwegischem König Harald V. nimmt CO2 auf
-
Schwedische Wahlsiegerin Andersson mit Regierungsbildung beauftragt
-
Sicherheitsfirma hackt mit Anthropic-Software OpenAI-System
-
Dreitägige Parlamentswahl in Russland begonnen - Sieg der Putin-Partei gilt als sicher
-
Macron will französische Infrastruktur besser gegen hybride Angriffe schützen
-
Spritprise: Von Klingbeil geforderte Übergewinnsteuer auf EU-Ebene nicht in Sicht
-
Bundestag stimmt zu: "Frauen-DFL" beschlossene Sache
-
HSV verlängert mit Polzin: "Gemeinsam in die Zukunft gehen"
-
Nach Brandanschlag auf Synagoge in Wuppertal: Hinweise auf antisemitisches Motiv
-
Selenskyj lanciert ersten Gipfel der Karpaten-Länder
-
Europarats-Plattform bezeichnet Wahl in Russland als "Scheinwahl"
-
Davis Cup: Zverev macht den Auftakt gegen Dodig
-
Schwedens Oppositionschefin Andersson erklärt sich zur Bildung einer Regierung bereit
-
Demografischer Wandel schlägt zu: Schülerzahl erreicht Höchststand bereits 2029
-
Ex-OpenAI-Forscher: "Wir müssen die KI-Entwicklung im Wesentlichen abschalten"
-
Warren Buffett legt Verwaltungsratsvorsitz seiner Investmentfirma nieder
Automobilzulieferer ZF will bis 2028 bis zu 14.000 Stellen in Deutschland abbauen
Deutschlands zweitgrößter Automobilzulieferer, das Friedrichshafener Unternehmen ZF, will in den kommenden Jahren tausende Stellen streichen. "Die deutschen Standorte sollen perspektivisch effizienter aufgestellt und zu mehreren Standortverbünden zusammengeführt werden", erklärte ZF am Freitag. Bis Ende 2028 soll sich die Zahl der derzeit rund 54.000 Beschäftigten in Deutschland um 11.000 bis 14.000 reduzieren.
ZF will den Angaben zufolge beim Stellenabbau nach Möglichkeit auf Altersteilzeitangebote und die Nicht-Neubesetzung von Stellen setzen. "Auch Abfindungsprogramme sind denkbar", erklärte das Unternehmen. Zugleich sollen mehr Prozesse automatisiert und digitalisiert werden.
ZF-Chef Holger Klein erklärte, er wolle ZF "zukunftsfähig ausrichten" und "nachhaltig wettbewerbsfähig" aufstellen. Dabei müssten auch "schwierige, aber notwendige Entscheidungen" getroffen werden. Die Schließung einzelner Standorte werde nicht ausgeschlossen. Klein versprach "bestmögliche Lösungen für alle Beteiligten".
Die Ankündigung kommt zu den bereits bekannten Schließungen der ZF-Standorte in Gelsenkirchen Ende 2024 und Eitorf bis 2027. Im Januar hatten tausende Arbeitnehmer vor der Konzernzentrale in Friedrichshafen gegen den drohenden Verlust von Arbeitsplätzen demonstriert.
Hintergrund ist ZF zufolge die Antriebswende hin zum E-Auto. Global seien der Wettbewerb und Kostendruck im Bereich der Pkw-Antriebe sehr hoch, was es erschwere, Forschung und Entwicklung im E-Segment querzufinanzieren, erklärte ZF. Zugleich sei der E-Auto-Bereich noch "wenig margenstark" und aktuell wirke sich die "eklatante Nachfrageschwäche nach rein elektrischen Fahrzeugen" aus.
Die Produktion von Elektromotoren benötigt deutlich weniger Arbeitskräfte als die von Verbrennermotoren. Der Autozulieferer Continental hat ebenfalls bereits die Streichung von 7000 Stellen angekündigt. Der deutsche und weltweite Marktführer Bosch will 3500 Stellen abbauen und stellte sich zuletzt mit dem Kauf eines Klimaanlagen-Herstellers aus den USA breiter auf.
"Trotz der aktuellen Marktsituation ist klar: Der Elektromobilität gehört die Zukunft", erklärte ZF-Chef Holger Klein. "Wir sind hier in Vorleistung gegangen und werden in diesen Bereich auch weiterhin stark investieren". Angesichts der schwierigen Marktsituation sei ZF auch offen für Kooperationen und "starke Partnerschaften".
Die Gewerkschaft IG Metall kritisierte die ZF-Chefetage scharf. "Die Unternehmensspitze hat ZF durch strategische Fehleinschätzungen und missglückte Finanzierungsmodelle bei milliardenschweren Zukäufen in eine schwierige Lage gebracht", erklärte Horst Ott von der IG Metall Bayern. "Für diese haarsträubenden Managementfehler sollen die Beschäftigten jetzt den Kopf hinhalten."
"Diese Ankündigung schürt Ängste, wo wir eigentlich den vollen Einsatz für die Belieferung der Kunden, der Bewältigung der Rezession und der Transformation brauchen", erklärte der Vorsitzende des Gesamtbetriebsrats von ZF, Achim Dietrich. Anstatt die Ursachen für die Krise anzugehen, lenke der Vorstand von "Manager-Versagen" ab. Gewerkschaft und Betriebsrat kündigten "erbitterten" Widerstand an.
A.Zbinden--VB