-
Gericht: Polizei in Aachen darf Klimaaktivist erkennungsdienstlich behandeln
-
Merz: Klimaschutz und Nachhaltigkeit als Wachstumschance sehen
-
Proteste an französischen Schulen weiten sich aus - Lehrer streiken
-
Autos trotz Embargo nach Russland verkauft: Ermittlungen gegen Unternehmer
-
Ölmagnat Dangote: Afrika wird bis 2030 bei Treibstoffen weitgehend autark sein
-
Nach Protesten: Spanische Regierung beschließt Maßnahmenpaket für Mieter
-
Korridorsanierung Hannover-Berlin: Bahn verspricht "Investition, die sich auszahlt"
-
Sachsen: Anklage gegen vier mutmaßliche IS-Mitglieder erhoben
-
Leiche aus See in Berlin geborgen - Hinweise auf Verbrechen
-
Mögliche Anschlagspläne in Großbritannien: Offenbar kein Sprengstoff gefunden
-
Feuerwehr rettet Schwan aus sechs Meter tiefer Kanalschleuse in Nordrhein-Westfalen
-
OVG: Bundesländer dürfen individuelles Messerverbot verhängen - Keine Bundeskompetenz
-
Koalition ringt vor geplantem Kabinettsbeschluss um Einigung bei Pflegereform
-
AfD-Verbot: SPD-Fraktionsvorsitzende fordern Einleitung eines Prüfverfahrens
-
Rechtspopulistin Le Pen weist Antisemitismusvorwurf gegen Bardella als Manipulation zurück
-
Faustschlag während Jubelkorsos in Berlin: Polizist zu Geldstrafe verurteilt
-
71-Jähriger in den USA nach vier Jahrzehnten im Todestrakt freigelassen
-
Klage wegen Rabatt-App von Lidl: Oberlandesgericht erklärt sich für nicht zuständig
-
Fünf Cannabisplantagen bei Großrazzia in Nordrhein-Westfalen entdeckt
-
Spanische Regierung will Mietverträge entfristen und Zwangsräumungen verbieten
-
"Das ist mein Leben": Alonso bleibt der Formel 1 treu
-
Deutscher Wetterdienst: September außergewöhnlich warm und sonnig
-
Grüne fordern Steuer auf "Extremvermögen"
-
Gespräche über KI-Regeln: US-Tech-Chefs zu Treffen im Weißen Haus erwartet
-
DFB-Frauen: Gwinn und Freigang zurück, Berger pausiert
-
DFB-Neulinge: "Man will seinen Fußabdruck hinterlassen"
-
300 Millionen Euro Betrug mit gebrauchten Handys: Internationale Razzia
-
Gedenkort nach CSD-Anschlag: Regenbogenbank in Berlin schon wieder beschädigt
-
Bundesweite Kontrolle gegen Schwarzarbeit in Friseur- und Kosmetikbranche
-
Türkischer Schiedsrichter-Chef festgenommen
-
Nach Fast-Debakel: Bayern vor Bewährungsprobe in Lissabon
-
Anwältin: 87-Jährige in Spanien darf nach Zwangsräumung in Wohnung zurückkehren
-
Untreueprozess gegen frühere RBB-Intendantin Schlesinger startet im November
-
Bilger will mit Ländern weitere Ausnahmen vom Sonntagsfahrverbot für Lkw prüfen
-
Öffentliche Schulden im zweiten Quartal 2026 um 1,0 Prozent gestiegen
-
Rettungskräfte: Zahl der Toten bei Angriff der Armee auf Markt in Myanmar auf 50 gestiegen
-
Nach Explosion in Grenzgebiet: Südkorea wirft Norden Verletzung von Waffenstillstand vor
-
Machtkampf: FIFA wirft UEFA "Desinformationskampagne" vor
-
Geldvermögen deutscher Haushalte wächst auf 9,9 Billionen Euro - Zunahme aber schwächer
-
EU-Regeln drücken Geschäftszahlen von Online-Händler Shein
-
Präsident von Burkina Faso eröffnet erste Goldraffinerie des Landes
-
SPD-Politiker Pantazis zuversichtlich bei Einigung zur Pflegereform
-
Seoul: Explosion nordkoreanischer Mine in Grenzgebiet ist "Verletzung von Waffenstillstand"
-
UNHCR: Kürzung von Hilfgeldern gefährdet 8,3 Millionen Flüchtlinge und Vertriebene
-
Erneut weniger Kleinkinder in Betreuung wegen sinkender Geburtenzahlen
-
Trump empfängt Chefs von Tech-Konzernen zu Gesprächen über KI im Weißen Haus
-
17-Jährige in NRW nach Sturz mit Fahrrad von Auto überrollt und gestorben
-
OpenAI veröffentlicht neues KI-Modell Astra 6.1 wegen Sicherheitsbedenken nicht
-
Rubio: "Ausländischer Akteur" hinter möglichem Anschlag bei britischem Luftwaffenstützpunkt
-
OpenAI entschuldigt sich nach Zugriff von KI-Agent auf australische Regierungswebsites
FDP fordert "generationengerechte Haushaltspolitik"
Die FDP will in einem Fünf-Punkte-Plan eine "generationengerechte Haushaltspolitik" fordern. Die Liberalen wollen bei einer Präsidumssitzung am Montag insbesondere die Einhaltung der Schuldenbremse, den Verzicht auf eine weitere gemeinsame Schuldenaufnahme in der EU, Entlastungen für Unternehmen und Korrekturen am Sozial- und Rentensystem verlangen, wie aus einem Beschlusspapier hervorgeht, das der Nachrichtenagentur AFP am Sonntag vorlag.
"Wir können den Staatshaushalt nicht mit immer mehr Sozialausgaben überlasten und Handlungsspielräume weiter einschränken", heißt es in dem Entwurf. "Das wäre ein Strohfeuer zulasten kommender Generationen" und würde "das Vertrauen in den Standort Deutschland weiter erschüttern".
Nötig sei deshalb eine sofortige "Haushaltswende", heißt es in der Beschlussvorlage. Der Staatsanteil am Bruttoinlandsprodukt müsse von zuletzt gut 48 Prozent wieder auf unter 45 Prozent sinken. Denn schon durch die Tilgung der Notkredite wegen Corona-Pandemie und Energiekrise kämen auf Deutschland bald jährlich und über Jahrzehnte Zahlungen in zweistelliger Milliardenhöhe zu.
Um die Schuldenbremse auch im kommenden Jahr einzuhalten, müssten "alle Ausgaben des Bundes auf den Prüfstand gestellt werden", so die Forderung. Daran müssten sich "alle Bundesminister" beteiligen und in ihren Ressorts Prioritäten bei den Ausgaben setzen. Gemeinsame EU-Schulden wie während der Pandemie müssten "einmalig bleiben". Denn bei den Belastungen durch Zinsen und Tilgung sei es unerheblich, auf welcher staatlichen Ebene Schulden gemacht würden.
"Erwirtschaften kommt vor Ausgeben", fordert das FDP-Papier weiter. Deutschland könne nur international Verantwortung etwa über Entwicklungshilfe übernehmen, "wenn es selbst wirtschaftlich stark ist". "Deshalb muss der Bundeshaushalt ein Entlastungshaushalt sein, der unsere Betriebe und Fachkräfte stärkt und es ihnen ermöglicht, neuen Wohlstand zu schaffen."
Die Beitrags- und Steuerzahler dürften "nicht durch explodierende Ausgabensteigerungen insbesondere in den Sozialsystemen" überfordert werden, heißt es. "Wir müssen deshalb auch Reformen der Sozialsysteme in Angriff nehmen." Die Rente mit 63 und das Bürgergeld in seiner jetzigen Ausgestaltung setzten "Fehlanreize, die wir uns nicht leisten können".
Bei der Rente warb die FDP für "Korrekturen am gesetzlichen System der Altersvorsorge". Das geplante Generationenkapital müsse "in Richtung einer echten Aktienrente nach schwedischem Vorbild" ausgebaut werden "mit individuellen Konten der Beitragszahler und dem Anspruch auf eine kapitalgedeckte Zusatzrente". Damit könnte aus Sicht der FDP das Rentenniveau langfristig sogar wieder steigen, aber eben "nicht zulasten der jüngeren Generation der Beitragszahler".
C.Kreuzer--VB