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Einigung in Tarifverhandlungen für zehntausende Beschäftigte von Land Hessen
In den Tarifverhandlungen für zehntausende Beschäftigte des Landes Hessen ist laut Landesregierung eine Einigung erzielt worden. Dies teilte das Landesinnenministerium am Freitag in Wiesbaden in einer Einladung zu einer Pressekonferenz zur Vorstellung des Tarifergebnisses mit. Zum Inhalt der Einigung wurden zunächst keine Angaben gemacht.
Vertreter des Landes und der Gewerkschaften des öffentlichen Diensts hatten seit Mitte Februar verhandelt. Mehrfach gab es seither Warnstreiks im Landesdienst. Die Einigung kam nun in der dritten Verhandlungsrunde zustande, die in Bad Hamburg stattfand.
Die Gewerkschaften hatten 500 Euro mehr im Monat, mindestens aber 10,5 Prozent gefordert. Landesinnenminister Roman Poseck (CDU) wies dies während der ersten Tarifrunde als "nicht tragbar" zurück. Er nannte das Interesse an höheren Bezügen aber "berechtigt".
Die übrigen 15 Bundesländer hatten schon im Dezember einen Tarifabschluss mit den Gewerkschaften des öffentlichen Diensts für ihre Beschäftigten erzielt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten demnach ein Lohnplus von gut elf Prozent.
Hessen ist nicht Mitglied der sogenannten Tarifgemeinschaft deutscher Länder und verhandelt daher separat. Die Zahl der in der Tarifrunde betroffenen Landesbeschäftigten liegt laut Gewerkschaften bei etwa 45.000 und laut Landesregierung bei rund 56.000.
L.Meier--VB