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Ocean Alliance: Groß-Reedereien aus Frankreich und Asien verlängern Kooperation
Im Bemühen um die Sicherheit der weltweiten maritimen Lieferketten verlängern mehrere Großreedereien aus Frankreich und Asien ihre Zusammenarbeit. CMA CGM aus Frankreich, Cosco aus China, Evergreen aus Taiwan und OOCL aus Hongkong setzten ihre Partnerschaft in der seit 2017 bestehenden sogenannten Ocean Alliance fort, teilte der französische Reeder am Dienstag mit. Die derzeitige Kooperation wäre 2027 ausgelaufen, sie besteht nun bis Ende März 2032 fort.
Die Entscheidung zur Verlängerung der Zusammenarbeit betone den Willen, "die Bedürfnisse unserer Kunden zu erfüllen und noch sicherere, zuverlässigere und nachhaltigere Lieferketten aufzubauen", erklärte CMA CGM. Auch Evergreen und Cosco äußerten sich positiv zu der verlängerten Allianz. Die Kooperation umfasst die sieben größten Ost-West-Seerouten zwischen Asien und Nordeuropa, dem Mittelmeer, dem Nahen Osten und den Küsten Nordamerikas. Es ist die größte derartige Kooperation.
Mitte Januar hatten der deutsche Reeder Hapag-Lloyd und der dänische Konkurrent Maersk ihrerseits eine Zusammenarbeit angekündigt. Die beiden Branchenriesen wollen ab Februar 2025 eine Flotte von rund 290 Schiffen gemeinsam betreiben. Maersk stellt demnach 60 Prozent der Schiffe und Hapag-Lloyd 40 Prozent.
Hapag-Lloyd wird demnach seine derzeitige Verbindung mit einer Reihe von asiatischen Reedereien - genannt THE Alliance - verlassen. Maersk beendet seinerseits im Januar 2025 seine Partnerschaft mit dem Marktführer MSC.
F.Stadler--VB