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Tarifverhandlungen bei Luftsicherheit trotz neuen Angebots ergebnislos vertagt
Die Tarifverhandlungen zwischen Verdi und der Arbeitgeberseite für die Beschäftigten in der Luftsicherheit sind nach zwei Tagen ergebnislos vertagt worden. Der Arbeitgeberverband BDLS habe zwar ein verbessertes Angebot vorgelegt, dieses sei aber "weiterhin unzureichend", teilte Verdi-Verhandlungsführer Wolfgang Pieper am Donnerstag mit. "So kommen wir nicht zueinander." Der BDLS warf Verdi eine Blockadehaltung vor und sprach von einer "schwierigen Verhandlungssituation".
Verdi verhandelt für die bundesweit rund 25.000 Beschäftigten in der Luft- und Flughafensicherheit. Anfang Februar hatte es bereits einen Streik des Sicherheitspersonals an insgesamt elf deutschen Flughäfen gegeben. Die Beschäftigten sind unter anderem in der Fluggast- und Warenkontrolle sowie in Servicebereichen tätig. Verdi fordert 2,80 Euro mehr pro Stunde, höhere Funktionszulagen und Mehrarbeitszuschläge ab der ersten Überstunde - und das bei einer Laufzeit von zwölf Monaten.
Der Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) legte am Donnerstag ein neues Angebot vor: Vorgesehen sind unter anderem eine schrittweise Anhebung der Stundenlöhne um insgesamt 2,70 Euro innerhalb von 13 Monaten sowie eine Erhöhung des Mehrarbeitszuschlages von 25 auf 30 Prozent ab Januar 2025. Die Laufzeit soll 24 Monate betragen.
Das sei "unzureichend", erklärte Pieper. "Das ist nach zwei Jahren weniger, als wir für ein Jahr gefordert haben. Das reicht nicht." Zudem knüpften die Arbeitgeber ihr Angebot an Regelungen zur Mehrarbeit. Der Arbeitgeberverband warf Verdi wiederum vor, "völlig unflexibel" zu agieren und nahezu vollständig auf den bisherigen Forderungen zu beharren.
Für den 20. März wurde ein erneuter Termin zur Fortsetzung der Tarifgespräche vereinbart.
F.Stadler--VB