-
Verkehrsunfälle: Acht Tote und mehr als 1000 Verletzte pro Tag
-
Lebenserwartung von Frauen und Männern auf neue Höchstwerte gestiegen
-
Bundespolizei nimmt gesuchten Millionenbetrüger am Frankfurter Flughafen fest
-
Produktion von alkoholfreiem Bier 2025 erneut deutlich gestiegen
-
Bürgermeister: Moskau von mehr als 400 ukrainischen Drohnen ins Visier genommen
-
Wadephul betont vor Reise nach Israel historische Verantwortung Deutschlands
-
Ausgesetzte Sperre nach Trump-Intervention: Balogun spielt - USA verlieren
-
Nato-Gipfel in Ankara beginnt im Zeichen transatlantischer Spannungen
-
Wegweisendes Urteil im Prozess gegen französische Rechtspopulistin Le Pen erwartet
-
Bundesaußenminister Wadephul reist nach Israel
-
EU-Parlament stimmt über Verfahren gegen EU-Parteienfamilie der AfD ab
-
EU-Parlament stimmt über Rechte für Fluggäste ab
-
Balogun wirkungslos: Belgien stoppt die USA
-
Feuer auf Öltanker nahe Straße von Hormus nach Treffer mit "unbekannten Projektil"
-
Ausgesetzte Sperre nach Trump-Intervention: US-Spieler Balogun läuft auf
-
Diskussion um Ladenöffnungszeiten an Sonntagen nimmt an Fahrt auf
-
Paraguays Regierung verurteilt rassistische Beleidigung von Kylian Mbappé
-
Kanada will neue U-Boot-Flotte vom deutschen Hersteller TKMS bauen lassen
-
Ronaldo bestätigt: "Das war meine letzte Weltmeisterschaft"
-
Bundestags-Wirtschaftsausschuss für Ende von Ladenöffnungsverbot an Sonntagen
-
Viertelfinale im Blick: Zverev von Sperrstunde ausgebremst
-
Macron in Syrien - Erste Visite eines westeuropäischen Staatschefs seit Assad-Sturz
-
Kanada entscheidet sich für deutschen Hersteller TKMS für Bau neuer U-Boot-Flotte
-
Vor Nato-Gipfel in Ankara: Netanjahu warnt Trump vor Kampfjetdeal mit Erdogan
-
WM-Aus gegen Spanien: Ronaldo scheitert mit Portugal
-
Einzug ins Viertelfinale: Fery lässt Briten träumen
-
Prinz Harry in Großbritannien eingetroffen - Verwirrung um Unterkunft
-
Ausgesetzte Sperre für US-Stürmer: Fifa weist belgischen Einspruch als unzulässig zurück
-
Belgien lässt im Fall Balogun nicht locker
-
Basketballer auf WM-Kurs: Keine Mühe mit Außenseiter Zypern
-
Microsoft will 4800 Stellen abbauen
-
Macron in Syrien eingetroffen - Erste Visite eines westlichen Staatschefs seit Assad-Sturz
-
Wiener Gericht spricht zwei Syrer wegen Misshandlung von Oppositionellen schuldig
-
Balogun: FIFA weist Belgiens Antrag als "unzulässig" ab
-
Auch neben Klopp: Watzke wirbt für Völler-Verbleib
-
Aufgehobene Sperre für US-Stürmer: Trumps Anruf bei Infantino löst WM-Skandal aus
-
Kabinett beschließt Haushaltsentwurf 2027 - Klingbeil im Kreuzfeuer der Kritik
-
George Clooney erhält Preis für Lebenswerk bei Filmfestival von Venedig
-
Teilnehmer des Trauerzugs für Chamenei in Teheran fordern "den Kopf von Trump"
-
"Causa Balogun": Infantino weist Einflussnahme Trumps zurück
-
"Größer als 50 Prozent": Watzke hofft auf Klopp - und warnt
-
Vor Nato-Gipfel: Mindestens 22 Tote bei erneuter russischer Angriffswelle auf Kiew
-
Historisch niedrige Beteiligung an Wahl in Algerien - regierungsnahe FLN siegt
-
Studie: Beseitigung von Ewigkeitschemikalien in Europa teuer und fast wirkungslos
-
Interpol: Mehr als tausend Festnahmen auf vier Kontinenten bei Schlag gegen Menschenhändler
-
Pyrenäen-Show: Pogacar entreißt Vingegaard das Gelbe Trikot
-
Netanjahu warnt Trump vor Kampfjet-Verkauf an Erdogan
-
Trump: Habe Infantino um Aufhebung der roten Karte für US-Stürmer gebeten
-
Trump gibt Anruf bei Infantino zu
-
Bremer Gericht spricht Müttern nach anonymer Samenspende Unterhaltsvorschuss zu
EU-Beitrittsgespräche: Kuleba warnt vor "verheerenden Konsequenzen" von Orbans Blockade
Die Ukraine hat die Europäische Union vor einem Scheitern ihres Brüsseler Gipfeltreffens am Donnerstag und Freitag gewarnt. Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba sagte vor Beratungen mit seinen EU-Kollegen in Brüssel, es hätte "verheerende Konsequenzen", wenn die Staats- und Regierungschefs nicht wie geplant den Beginn von Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine beschließen würden. Ungarns Regierungschef Viktor Orban droht mit einem Veto.
"Ich will gar nicht erst über die verheerenden Konsequenzen sprechen, die eintreten, wenn der Rat diese Entscheidung nicht trifft", sagte Kuleba. Dies gelte sowohl für die Ukraine wie auch für die EU-Erweiterung insgesamt.
Darüber hinaus hatte sich Orban ablehnend über weitere milliardenschwere Wirtschafts- und Militärhilfen für Kiew sowie neue EU-Sanktionen gegen Russland geäußert. All diese Beschlüsse erfordern Einstimmigkeit unter den 27 Mitgliedsländern.
Besorgt äußerte sich der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell: "Ich hoffe, dass Europas Einheit nicht zerbricht", sagte der Spanier. "Das ist nicht der Zeitpunkt, um unsere Unterstützung für die Ukraine zu schwächen."
Die deutsche Europa-Staatsministerin Anna Lührmann (Grüne) betonte mit Blick auf Ungarn, die 26 anderen Mitgliedsländer wollten den Beginn der Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine. Sie erwarte, "dass wir diese Entscheidung dann auch treffen". Lührmann vertrat in Brüssel Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne), die an der Weltklimakonferenz in Dubai teilnimmt.
Lettlands Außenminister Krisjanis Karins rief die EU-Kommission auf, Milliardenhilfen für Ungarn freizugeben, die im Streit um Rechtsstaats-Mängel blockiert sind. Das wäre "hilfreich", um Fortschritte mit Budapest zu erzielen, sagte Karins. Andere Länder warnen vor einem solchen Schritt. Sie werfen Orban "Erpressung" vor und fürchten Schäden für Europas Glaubwürdigkeit.
Die finnische Außenministerin Elina Valtonen nannte Orbans Haltung "sehr, sehr bedauerlich". Die EU müsse der Ukraine bei der Verteidigung gegen den russischen Angriffskrieg helfen, solange dies nötig sei – auch im eigenen Sicherheitsinteresse.
Für große Unsicherheit in der EU sorgt aber auch der deutsche Haushalts-Streit: "Die Situation in der deutschen Regierung und das Verfassungsgerichts-Urteil machen einige Dinge ein wenig schwieriger", sagte Karins.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat den Mitgliedsländern für das kommende Jahr Wirtschaftshilfen von 50 Milliarden Euro für die Ukraine vorgeschlagen. Davon sollen 17 Milliarden als Zuschüsse fließen, die Kiew nicht zurückzahlen muss. Borrell fordert für 2024 zudem weitere fünf Milliarden Euro für einen Militärhilfe-Fonds, aus dem sich Mitgliedsländer Waffenlieferungen an die Ukraine teilweise zurückerstatten lassen können.
Deutschland müsste als größte Volkswirtschaft mindestens ein Fünftel dieser Mittel zuschießen. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hatte aber bereits vor dem Karlsruher Urteil deutlich gemacht, dass er bilaterale Hilfen für die Ukraine auf die deutschen EU-Beiträge anrechnen will. Die Bundesregierung hatte Kiew zuletzt acht Milliarden Euro in Aussicht gestellt. Neue deutsche Zusagen im Rahmen der EU wären damit nicht zu erwarten.
J.Marty--VB