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Umfrage: Knappe Mehrheit findet Frauennationalelf sympathischer als DFB-Männerteam
Eine knappe Mehrheit der Deutschen findet die Frauennationalelf einer Umfrage zufolge sympathischer als das DFB-Team der Männer. In einer am Dienstag in München veröffentlichten Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Norstat im Auftrag des Magazins "Playboy" bekundeten 52 Prozent der Befragten größere Sympathien für den Frauenfußball als für das Männerteam. Als Gründe wurden vor allem genannt, dass der Frauenfußball "ursprünglicher" sei und "finanziell nicht so ausgeschlachtet" werde wie der Männerfußball. Auch seien die Spielerinnen "nahbarer".
Bislang schauen aber nur 24 Prozent der Deutschen regelmäßig Frauenfußball - bei den Männern sind dies 29 Prozent und bei den Frauen 19 Prozent. Den Männerfußball verfolgen der Umfrage zufolge 53 Prozent - 65 Prozent der Männer und 41 Prozent der Frauen - regelmäßig. 67 Prozent der Befragten finden den Männerfußball demnach generell immer noch attraktiver als Frauenfußball. Norstat befragte 1021 Frauen und Männer in Deutschland.
T.Bondarenko--BTB