-
STUTS dokumentiert seit 50 Jahren soziale Realität in Berlin
-
Technikfolgenforscher warnt vor digitaler Abhängigkeit und Konzernmacht
-
Kreatinin-basierte eGFR unterschätzt Nierenfunktionsstörungen bei Krebspatienten
-
Kreuzfahrtschiff MV Odyssey wird zum Symbol für Luxus und Ungleichheit
-
Der extreme Reichtum einer kleinen Minderheit wächst weiter
-
BGH bestätigt Rechtsweggarantie: Usmanow darf EU-Rat wegen Verleumdung verklagen
-
Deutschlands Wirtschaft verliert weiter an Gewicht und Einfluss
-
Staatsbesuch Selenskyjs in Berlin: Massive Verkehrseinschränkungen und Sperrungen
-
Sturm der Liebe-Vorschau: Larissas Plan, Massimos Vater und Abschied vom Fürstenhof
-
Kubas Westen bereitet sich auf einen herannahenden Wirbelsturm vor
-
Spülschwamm als Keimherd: Warum die Bürste hygienischer ist
-
Politik reagiert mit Repressionsforderungen auf Proteste der Generation Z
-
USA kündigen neue Ukraine-Gespräche mit Kiew und Moskau in Abu Dhabi an
-
Manipulierte Kühlanlagen treffen Supermärkte in mehreren europäischen Ländern
-
Trump rückt vor den US-Zwischenwahlen die Sanierung des Reflecting Pool in den Mittelpunkt
-
Die Apokalypse als Botschaft der Hoffnung
Lula: Genug geredet - nun werden Taten im Kampf gegen die Klimakrise gebraucht
Brasiliens Staatschef Luiz Inácio Lula da Silva hat die internationale Gemeinschaft kurz vor der UN-Klimakonferenz in seinem Land zu Taten im Kampf gegen die Erderwärmung aufgerufen. "Genug geredet, jetzt ist es Zeit, umzusetzen, was wir vereinbart haben", sagte Lula am Dienstag in einem Interview mit AFP und anderen Nachrichtenagenturen. Am Donnerstag und Freitag empfängt er etwa 50 internationale Staats- und Regierungschefs zu Klimaberatungen in der Amazonas-Stadt Belém, am Montag dann beginnt dort die 30. Weltklimakonferenz (COP30).
"Wir hatten schon mehrere COPs, zahlreiche Entscheidungen wurden getroffen, aber viele davon wurden nicht umgesetzt", kritisierte Lula. "Wir wollen nicht, dass die COP weiter eine Messe für ideologische oder Klima-Produkte ist", fügte er hinzu. "Wir wollen, dass sie ernsthaft ist und die Dinge, die wir entscheiden, umgesetzt werden."
Der linksgerichtete brasilianische Staatschef setzt sich unter anderem für den globalen Waldschutz zur Stabilisierung des Klimas ein. Mit der Wahl der von Amazonas-Urwald umgebenen Stadt Belém für die Ausrichtung der Weltklimakonferenz sendet Brasilien ein entsprechendes Signal.
Zu den zweiwöchigen Verhandlungen werden etwa 50.000 Teilnehmer erwartet. Dies stellte die Ausrichter vor logistische Probleme, weil es nicht genügend Hotelbetten gab. Lula erklärte dazu nun: "Wir haben entschieden, es hier zu machen, weil wir keinen Komfort wollen, sondern Herausforderungen. Und wir wollen, dass die Welt herkommt, um den Amazonas zu entdecken."
J.Marty--VB