-
STUTS dokumentiert seit 50 Jahren soziale Realität in Berlin
-
Technikfolgenforscher warnt vor digitaler Abhängigkeit und Konzernmacht
-
Kreatinin-basierte eGFR unterschätzt Nierenfunktionsstörungen bei Krebspatienten
-
Kreuzfahrtschiff MV Odyssey wird zum Symbol für Luxus und Ungleichheit
-
Der extreme Reichtum einer kleinen Minderheit wächst weiter
-
BGH bestätigt Rechtsweggarantie: Usmanow darf EU-Rat wegen Verleumdung verklagen
-
Deutschlands Wirtschaft verliert weiter an Gewicht und Einfluss
-
Staatsbesuch Selenskyjs in Berlin: Massive Verkehrseinschränkungen und Sperrungen
-
Sturm der Liebe-Vorschau: Larissas Plan, Massimos Vater und Abschied vom Fürstenhof
-
Kubas Westen bereitet sich auf einen herannahenden Wirbelsturm vor
-
Spülschwamm als Keimherd: Warum die Bürste hygienischer ist
-
Politik reagiert mit Repressionsforderungen auf Proteste der Generation Z
-
USA kündigen neue Ukraine-Gespräche mit Kiew und Moskau in Abu Dhabi an
-
Manipulierte Kühlanlagen treffen Supermärkte in mehreren europäischen Ländern
-
Trump rückt vor den US-Zwischenwahlen die Sanierung des Reflecting Pool in den Mittelpunkt
-
Die Apokalypse als Botschaft der Hoffnung
Landwirte erwarten dieses Jahr weniger Getreide und Raps
Die deutschen Bauern und Bäuerinnen erwarten bei der diesjährigen Ernte weniger Getreide und Raps. Die lange Trockenheit im Mai und Juni habe "deutliche Schäden in den Beständen verursacht", erklärte Bauernpräsident Joachim Rukwied am Dienstag. Die regionalen Niederschläge der vergangenen zwei Wochen kamen demnach für das Getreide vielerorts zu spät - waren aber hilfreich für Zuckerrüben, Kartoffeln und den Futterbau.
Der Deutsche Bauernverband (DBV) rechnet daher in diesem Jahr mit Erträgen unter dem langjährigen Mittel. Beim Getreide geht der Verband von einer Ernte von 40,9 Millionen Tonnen aus, deutlich weniger als der Durchschnitt der Jahre 2018 bis 2022 (42,2 Millionen Tonnen) und auch sechs Prozent weniger als im Vorjahr. Beim Winterraps erwartet der Verband einen Rückgang der Erntemenge um vier Prozent.
"Die Landwirtschaft spürt die Auswirkungen des Klimawandels bereits deutlich", erklärte Rukwied. Extreme Wetterlagen sorgten für rückläufige und schwankende Erträge. Die von Brüssel vorgeschlagenen "pauschalen Reduktionsziele beim Pflanzenschutz" würden zu weiteren Ertragsrückgängen führen. Der starke Flächenverlust durch Siedlungsbau und Infrastrukturmaßnahmen sorge zudem "zusätzlich für rückläufige Erntemengen", erklärte der DBV-Präsident.
So ging die Anbaufläche insgesamt um ein Prozent im Jahresvergleich zurück. Bei der bedeutendsten Getreideart, dem Winterweizen, waren es zwei Prozent, bei der Sommergerste elf Prozent und beim Hafer 13 Prozent weniger Anbaufläche.
L.Janezki--BTB