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Frankreich mahnt zur weltweiten Reduzierung von Methan-Ausstoß
Frankreich und mehrere weitere Länder haben ein schnelleres Handeln zur Verringerung des weltweiten Methan-Ausstoßes gefordert. Es brauche schnelle Lösungen, sagte die französische Umweltministerin Monique Barbut am Montag in Paris. Frankreich hatte das Treffen im Rahmen seiner G7-Präsidentschaft einberufen. "Es ist eindeutig: Der Energiesektor bietet die schnellsten und häufig auch die kostengünstigsten Möglichkeiten, den Ausstoß zu reduzieren", betonte Barbut.
Etwa 160 Länder hatten sich verpflichtet, ihre Methan-Emissionen bis 2030 um 30 Prozent zu reduzieren. Davon seien sie jedoch noch "sehr weit entfernt", erklärte die Ministerin.
"Die Verringerung der Methan-Emissionen ist eine der besten Maßnahmen, um die Erderwärmung zu verlangsamen, unsere Luft sauberer zu machen, die öffentliche Gesundheit zu verbessern und unsere Energiesicherheit zu stärken", erklärte der britische Energieminister Ed Miliband in einer Videobotschaft.
Methan ist ein Treibhausgas, das innerhalb eines Zeitraums von zwei Jahrzehnten mehr als 80-mal klimaschädlicher als CO2 wirkt. Es hat bislang etwa ein Drittel der bisherigen Erderwärmung verursacht. Rund 40 Prozent der Methan-Emissionen stammen aus dem fossilen Energiesektor. Bei der Förderung und dem Transport von Kohle, Öl und Gas entweichen große Mengen Methan, etwa durch Lecks an Leitungen. Aber auch Rinderherden, Müllkippen und Reisfelder produzieren das unsichtbare, geruchlose Gas.
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) prangerte einen laxen Umgang mit den Methan-Emissionen in Deutschland an. "Ohne fachgerechte Messung und Dokumentation bleibt unklar, wie viel Methan in die Atmosphäre entweicht und dort das Klima aufheizt", sagte DUH-Chef Sascha Müller-Kraenner. In zehn Bundesländern gebe es noch immer keine Kontrollbehörde. Sanktionen würden nicht umgesetzt.
Die Internationale Energie-Agentur (IEA) sieht in der Reduzierung des Methan-Ausstoßes "bedeutende und schnell erreichbare Gewinne für das Klima". Jährlich werden rund 580 Millionen Tonnen ausgestoßen, davon 60 Prozent durch menschliche Aktivitäten: an erster Stelle die Landwirtschaft, gefolgt vom Energiesektor.
Durch das Reparieren von Lecks oder eine Begrenzung des sogenannten Abfackelns könnten 30 Prozent der Methan-Emissionen im Zusammenhang mit fossilen Brennstoffen "zum Nulltarif" vermieden werden, da das aufgefangene Gas weiterverkauft werden könnte, so die IEA. Nach IEA-Angaben könnten durch das Verringern der Methan-Emissionen im Energiesektor weltweit jährlich etwa 200 Milliarden Kubikmeter Gas gewonnen werden.
Es wäre mehr Gas auf dem Markt verfügbar, "wenn wir die Verschwendung beenden würden", sagte EU-Energiekommissar Dan Jorgensen. "Die Verringerung von Methan und die Energiesicherheit sind keine konkurrierenden Prioritäten."
W.Huber--VB