-
Außenministerium: Iran hat noch nicht über Abkommen mit den USA entschieden
-
Pressestimmen zum WM-Eröffnungsspiel: "Mexiko, wie schön!"
-
"Da geht die Post ab": Mexiko feiert perfekten WM-Auftakt
-
Eröffnungsshow und Auftaktspiel im Aztekenstadion: Fußball-WM hat begonnen
-
Trump stellt baldige Vereinbarung mit dem Iran in Aussicht und sagt Angriffe ab
-
Rekord-Börsengang: SpaceX könnte noch mehr einnehmen als erwartet
-
Bundestag verlängert Bundeswehr-Einsätze in Bosnien und im Kosovo
-
Mexikaner Quinones erzielt erstes WM-Tor
-
Nach Kongressrevolte: Trump nominiert neuen Geheimdienstkoordinator
-
Trump sagt Angriffe auf Iran ab und deutet Verhandlungserfolg an - Iran dementiert
-
Anstoß in Mexiko: Die XXL-WM beginnt
-
Fehlalarm am Pentagon: Keine "gefährlichen Substanzen" gefunden
-
Eröffnungsfeier der Fußball-WM mit Superstar Shakira
-
Eröffnungsfeier: Shakira tanzt, die Fans jubeln
-
Trump sagt Angriffe auf Iran ab und deutet Verhandlungserfolg an
-
Vor WM-Eröffnung in Mexiko: Tausende Fans drängen in Fanzone
-
G7-Vertreter beraten mit China über Abbau von Ungleichheiten
-
US-Abgeordnete verweigern Trump Spionagerechte gegen Ausländer
-
3. Liga: TSV Havelse bekommt Startplatz der Löwen
-
Lobbycontrol: Wirtschaft gibt Rekordsumme für Einflussnahme auf EU-Institutionen aus
-
Pentagon nach Fund "gefährlicher Substanzen" abgeriegelt
-
EU-Ratspräsidentschaft legt Entwurf für EU-Haushalt vor - Kritik von Nettozahlern
-
Ehrlichkeit beim Ex-Klub: Gregoritsch erhält Fairness-Award
-
Bundesverwaltungsgericht weist Klage gegen Ablehnung von Zeugenaussage Steinmeiers ab
-
Nach Aus für FCAS: Startschuss für mögliches Kampfjet-Nachfolgeprojekt
-
Familien-Sommerferien-Ticket der DB ab Sonntag buchbar
-
EZB hebt Leitzinsen erstmals seit 2023 wieder an - Einlagenzins bei 2,25 Prozent
-
Marokkaner Jayed pfeift deutschen WM-Auftakt
-
Britischer Verteidigungsminister Healey tritt zurück - Premier Starmer weiter unter Druck
-
Irans Ölinsel Charg: Trump droht erneut mit Angriffen
-
Tödlicher Raserunfall: Mehr als drei Jahre Jugendstrafe in Duisburg
-
Obdachloser in Köln bei Streit getötet - 29-Jähriger festgenommen
-
Jugendlicher übernimmt Mordauftrag: Dreieinhalb Jahre Haft in Köln
-
Kleinkind geschlagen und geschüttelt: 22-Jähriger wegen Totschlags verurteilt
-
Kontroverse Debatte übers Heizungsgesetz im Bundestag - Linke prüft Klage
-
Dortmund ausgestochen: Eiskunstlauf-WM 2028 in Peking
-
Mehr Rechtsextremisten in Niedersachsen - Szene setzt auf Kampfsport als Lockmittel
-
Mecklenburg-Vorpommern: Verfassungsschutz zählt erstmals über 2000 Rechtsextreme
-
Behördenfehler lässt Fernreise scheitern: Gemeinde aus Sachsen muss zahlen
-
Fußball-Fest mit Kontroversen: Mega-Event Weltmeisterschaft startet in Mexiko
-
Europäische Zentralbank hebt Leitzinsen erstmals seit 2023 wieder an
-
DOSB will Europaspiele 2031 nach Deutschland holen
-
Reformtreffen mit Merz: Sozialpartner ziehen positive Bilanz und wollen weiter reden
-
Teheran nennt Feuerpause nach jüngsten US-Angriffen "praktisch bedeutungslos"
-
Papst beklagt auf den Kanaren "Gleichgültigkeit" gegenüber Schicksal von Migranten
-
Rentenversicherung rechnet mit Beitrag von 19,9 Prozent im Jahr 2028
-
Klöckner ermahnt Regierung wegen zu später Antworten auf Anfragen
-
Nach Debatte: Wimbledon erhöht Preisgelder deutlich
-
Britischer Verteidigungsminister John Healey tritt zurück
-
Bundesgerichtshof: Kosten für Schufa-Auskunft müssen nicht erstattet werden
Bundesregierung macht Weg für leichteren Abschuss von Wölfen frei
Die Bundesregierung hat eine Änderung des Jagdgesetzes auf den Weg gebracht, um einen möglichen Abschuss von Wölfen zu erleichtern. Damit solle der "Schutz von Weidetieren" verbessert werden, teilte das Landwirtschaftsministerium am Mittwoch in Berlin mit. "Mit der Aufnahme des Wolfs ins Bundesjagdgesetz kommen klare, praxistaugliche Regeln und Rechtssicherheit", erklärte Landwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU).
Konkret sieht die vom Bundeskabinett beschlossene Änderung des Jagdgesetzes, die Union und SPD bereits in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart hatten, ein "regionales Bestandsmanagement" vor. Dieses ermöglicht es Ländern, in denen es Regionen mit hohen Wolfszahlen gibt und der Bestand demzufolge als nicht gefährdet gilt, die Zahl der dort lebenden Wölfe zu regulieren. "In diesem Rahmen ist eine Jagdzeit von 1. Juli bis 31. Oktober vorgesehen", erklärte das Landwirtschaftsministerium.
Außerdem soll der Abschuss von Wölfen auch unabhängig vom jeweiligen Bestand erleichtert werden - und zwar dann, wenn Tiere bereits Herdenschutzmaßnahmen wie etwa Zäune überwunden und Weitetiere verletzt oder getötet haben. Dann soll der Bundesregierung zufolge eine "leichtere, rechtssichere Entnahme der Wölfe, unabhängig vom Erhaltungszustand" möglich sein.
Auch in als Weidegebiete ausgewiesenen Gegenden mit beispielsweise Deichen oder Almwiesen, in denen Schutzmaßnahmen wie Zäune als unzumutbar gelten, soll der Abschuss von Wölfen möglich sein. Grundsätzlich wird dem Ministerium zufolge die Finanzierung von Zäunen oder Herdenschutzhunden weiterhin unterstützt. Verboten bleiben soll indes der Handel mit Wolfstrophäen oder das Zurschaustellen toter Wölfe.
Hintergrund ist, dass die Wolfsbestände in Europa in den vergangenen zehn Jahren stark gewachsen sind - laut Bundeslandwirtschaftsministerium von gut 11.000 Tieren im Jahr 2012 auf über 20.000 im Jahr 2023. In Deutschland leben demnach derzeit nach amtlichen Zahlen 209 Wolfsrudel, vor allem in Brandenburg, Niedersachsen und Sachsen. Ein Rudel besteht in der Regel aus fünf bis zehn Tieren.
Parallel dazu sei auch die Zahl der Wolfsrisse gestiegen, führte das Ministerium aus. 2024 seien rund 4300 Nutztiere von Wölfen gerissen worden, überwiegend Schafe und Ziegen.
In der sogenannten Berner Konvention - einem völkerrechtlichen Vertrag des Europarates - war der Schutzstatus des Wolfes bereits im Dezember von "streng geschützt" auf "geschützt" herabgestuft worden. Damit wurde grundsätzlich die Voraussetzung für einen schnelleren Abschuss von Wölfen geschaffen.
Agrarminister Rainer (CSU) hob hervor, dass Weidetierhaltung "das Herzstück unserer Kulturlandschaft" sei. "Doch wo Herden grasen, ist der Wolf längst kein Zaungast mehr, sondern Teil des Alltags", fügte er hinzu. "Für viele Tierhalter bedeutet jeder Riss nicht nur einen wirtschaftlichen Verlust, sondern auch emotionale Belastung."
Bereits im Vorfeld des Kabinettsbeschlusses hatte Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) die Aufnahme des Wolfes ins Jagdgesetz als guten Interessensausgleich bezeichnet. Angestrebt werde "nicht freier Abschuss", sagte er am Mittwoch den Sendern RTL und ntv. Die Wolfspopulation gehöre zu Deutschland, sagte der Minister - "und sie muss auch bleiben".
J.Marty--VB