-
Rentenreform: Sozialverbände fordern "echte Stärkung" der gesetzlichen Rente
-
Neuer: Nagelsmann "mit dem Herzen dabei"
-
Starmer unter Druck: Labour-interner Rivale Burnham gewinnt richtungsweisende Nachwahl
-
Zweites Spiel, zweiter Sieg: Mexiko vorzeitig Gruppensieger
-
Starmer-Rivale Burnham gewinnt richtungsweisende britische Nachwahl in Makerfield
-
EU-Staats- und Regierungschefs beraten an zweitem Gipfeltag über Haushalt und Nahost
-
US-iranische Verhandlungen zu umfassender Friedenslösung sollen in der Schweiz beginnen
-
US-Geheimdienstkoordinator Pulte soll Amt kommissarisch antreten
-
Linke startet dreitägigen Parteitag in Potsdam
-
Venezuelas Interims-Regierung spricht mit Opposition über demokratischen Übergang
-
Umweltminister Schneider: Bereits über 55.000 Anträge für E-Auto-Prämie eingegangen
-
Tränen beim Triumph: Kanada siegt und weint
-
100 Guerilla-Kämpfer in Kolumbien legen ihre Waffen nieder
-
EU-Staaten wollen Russland-Sanktionen erstmals um zwölf Monate verlängern
-
Nachwahl in Makerfield: Nach Schließung der Wahllokale werden Stimmen ausgezählt
-
Kubanische Regierung stellt mehr als 170 marktwirtschaftliche Reformen vor
-
13 Tote bei dschihadistischem Angriff auf Flughafen in Nigers Hauptstadt Niamey
-
Joker Manzambi sticht doppelt: Schweiz macht Fehlstart wett
-
Fecht-EM: Degenfechterin Ehler überrascht mit Silber
-
Ex-US-Präsidenten und Merkel bei Eröffnung von Obama-Center - Trump fehlt
-
Vance: Iran-Gespräche nicht so hart wie Talkshow-Auftritt
-
EU-Staaten hoffen nach Iran-Deal auf Bewegung auch in Ukraine-Frage
-
Vor Deutschland-Spiel: Wahi darf nun doch nach Kanada einreisen
-
Iran-Abkommen: Trump wütet gegen Kritiker und spricht von "Sieg"
-
Remis gegen Südafrika: Schicks Tschechen droht das Aus
-
"Im Prinzip": Neuer plant DFB-Abschied nach der WM
-
Konfettiregen über New York: Knicks frenetisch gefeiert
-
UN-Menschenrechtskommissar: Offensive auf sudanesische Stadt Al-Obeid muss gestoppt werden
-
EU-Gipfel in Brüssel beginnt mit Selenskyj als Gast
-
Iran-Gespräche: US-Vizepräsident Vance könnte am Wochenende in die Schweiz reisen
-
UN-Klimachef warnt in Bonn vor "Rosinenpicken" beim Klimaschutz
-
In Peine entkommener Straftäter in Italien gefasst
-
Schiffsverfolgungsdienste: Acht Schiffe durchqueren Straße von Hormus
-
Netanjahu ruft zu Erhalt von "lebenswichtiger" Beziehung zu den USA auf
-
Rentenkommission beschließt Empfehlungen - aber vorerst nicht einstimmig
-
Tunesien und Japan im 1000. WM-Spiel - Sondertrikot für Referee
-
Schweiz steuert auf Referendum über Neubau von Akw zu
-
Brasilien: Neymar fehlt auch gegen Haiti
-
Merz will "in Ruhe" über möglichen Hormus-Einsatz beraten
-
Halle: Zverev nach Sieg über Hanfmann im Viertelfinale
-
Videospiele: Vorverkauf für "GTA VI" startet am 25. Juni
-
US-iranisches Abkommen: Pakistanischer Premier verschiebt Besuch in der Schweiz
-
Restaurierung von Parthenon-Tempelfassade auf Akropolis in Athen abgeschlossen
-
Niederländischer Rechtspopulist Wilders hofft auf mehr rechte EU-Regierungschefs
-
Israels Armee will trotz US-iranischem Rahmenabkommen weiter im Libanon operieren
-
Überprüfung der US-Truppenpräsenz: Washington erhöht Druck auf Nato-Verbündete
-
Korruptionsermittlungen nun auch gegen Töchter von Spaniens Ex-Regierungschef Zapatero
-
SPD-Fraktion: Verabschiedung der Gesundheitsreform wird verschoben
-
"Koalitionsbruch": Harte Kritik an Entwurf aus dem Hause Bas zu Arbeitszeitreform
-
Rentenkommission einigt sich auf Empfehlungen - aber offenbar nicht einstimmig
WWF: Wildtierbestände seit 1970 um 73 Prozent zurückgegangen
Die Wildtierpopulation ist einem neuen Bericht zufolge in den vergangenen 50 Jahren um 73 Prozent zurückgegangen. Alle Ursachen für das Artensterben seien menschengemacht, erklärte die Umweltorganisation WWF am Donnerstag anlässlich der Veröffentlichung des "Living Planet Index". Den stärksten Rückgang im Zeitraum von 1970 bis 2020 verzeichnen den Angaben zufolge die Süßwasserökosysteme mit 85 Prozent, gefolgt von Land- (69 Prozent) und Meeresökosystemen (56 Prozent).
Am stärksten betroffen von dem Rückgang sind demnach Lateinamerika und die Karibik. In den beiden Regionen mit hoher Biodiversität liege der Rückgang bei bis zu 95 Prozent. In Europa sei der Rückgang "weniger spektakulär".
"Der Living Planet Index zeigt: Wir zerstören, was uns am Leben hält", erklärte Kathrin Samson vom WWF Deutschland. "Unsere Gesundheit, unsere Lebensmittelversorgung, unser Zugang zu sauberem Wasser, die Stabilität der Wirtschaft und erträgliche Temperaturen sind abhängig von intakten Ökosystemen und gesunden Wildtierbeständen."
In dem Bericht wird die Notwendigkeit hervorgehoben, die "miteinander verbundenen" Krisen des Klimawandels und der Naturzerstörung gleichzeitig anzugehen. Zudem wird mit Blick auf bestimmte Ökosysteme vor dem Erreichen großer "Kipppunkte" gewarnt. Die Veränderungen könnten "unumkehrbar" sein mit "verheerenden Folgen für die Menschheit". Als Beispiel wird die Entwaldung im Amazonas genannt, der sich von einer Kohlenstoffsenke in eine Kohlenstoffquelle verwandeln könne.
Die Verschlechterung und der Verlust von Lebensräumen, die hauptsächlich durch das Nahrungsmittelsystem verursacht würden, seien die am häufigsten gemeldete Bedrohung in jeder Region, hieß es weiter. Weitere Bedrohungen seien der Klimawandel, insbesondere in Lateinamerika und der Karibik, und die Umweltverschmutzung, vor allem in Nordamerika, Asien und im Pazifik.
In Europa, Zentralasien und Nordamerika sei der Rückgang der Wildtierbestände weniger dramatisch als in anderen Teilen der Welt. Beim Wisent zeige sich zudem, dass Artenschutzmaßnahmen wirkten. Die Art war in freier Wildbahn ausgestorben und sei bis heute wieder auf etwa 6800 Tiere angewachsen. Die meisten Wisente Europas leben in geschützten Gebieten, wie es in dem Bericht hieß.
WWF-Generaldirektorin Kirsten Schuijt bezeichnete das Gesamtbild zwar als "unglaublich besorgniserregend". Die gute Nachricht sei jedoch, dass der Punkt, an dem es kein Zurück mehr gebe, noch nicht überschritten sei.
Für den WWF-Bericht wurden fast 35.000 Wirbeltier-Populationen aus mehr als 5000 Arten ausgewertet. Der Bericht betrachtet den Angaben zufolge die durchschnittliche proportionale Veränderung der Größe der Bestände über einen längeren Zeitraum wider, nicht die Anzahl einzelner Tiere. Mehrere in der Fachzeitschrift "Nature" veröffentlichte Studien haben dem WWF methodische Verzerrungen vorgeworfen.
J.Sauter--VB