-
Ermittlungen laufen: "Maddie"-Verdächtiger soll Polizisten in Kiel attackiert haben
-
Fast vier Jahre Haft wegen Betrugs in Zusammenhang mit Millionenschaden in Bayern
-
Rechtsextremer israelischer Minister provoziert mit neuem Besuch auf Jerusalemer Tempelberg
-
Mann stirbt nach Einsatz in Düsseldorf: Ermittlungen gegen Beamte und Rettungskräfte
-
Iran-Krieg: Trump droht Huthis im Jemen mit "Bestrafung" nach Tankerangriff
-
Trainersuche in Italien: Auch Ancelotti im Visier
-
Trump droht Huthi-Miliz "bedeutende militärische Bestrafung" an
-
Unionsfraktion sieht Frei vor Herausforderungen bei Zusammenhalt der Koalition
-
Großbritannien zieht letztes diplomatisches Personal aus dem Iran ab
-
Einkaufszentrum in Stuttgart: Mann fügt 47-Jähriger Stich- und Brandverletzungen zu
-
Russland pocht gegenüber USA auf Stopp von Waffenlieferungen an die Ukraine - EU verhängt neue Sanktionen
-
Neuer britischer Premier Burnham kündigt Steuersenkung für Pubs an
-
EZB lässt Leitzinsen unverändert
-
Zuckersteuer: Widerstand in der Union gegen Warken-Pläne
-
Kitzbühel: Hanfmann zieht ins Halbfinale ein
-
Anstieg nach Angriff auf Tanker: Ölpreis steuert auf 100-Dollar-Marke zu
-
Anti-Regierungs-Demo: Albanische Polizei setzt Tränengas gegen Demonstranten ein
-
Waldbrände in Südeuropa: 20.000 Menschen an französischer Atlantikküste evakuiert
-
Prien verteidigt Neuausrichtung der Demokratieförderung
-
Sieben Tote bei Angriffen auf Russland und Ukraine
-
"Fall Balogun": Norwegen will Beschwerde einreichen
-
Verweste Frauenleiche in Koffer: Zwölf Jahre Haft für Mann in Stuttgart
-
Wechsel perfekt: Adeyemi ist jetzt ein "Culer"
-
Bahnunternehmen fordern vom Bund Übernahme von Mehrkosten für Schienenmaut
-
Sammer schlägt Alarm: "Zukunft steht auf dem Spiel"
-
Varta-Investor will kriselnden Batteriehersteller in Teilen weiterführen
-
Zahl der Alleinerziehenden leicht zurückgegangen - Armutsrisiko bleibt hoch
-
Inmitten von Iran-Krieg: USA schließen Abkommen mit Saudi-Arabien über ziviles Atomprogramm
-
Wettbewerbsverstöße: EU verhängt 890 Millionen Euro Strafe gegen Google
-
Geschäftsmann in Bayern getötet: 37-jähriger Tatverdächtiger in Untersuchungshaft
-
Brasilien will US-Zöllen trotzen: "Werden uns andere Abnehmer suchen"
-
Bericht: AfD-Politik träfe Menschen in AfD-Hochburgen besonders hart
-
UNO: Debatte um Guterres-Nachfolge - Spekulation über Trump-Favoriten Infantino
-
Brot für die Welt warnt vor Folgen von Mittelkürzungen für Entwicklungshilfe
-
Verwaltungsgericht: Kein Aufenthaltstitel bei gefälschten Integrationsnachweisen
-
Wegen Klopp: DFB lädt zu PK
-
Autoabsatz in der EU im ersten Halbjahr deutlich gestiegen
-
Medien: Weltmeister Rodri zu Real Madrid?
-
Barmer-Umfrage: Mehrheit gegenüber KI-Einsatz in Medizin aufgeschlossen
-
Bremen: Verhinderter Autodieb schläft hinter Steuer von aufgebrochenem Wagen ein
-
Wohnungsbau: Ifo-Institut erwartet für 2026 Rückgang der Fertigstellungen
-
Russland warnt USA vor weiteren "inakzeptablen" Waffenlieferungen an die Ukraine
-
Karlsruhe: Kein Tempolimit für Gesetze nach Streit um Ampel-Heizungsgesetz
-
Google-Mutter Alphabet steigert Quartalszahlen deutlich und stockt Investitionen auf
-
Tesla steigert Umsatz - Musks massive Investitionspläne verunsichern Anleger
-
Einnahmen in Arztpraxen nach zwei Jahren wieder stärker gestiegen als Ausgaben
-
Popp traut BVB den Weg in die Bundesliga zu
-
Zahl der Alleinerziehenden geht in Zehnjahresvergleich leicht zurück
-
Bild: Millionenspende für Klopp
-
74-Jähriger in Sachsen-Anhalt von Zug erfasst und ums Leben gekommen
Parlamentswahl in Ägypten: Wahl zum Unterhaus begonnen
In Ägypten hat am Montag die erste Phase der Wahl zum Unterhaus begonnen. Millionen Wahlberechtigte in dem nordafrikanischen Land sind bis Ende November aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Experten zufolge ist der Zeitpunkt der Wahl angesichts der dritten und letzten Amtszeit von Präsident Abdel Fattah al-Sisi wegen der möglichen Festigung seiner Macht von besonderer Bedeutung.
Zur Abstimmung stehen 568 von insgesamt 596 Sitzen in der Parlamentskammer. Die übrigen 28 Abgeordneten des Unterhauses in Kairo werden direkt von al-Sisi ernannt.
Mit der Öffnung der Wahllokale wurde am Montagmorgen ein wochenlanger Prozess eingeläutet. In einigen Provinzen findet die Wahl erst in zwei Wochen statt.
Im Ausland lebende Ägypter konnten ihre Stimme bereits am Freitag und Samstag abgeben. In Regionen wie Gizeh, Luxor und Alexandria haben die Wähler bis Dienstag Zeit, ihre Stimme abzugeben. In einigen Regionen, darunter Kairo, wird erst am 24. und 25. November gewählt. Die endgültigen Ergebnisse werden am 25. Dezember erwartet.
Die Wahl findet mehr als zwei Monate nach der Wahl zum ägyptischen Oberhaus statt. Die regierungsnahe Koalition Nationale Liste für Ägypten hatte diese Wahl deutlich gewonnen, Gegenkandidaten gab es keine.
Die Koalition umfasst derzeit zwölf politische Gruppierungen. Sie wird angeführt von al-Sisis Partei Mostakbal Watan (Zukunft der Nation) und der neu gegründeten Partei Nationale Front des früheren Ministers Essam al-Gassar, die finanziell von dem Wirtschaftsmagnaten und Sisi-Verbündeten Ibrahim al-Organi unterstützt wird. Es wird erwartet, dass die Koalition auch die Wahl zur zweiten Parlamentskammer dominieren wird.
Die Opposition bleibt indes gespalten. Einige Parteien treten unabhängig an, andere haben sich regierungsnahen Listen angeschlossen.
Al-Sisi, dessen dritte und letzte Amtszeit 2030 endet, brauche "ein Parlament, das er vollständig kontrollieren kann", sagte Timothy Kaldas vom Washingtoner Tahrir Institute for Middle East Policy. "Wenn er über 2030 hinaus an der Macht bleiben will, muss dieses nächste Parlament alle notwendigen Verfassungsänderungen einleiten."
Durch die Verfassungsänderungen von 2019 wurde al-Sisis Amtszeit bereits von vier auf sechs Jahre verlängert. Seine vorherige Amtszeit wurde rückwirkend als seine erste angerechnet, sodass er bis 2030 im Amt bleiben kann.
Der ehemalige Armeechef al-Sisi hatte 2013 den demokratisch gewählten Präsidenten Mohammed Mursi von den islamistischen Muslimbrüdern abgesetzt. Seine Regierung, die lange wegen ihrer Menschenrechtsbilanz in der Kritik stand, initiierte 2022 einen nationalen Dialog. Aktivisten zufolge ging die Regierung danach weiter mit aller Härte gegen die Opposition vor.
R.Flueckiger--VB