-
Ifo-Institut: Stimmung in Firmen hellt sich weiter zum sechsten Mal in Folge auf
-
Debatte um Stromsteuersenkung: Rehlinger wirft Merz leere Versprechungen vor
-
DAK-Umfrage: Jeder fünfte Jugendliche inhaliert Einweg-E-Zigaretten
-
IG-Metall-Chefin: Auftritt von Audi-Chef in den USA "politisch inakzeptabel"
-
EU-Fischereiverbote: Rainer pocht auf Ausnahme für deutsche Ostsee-Fischer
-
Ifo-Institut: Stimmung in deutschen Unternehmen verbessert sich erneut
-
Tresoldi mit nächstem Dreierpack: "Immer etwas Besonderes"
-
Verzicht auf nicht zwingende Standards: Gesetzentwurf für einfacheres Bauen vorgelegt
-
Nach Kollision in Bremerhaven: Kreuzfahrt für rund 2400 Passagiere abgesagt
-
Berlin: Eralp hält Bundesgesetz zu Vergesellschaftungen für verfassungswidrig
-
Japans Ex-Regierungschef Fukuda im Alter von 90 Jahren gestorben
-
Bestatterinnen fordern offeneren Umgang mit Tod und Trauer
-
Investitionsschutzgesetz: SPD-Innenpolitiker zweifelt an Verfassungsmäßigkeit
-
Düsseldorf installiert 18 Vielfalts-Ampelpärchen
-
Königin Letizia stürzt auf Fischerboot und bleibt unverletzt
-
Doppelpacker Mbappé: "Der Star war die Mannschaft"
-
Orkantief Manja verursacht zahlreiche Feuerwehreinsätze
-
NHL: Minnesota mit Sturm weiter auf Erfolgskurs
-
Venezuela: Oppositionspolitikerin Machado nach fast einem Jahr Exil heimgekehrt
-
Zwei Schwerverletzte bei Frontalunfall in Wachtberg
-
Wagner-Show bei Magic-Sieg: "Riesig für uns"
-
NFL: Bitterer Abend für Mahomes und die Chiefs
-
Käerjeng setzt sich nach der Pause gegen Standard ab
-
Paralympic Day macht rund 20 Sportarten erlebbar
-
NBA: Besondere Wagner-Show bei Magic-Sieg
-
Luxemburgs Handballerinnen scheitern nach deutlicher Heimniederlage
-
Chor Casino und Qwain präsentieren Swing Stories
-
Das Formel-1-Reife(n)zeugnis: Austin
-
Dauerkritik ist Wirtz "komplett egal"
-
Schindler nach EM-Coup stolz: "Wirklich glücklich"
-
Bayern erleichtert nach harter Woche: "Sieg ist für Vinnie"
-
Carrick vor dem Aus: "Wir müssen abwarten, was passiert"
-
Halfway Home spielt im Dezember im Dörphus Hörsten
-
Drei Leichtverletzte bei Zusammenstoß auf der B75
-
Ölspur führt Polizei zu mutmaßlichem Unfallfahrer
-
Nachtclub-Schlägerei: Londoner Gericht verkündet Strafmaß gegen US-Sänger Chris Brown
-
EU-Agrarminister beraten über Fördergelder und Ostseefischerei
-
Minister Schneider schaltet sich in Verhandlungen bei UN-Biodiversitätskonferenz ein
-
Merz bricht zu mehrtägiger Asienreise auf
-
Unbekannte brechen in Einfamilienhaus in Heidenau ein
-
Lula gewinnt Präsidentenwahl in Brasilien - Bolsonaro will Ergebnis anfechten
-
Aufmerksame Nachbarn vereiteln Einbruch in Meckelfeld
-
Polizei stoppt 16-Jährigen ohne Führerschein in Ramelsloh
-
Auto gerät nach Panne bei Winsen in Brand
-
Polizei lässt umgebauten Cybertruck auf bayerischer Autobahn weiterfahren
-
Parlamentswahl in Serbien: Studentenliste verdrängt langjährigen Staatschef Vucic
-
Wahlkrimi in Brasilien: Lula setzt sich laut Wahlgericht in Stichwahl gegen Bolsonaro durch
-
Proteste und Unruhen erschüttern mehrere europäische Länder
-
Fränkischer Tatort erzählt von Neuanfang und alten Konflikten
-
Lula setzt sich gegen Bolsonaro durch und gewinnt Präsidenten-Stichwahl in Brasilien
Sicherheitsbehörden: Mächtige KI-Systeme verschärfen Bedrohungslage
Nach den jüngsten Sicherheitsvorfällen bei führenden KI-Unternehmen rechnen deutsche Behörden mit einer Verschärfung der Bedrohungslage im Cyberraum. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erwartet einen zunehmenden Missbrauch leistungsfähiger Systeme für künstliche Intelligenz (KI). Die Modelle führender Entwickler hätten zuletzt deutlich gezeigt, dass solche Modelle "großes Potenzial im Auffinden von Schwachstellen" haben, sagte ein BSI-Sprecher dem "Handelsblatt" vom Montag. Zugleich seien sie inzwischen in der Lage, auf Grundlage entdeckter Sicherheitslücken erfolgreiche Angriffe auszuführen.
Das US-Unternehmen OpenAI hatte kürzlich bekannt gemacht, dass ein eigener KI-Agent während eines Sicherheitstests aus dem Testumfeld ausgebrochen sei, sich selbständig mit dem Internet verbunden und einen Hackerangriff auf die Programmierplattform Hugging Face unternommen habe. Es habe sich um einen "nie dagewesenen Cybervorfall" gehandelt, erklärte das Unternehmen aus San Francisco.
Zudem gab der Rivale Anthropic vergangene Woche bekannt, dass seine KI-Modelle sich bei einem Test "unbefugten Zugriff" auf die Systeme von drei Organisationen verschafft hätten. Sie hätten sich aber nicht aus der Testumgebung hinausbewegt.
Laut BSI ist davon auszugehen, dass Cyberkriminelle versuchen werden, das Potenzial von KI-Modellen im Auffinden von Schwachstellen auszunutzen. Nach Einschätzung des BSI begrenzen derzeit allerdings noch der hohe Rechenaufwand und die Kosten den Einsatz besonders leistungsfähiger Modelle durch Kriminelle. Mit sinkenden Hardwarekosten und effizienteren KI-Systemen dürfte diese Hürde jedoch weiter fallen.
Das BSI rät Unternehmen, KI selbst verstärkt zur Suche nach Schwachstellen in Software einzusetzen und Sicherheitsupdates zügig einzuspielen.
Das Bundesamt für Verfassungsschutz sieht das Risiko in einer höheren Skalierbarkeit und niedrigeren Einstiegshürden für Angreifer - auch staatlicher Akteure. "Die abstrakte Bedrohungslage im Cyberraum dürfte sich mit einem verstärkten Einsatz von KI-Modellen, inklusive Open-Source-KI-Modellen, durch fremde Nachrichtendienste weiter erhöhen", teilte der Verfassungsschutz dem "Handelsblatt" mit. KI unterstütze vor allem im Rahmen von Aufklärung, Automatisierung und Skalierung "jegliche Arten von Cyberoperationen".
Wie das BSI verweist auch der Verfassungsschutz auf die Chancen der Technologie für die Verteidigung. KI sei "nicht nur ein Werkzeug für Angreifer, sondern ebenso ein unverzichtbarer Bestandteil moderner Verteidigungsstrategien", etwa bei der Analyse großer Datenmengen oder der frühzeitigen Erkennung von Anomalien.
C.Stoecklin--VB