-
Israels Wahlbehörde: Nach Auszählung von 50 Prozent der Stimmen führt Netanjahus Block
-
MLB: Milwaukee vergibt ersten Titel-Matchball
-
Trump kündigt "sehr bald" Treffen mit Putin und Selenskyj an
-
NHL: Sturm weiter auf Kurs - Dämpfer für Peterka und Stützle
-
NBA: Nächste Pleite für Wagner und Brooklyn
-
Sabitzer sorgt für gutes BVB-Gefühl vor Klassiker
-
Dreesen: Bayern bei Kane-Vertrag "in der Detailarbeit"
-
Nach knappem Wahlausgang in Israel beanspruchen beide Blöcke die Regierungsbildung
-
Kurz vor Midterms: Rubio begleitet Trump bei Wahlkampfauftritt in Texas
-
Merz im Rahmen seiner Asien-Reise in Japan
-
US-Notenbank verkündet Leitzinsentscheidung - Zinspause erwartet
-
Netanjahu will "starke" neue rechtsgerichtete Regierung bilden
-
Nach jordanischen Vergeltungsangriffen: Damaskus und Amman wollen Krise beilegen
-
Kongo meldet mehr als 10.000 Ebola-Fälle und Tausende Tote
-
Studie: Aufweichung von EU-Verbrenner-Aus könnte tausende Jobs kosten
-
Oppositionsführer Eisenkot will nach Israel-Wahl neue Regierung bilden
-
Eurojackpot vom 23. Oktober bleibt ohne Hauptgewinner
-
Özdemir kritisiert Audi-Chef wegen Auftritts an Trumps Seite
-
Israel-Wahl: Opposition leicht vorne - schwierige Regierungsbildung erwartet
-
Tödliche Schlägerei nach Rockkonzert in der Schweiz wird untersucht
-
Drohne, Rot, Elfer-Drama: Arsenal blamiert sich bei Viertligist
-
Wahlergebnisse in Brasilien und Serbien prägen den politischen Wochenauftakt
-
Porsche verbessert Ergebnis trotz deutlich schwächerer Verkäufe
-
Trotz Füllkrug-Doppelpack: BVB besiegt Werder
-
Pistorius führt Politiker-Ranking an, AfD bleibt stärkste Partei
-
Regierungskreise: USA wollen Flávio Bolsonaro und seiner Familie Visa geben
-
Hubig sieht Klärungsbedarf bei Dobrindts Vergesellschaftungsgesetz
-
Regierungskreise: Trump will laxere Klimaauflagen für Öl- und Gassektor bei Methan
-
Podcast „Radio Migrant“ erzählt Arbeitsmigration aus Sicht der Betroffenen
-
Wahlprognosen in Israel: Opposition leicht vorne - aber ohne Mehrheit
-
Gericht lehnt vorzeitige Haftentlassung von Beate Zschäpe ab
-
Berliner SPD-Spitze will Mitgliederentscheid über Koalition mit Linken und Grünen
-
Zverev übersteht Krimi zum Auftakt - der Nummer eins ganz nah
-
Israels Linke sucht vor der Wahl nach Profil und Mehrheiten
-
Putin spricht mit iranischem Präsidenten über Iran-Krieg
-
Hessischer Jubel an der Elbe: Frankfurt stürmt ins Achtelfinale
-
Fünf mögliche Wege zu einer neuen israelischen Regierung
-
In Unterzahl: Baumgartner rettet Leipzig in Essen
-
Linken-Fraktionsspitze vertagt Entscheidung zu umstrittener Abgeordneter Emde
-
Rekordbeteiligung bei Israel-Wahl - Streit um Betrugsvorwürfe
-
Bitcoin fällt vor Fed-Entscheidung unter 80.000 Dollar
-
Brasiliens Präsident Lula wird 81 - und will 24 Stunden am Tag arbeiten
-
Region Ulm scheidet aus der engeren Endlagersuche aus
-
Prozess gegen früheren kremlnahen Aktivisten und heutigen Putin-Kritiker Remeslo begonnen
-
Fed entscheidet am Mittwoch über den US-Leitzins
-
Block-Prozess: Oberlandesgericht soll über beschlagnahmte Aufzeichnungen entscheiden
-
Huthis: Größte Ölraffinerie und Verteidigungsministerium in Saudi-Arabien angegriffen
-
Israel: Netanjahus Partei fordert länger geöffnete Wahllokale - Eisenkots Partei dagegen
-
Fünf Bundesländer scheiden aus der Suche nach einem Atommüllendlager aus
-
Trump will Kongresswahl-Ergebnisse akzeptieren - wenn sie "ehrlich" sind
Historischer Flug zum Mond: Mission Artemis 2 erfolgreich gestartet
"Wir fliegen zum Mond!": Nach mehr als 50 Jahren haben sich mit der historischen Mission Artemis 2 wieder Astronauten auf den Weg zum Mond gemacht. Die Trägerrakete SLS mit vier Astronauten an Bord der Raumkapsel Orion hob am frühen Mittwochabend gegen 18.35 Uhr (Ortszeit) vom Weltraumbahnhof Kennedy Space Center im US-Bundesstaat Florida ab. Sie erreichte Minuten später wie geplant eine Erdumlaufbahn.
Bei der zehntägigen Mission der US-Raumfahrtbehörde Nasa ist eine Umrundung des Erdtrabanten geplant, eine Mondlandung ist nicht Teil von Artemis 2. Die Nasa strebt eine Landung auf dem Mond für das Jahr 2028 an. Artemis 2 soll dafür die Voraussetzungen schaffen.
So soll die Crew - die US-Astronauten Reid Wiseman, Victor Glover und Christina Koch sowie der Kanadier Jeremy Hansen - bei der Umrundung des Mondes auch dessen Südpol für eine künftige Mondlandung auskundschaften. Auf der Rückseite des Mondes wird der Kontakt zur Bodenkontrolle für kurze Zeit unterbrochen sein. Die Crew wird dann weiter von der Erde entfernt sein als jemals Astronauten zuvor.
Am Kennedy Space Center brach Jubel bei Nasa-Mitarbeitern wie auch bei Schaulustigen aus, als die 98 Meter hohe Trägerrakete SLS (Space Launch System) abhob. "Wir fliegen zum Mond!", schrie ein Zuschauer. Rund acht Minuten nach dem Start trennte sich die erste Raketenstufe von der Raumkapsel. Zuvor hatten sich bereits die beiden sogenannten Booster von der Rakete getrennt.
Vor dem Start hatte der kanadische Astronaut Hansen gesagt: "Wir fliegen für die gesamte Menschheit." Die für den Start verantwortliche Nasa-Direktorin Charlie Blackwell-Thompson wünschte den Astronauten alles Gute für die Mission: "Auf dieser historischen Mission begleiten euch die Herzen des Artemis-Teams, der wagemutige Geist der Amerikaner und unserer Partner in aller Welt, und die Hoffnungen und Träume einer neuen Generation."
Zunächst will die Besatzung in der Erdumlaufbahn einige Tests vornehmen, um sicherzugehen, dass auf der 384.000 Kilometer weiten Reise zum Mond alles funktioniert. Dabei kommt auch Technologie aus Deutschland zum Einsatz. Danach soll die Kapsel die Erdumlaufbahn verlassen und Kurs auf den Mond nehmen. Auf dem Weg dahin soll die Crew weitere Tests und Experimente vornehmen. Bei der Rückkehr zur Erde soll die Orion-Raumkapsel vor der kalifornischen Küste im Pazifik landen.
Der deutsche Astronaut Matthias Maurer bezeichnete Artemis 2 als "Beginn einer neuen Ära". Die Europäer seien "ein großer Teil dieser Mission, und unser Beitrag wird langfristig auch Europäer zum Mond bringen", sagte er vor dem Raketenstart am Kennedy Space Center der Nachrichtenagentur AFP.
Das Artemis-Programm wurde während der ersten Amtszeit von US-Präsident Donald Trump gestartet. Ziel ist eine dauerhafte Präsenz von Menschen auf dem Mond und die Vorbereitung späterer Missionen zum viel weiter entfernten Mars. Bei der Mission Artemis 1 hatte 2022 ein unbemanntes Raumschiff den Mond umrundet.
Nach jahrelangen Vorbereitungen sollte Artemis 2 ursprünglich im Februar starten, wegen technischer Probleme verzögerte sich dies jedoch. Experten zweifeln auch an dem Nasa-Ziel einer Mondlandung im Jahr 2028.
Bei Artemis 2 nehmen erstmals eine Frau, ein Schwarzer und ein Kanadier an einer Mondmission teil. Kommandant ist der 50 Jahre alte US-Astronaut Reid Wiseman. Pilot der Orion-Kapsel ist der 49-jährige Victor Glover, der als erster nicht-weißer Mensch für eine Mondmission ausgewählt wurde. Seine Kollegin Christina Koch soll als erste Frau überhaupt zu dem Erdtrabanten fliegen. Der Kanadier Jeremy Hansen ist der erste Astronaut bei einer Mondmission, der nicht aus den USA stammt.
Zuletzt waren US-Astronauten 1972 mit Apollo 17 auf dem Mond gelandet. Danach wurde das kostspielige Programm eingestellt. Der Konkurrent China plant für 2030 eine Mondlandung.
R.Buehler--VB