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Zverev und die gute Fitness: "War der zweitbeste Spieler"
Nach dem Sprung an die Spitze der Tennis-Weltrangliste hat Alexander Zverev seine exzellente Fitness als ausschlaggebenden Punkt für das beste Jahr seiner Karriere unterstrichen. "Ich wäre ein Idiot, hier zu sitzen und zu sagen, ich wäre so gut wie Jannik Sinner gewesen. Das war ich nicht. Ich war der zweitbeste Spieler, weil Carlos Alcaraz verletzt war und nicht spielen konnte", sagte Zverev nach seinem Achtelfinalsieg beim ATP-Turnier in Wien. Aber: "Fitness ist ein großer Teil des Sports."
Er absolviere während seiner vierwöchigen Saisonvorbereitung im Dezember "ungefähr fünf bis sechs Stunden am Tag Fitnesstraining und spiele eine Stunde Tennis", berichtete der 29-Jährige, nachdem er durch ein 6:4, 7:5 gegen Tallon Griekspoor Platz eins im Ranking ab Montag klargemacht hatte. "Das Verhältnis ist also viel mehr beim Fitness, damit ich eben fit bleibe und keine Verletzungen habe. Damit ich im fünften Satz das Gefühl habe, ich bin genau so fit wie im ersten."
Seine Hauptkonkurrenten Sinner und Alcaraz, die im vergangenen Jahr alle vier Grand-Slam-Titel unter sich aufgeteilt hatten, waren in dieser Saison beide lange wegen Blessuren ausgefallen und machten so den Weg an die Spitze für den Hamburger frei. Er habe "gegen Jannik vier oder fünf Mal nacheinander verloren und wenn er fit war, war er der beste Tennisspieler der Welt, keine Frage", gab Zverev zu: "Aber ich finde, dass ich die beste Saison hatte."
Er hatte bis zum Turnier in Wimbledon gar "überhaupt keine Ahnung, wie ich gegen ihn zu gewinnen habe", sagte Zverev über den Italiener. Danach hätte er laut eigener Aussage eine Idee gehabt. Zu einem weiteren Duell und einem Sieg über Sinner kam es wegen dessen Ausfall aber nicht, was Zverev in seiner Ansicht bestätigt: "Fitness und Gesundheit sind Teil des Tennissports. Ganz einfach."
H.Gerber--VB