Volkswacht Bodensee - Gold zum Greifen nah: Hockey-Männer erneut im WM-Finale

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Gold zum Greifen nah: Hockey-Männer erneut im WM-Finale
Gold zum Greifen nah: Hockey-Männer erneut im WM-Finale / Foto: © picture alliance/Nordphoto / Memmler/SID

Gold zum Greifen nah: Hockey-Männer erneut im WM-Finale

Die deutschen Hockey-Männer können bei der WM weiter von einer erfolgreichen Titelverteidigung träumen. Die Mannschaft von Bundestrainer André Henning zog mit einem 2:1 (0:0) gegen Argentinien am Freitagabend im belgischen Wavre in das Finale ein - und greift damit etwas mehr als dreieinhalb Jahre nach dem Coup von 2023 erneut nach Gold.

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Justus Weigand (33.) und Paul-Philipp Kaufmann (54.) trafen für die Auswahl des Deutschen Hockey-Bundes (DHB) in der Neuauflage des olympischen Viertelfinales von Paris, welches das Team von Henning 2024 mit 3:2 ebenfalls für sich entschieden hatte. Tomas Domene (46.) erzielte nach einer Strafecke den zwischenzeitlichen Ausgleich für Argentinien. Am Sonntag (16.30 Uhr/MagentaTV) kommt es im Kampf um den Titel für Deutschland nun zum schnellen Wiedersehen mit den Spaniern, die zuvor überraschend Co-Gastgeber und Olympiasieger Niederlande (4:3) geschlagen hatten.

Das Team von Trainer Max Caldas hatte dem DHB-Team (1:2) in der Zwischenrunde die bislang einzige Niederlage im Turnier zugefügt. Doch Deutschland will den Triumph von 2023 wiederholen. "Wir haben auf jeden Fall eine realistische Chance, das Ding hier zu gewinnen", hatte Kapitän Tom Grambusch im Gespräch mit dem Sport-Informations-Dienst (SID) betont.

Mit fast zwanzig Minuten Verzögerung aufgrund des vorherigen Platzierungsspiels von Co-Gastgeber Belgien gegen Indien startete das DHB-Team in das Duell mit Argentinien. Trotz der beiden jüngsten Erfolge gegen die Südamerikaner in der Pro League hatte Henning vor dem Gegner, der "durchaus offensiv und aggressiv nach vorne spielen" könne, gewarnt: "Wir müssen bei unseren Stärken bleiben, vor allem bei unserer Defensive."

Die Abwehr um den starken Grambusch hatte die argentinischen Offensivbemühungen zu Beginn im Griff. Zu Großchancen kam es auf beiden Seiten aber kaum, da auch Argentinien kompakt verteidigte. Das Team von Henning war um Lösungen bemüht und kam deutlich schwungvoller aus der Halbzeitpause.

Deutschland ging direkt ins Pressing. Weigand scheiterte dabei zunächst an Keeper Tomas Santiago (31.), bei der Hereingabe von Moritz Ludwig stand der 26-Jährige jedoch goldrichtig. Wenig später brachte Christopher Rühr den Ball erneut in den Schusskreis, doch Justus Warweg und Paul-Philipp Kaufmann verpassten es, die nächste gefährliche Chance zu nutzen. Domene brachte Argentinien nach einer Strafecke wieder ins Spiel, beide Teams schenkten sich in der Schlussphase nichts.

A.Kunz--VB