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Dänemarks Ministerpräsidentin: "Ein großer Schreck"
Der erneute Zusammenbruch von Fußball-Nationalspieler Christian Eriksen hat auch Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen geschockt. Sie schicke ihre "herzlichsten Gedanken an Christian Eriksen und alle Betroffenen um ihn herum. Das ist ein großer Schreck. Und eine große Erleichterung, dass es ihm den Umständen entsprechend gut geht", schrieb Frederiksen bei Facebook.
Der 34-Jährige war am Sonntag beim Länderspiel gegen die Ukraine in Odense kollabiert, das Spiel wurde daraufhin abgebrochen. Wie Dänemarks Verband nach dem dramatischen Vorfall mitteilte, sei der Profi des VfL Wolfsburg bei Bewusstsein, es gehe ihm den Umständen entsprechend gut.
Eriksen werde nun im Universitätsklinikum Odense eingehend untersucht, hatte Teamarzt Morten Boesen am Sonntagabend gesagt, "um herauszufinden, was den Vorfall verursacht hat. Wir stehen in ständigem Kontakt mit ihm und den Ärzten im Krankenhaus. Aber Christian geht es gut, und er bat mich, alle Spieler zu grüßen und ihnen zu sagen, dass es ihm okay geht."
Eriksen war in der 65. Minute zusammengebrochen. "So wie ich es sehe, arbeitet der Herzschrittmacher, wie er soll. Er war kurzzeitig weg, aber sehr schnell wieder bei Bewusstsein, und wir hatten schnell Kontakt zu ihm", so Boesen. Eriksen konnte nach der medizinischen Erstversorgung selbstständig aufstehen und zum Krankenwagen gegen.
Eriksen, gerade erst mit Wolfsburg aus der Bundesliga abgestiegen, hatte fast auf den Tag genau fünf Jahre zuvor am 12. Juni 2021 im EM-Gruppenspiel gegen Finnland in Kopenhagen einen Herzstillstand erlitten und war wiederbelebt worden. Ihm wurde daraufhin ein Defibrillator eingesetzt. Ärzte hatten dem Rekordnationalspieler das medizinische Okay für die Fortsetzung seiner Profikarriere gegeben.
R.Kloeti--VB