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Wück: Beförderung von Eta ein "positives Signal"
Frauen-Bundestrainer Christian Wück sieht die Beförderung von Marie-Louise Eta zur Männer-Cheftrainerin bei Union Berlin als "positives Signal" für den Fußball. "Ich kenne Marie-Louise aus ihrer Zeit beim DFB, ich kenne sie aus ihrer Zeit bei Union und wünsche ihr natürlich alles Gute, dass sie diese restlichen Spiele mit Union erfolgreich gestalten kann und wird. Und von daher ist das Zeichen, ich glaube, dass es auch durch Deutschland geht, durchweg positiv", sagte Wück am Montag.
Union hatte in der Nacht zu Sonntag mitgeteilt, dass die frühere Co-Trainerin Eta nach der Trennung von Steffen Baumgart interimistisch an der Seitenlinie übernimmt. Damit schreibt die 34-Jährige als erste Cheftrainerin einer Bundesliga-Männermannschaft Geschichte. Für Wück ist das "auf jeden Fall ein positives Signal, was da gesendet wird."
Auch Offensivspielerin Linda Dallmann freut sich über die Beförderung von Eta und findet es "schön zu sehen, dass immer mehr Frauen jetzt auch vor allem in den Pro-Lizenzen dabei sind. Und genau das ist jetzt auch der Weg, um immer mehr Frauen hoffentlich auch in Männer- und Frauenklubs zu verteilen", sagte Dallmann. Eta hatte die U19-Junioren der Köpenicker betreut. Zur neuen Saison soll sie wie geplant die Nachfolge von Trainerin Ailien Poese bei den Union-Frauen antreten.
Die DFB-Frauen bereiten sich derzeit auf die nächsten Spiele der WM-Qualifikation vor. Am Dienstag (18.15 Uhr/ZDF) in Nürnberg und vier Tage darauf in Ried (18.00 Uhr/sportschau.de) trifft die Auswahl von Wück jeweils auf Österreich.
G.Haefliger--VB