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US Masters: McIlroy unterstreicht Siegambitionen zum Start
Rory McIlroy hat seine Ambitionen auf eine erfolgreiche Titelverteidigung beim US Masters zum Start unterstrichen. Auf den schnellen Grüns des Augusta National Golf Club gelang dem Nordiren bei der 90. Auflage des ersten Majors des Jahres eine 67er-Auftaktrunde. Dank einer Birdie-Serie auf der Back Nine lag McIlroy nach seiner Rückkehr ins Klubhaus am Donnerstag auf dem geteilten ersten Platz - und gab diesen bis zum Ende der Runde nicht mehr ab.
Am zweiten Loch spielte der fünfmalige Majorsieger seinen Ball nach einem Abschlag ins Gebüsch bis auf einen Meter an die Fahne und lochte sicher ein - es war sein erstes Birdie des Tages, an den Löchern 8, 9, 13, 14 und 15 folgten weitere Birdies. Dafür ließ McIlroy jedoch am vierten Loch einen Par-Putt aus knapp drei Metern liegen und kassierte ein Bogey.
Dennoch blieb der 36-Jährige wie der US-Amerikaner Sam Burns auf dem Par-72-Kurs fünf Schläge unter dem Platzstandard. Seit Jordan Spieth im Jahr 2016 hat kein Titelverteidiger nach der ersten Runde des Masters mehr geführt. Hinter Burns und McIlroy liegen nach der Auftaktrunde Patrick Reed, Kurt Kitayama (beide USA) und Jason Day (Australien) mit 69 Schlägen.
Der viermalige Major-Sieger Scottie Scheffler (USA) und sein prominenter Landsmann Xander Schauffele sind schon drei Schläge zurück (70). Jon Rahm, Masters-Sieger von 2023 aus Spanien, erwischte mit 78 Schlägen einen gebrauchten Tag.
"Ich bin voll drin im Turnier", sagte McIlroy. "Es ist ein großartiger Start, aber ich darf nicht zu weit vorausdenken. Es ist noch ein langer Weg, aber ich bin zufrieden damit, wo ich stehe."
Der Weltranglistenzweite, der im Vorjahr mit dem Gewinn seines ersten grünen Jacketts den Karriere-Grand-Slam vollendet hatte, versucht an der berühmten Magnolia Lane als erst vierter Golfer nach Tiger Woods, Nick Faldo und Jack Nicklaus das Masters zweimal in Folge zu gewinnen.
Deutsche Golfer sind in diesem Jahr nicht dabei. Seit 1983 schlug in jedem Jahr mindestens ein Deutscher ab, oft war es allein Bernhard Langer, der Anhausener erspielte sich mit seinem ersten Sieg 1985 ein lebenslanges Startrecht, 1993 triumphierte er zum zweiten Mal. Doch 2025 verabschiedete er sich nach 41 Teilnahmen endgültig aus Augusta.
Auch Woods fehlt beim bekanntesten Golfturnier des Jahres. Vor 25 Jahren komplettierte der Superstar in Augusta den "Tiger Slam", den Sieg bei allen vier Majors nacheinander, eine historische Leistung. Nach seinem jüngsten Autounfall unter Schmerzmitteleinfluss hat sich Woods in Behandlung begeben.
G.Haefliger--VB