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KSC und Eichner trennen sich im Sommer
Es hatte sich angedeutet, nun ist es offiziell: Fußball-Zweitligist Karlsruher SC und Trainer Christian Eichner gehen im Sommer getrennte Wege. Das bestätigte der KSC am Mittwoch. Die Entscheidung sei nach "mehreren intensiven Gesprächen, die in den vergangenen Wochen und Tagen stattgefunden haben", erfolgt.
"Über die Bedeutung von Christian Eichner für den KSC gibt es keine zwei Meinungen", wird Sportgeschäftsführer Mario Eggimann in der Mitteilung der Badener zitiert. "Dass sich nach so einer langen Zeit, die im Profifußball heute beinahe außergewöhnlich ist, gewisse Dinge im Ablauf verändern, ist völlig normal", fügte Eggimann an, "von daher sehen wir den Zeitpunkt im Sommer als genau den richtigen für eine Veränderung an."
Eichner hatte in Karlsruhe ursprünglich noch einen Vertrag bis Sommer 2027. Das Traineramt hatte der 43-Jährige im Februar 2020 übernommen, damit ist er derzeit der dienstälteste Coach der zweiten Liga. Mit 37 Punkten liegen die Karlsruher aktuell nur auf dem neunten Tabellenplatz und spielen im Aufstiegsrennen keine Rolle mehr.
Eichner war zwischen 2005 und 2009 selbst für die Profis des KSC aufgelaufen, zu seinem nun beschlossenen Aus als Trainer sagte er: "Dieser Verein und ebenso diese Mannschaft sind für mich etwas ganz Besonderes. Dementsprechend ist mir die Arbeit extrem ans Herz gewachsen, umso mehr als wir auch schwierige Phasen immer wieder gemeinsam mit viel Einsatz, Leidenschaft und Zusammenhalt bewältigt haben." Diese Tugenden wolle er in seinen letzten Wochen im Wildpark nochmal "ganz besonders wecken".
Als möglicher Nachfolger wird Tobias Strobl vom Drittligisten SC Verl gehandelt. Der 38-Jährige hat den Badischen Neuesten Nachrichten zufolge eine Ausstiegsklausel für einen Wechsel in die 2. Liga.
M.Vogt--VB