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"Ein guter Punkt": Heckings Debüt macht Wolfsburg Hoffnung
Der perfekte Einstand war zum Greifen nah, am Ende zeigte sich Dieter Hecking "zufrieden" mit einem Punkt bei seiner Rückkehr auf die Trainerbank des VfL Wolfsburg. Wenn man bis kurz vor dem Ende 1:0 führe "hätte man gerne drei", schränkte der 61-Jährige zwar nach dem 1:1 (0:0) bei der TSG Hoffenheim ein, dennoch sei es ein "guter Punkt", betonte Hecking.
Man dürfe "keine Wunderdinge" erwarten, sagte der erfahrene Coach, der die Nachfolge des entlassenen Daniel Bauer angetreten hatte. Der Punktgewinn beim Tabellendritten sei jedoch "ein erster Schritt" gewesen, so Hecking, dieser sei ihm "viel lieber, als wenn wir 2:1 verloren und ein riesiges Spiel gemacht hätten."
Zum Jubeln, darauf wies Hecking gleichwohl hin, gebe es freilich keinen Grund. Der Rückstand des Tabellenvorletzten der Fußball-Bundesliga auf Relegationsrang 16 beträgt drei Punkte, die Lage ist weiterhin akut. "Irgendwie wäre dann auch noch der Sieg drin gewesen" trauerte Sportdirektor Pirmin Schwegler deshalb der verpassten Chance in Sinsheim nach. Doch die Wölfe hatten die Führung durch Konstantinos Koulierakis (64.) nicht ins Ziel gerettet, Grischa Prömel (83.) bescherte der TSG noch einen Zähler.
"Es ist ein Punkt, der uns hilft", befand Schwegler, der nach dem Aus von Geschäftsführer Peter Christiansen auf der Bank Platz genommen hatte. Und obwohl der VfL nunmehr seit neun Spielen auf einen Ligasieg wartet, ist Schwegler überzeugt, in Hecking den richtigen Mann für die Rettungsmission gefunden zu haben. "Er hat uns auf jeden Fall gut getan", berichtete der Schweizer und lobte Heckings für die "Souveränität, Ruhe und Sicherheit", die dieser ausstrahle: "Dieter gibt uns viel."
K.Sutter--VB