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"Da fühlt man mit": Schien- und Wadenbeinbruch bei Silas
Der Mainzer Traum vom ersten Europapokal-Viertelfinale der Vereinsgeschichte lebt, das 0:0 im Achtelfinalhinspiel der Conference League gegen Sigma Olmütz aus Tschechien hat der Fußball-Bundesligist jedoch teuer bezahlt: Wie der Klub am Freitag mitteilte, erlitt Stürmer Silas Katompa Mvumpa einen Bruch des linken Schien- und Wadenbeins.
Der 27-Jährige werde "nach Überwachung in der Uniklinik Olmütz mit einem gesonderten Krankentransport-Flugzeug schnellstmöglich zur weiteren operativen Versorgung ins Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie der Universitätsmedizin nach Mainz reisen", hieß es in der Mitteilung. Zur voraussichtlichen Ausfallzeit machte der Klub keine Angaben, Silas wird aber mehrere Monate fehlen.
Er sei "natürlich betroffen, das tut einfach weh", sagte Trainer Urs Fischer mit etwas Abstand am Freitagnachmittag. "Das ist wirklich eine schwere Verletzung, das wünscht man niemandem." Silas gehe "es den Umständen entsprechend gut, er wird bestmöglich medizinisch betreut, auch unser Doktor ist dageblieben."
Silas war am Donnerstagabend Mitte der zweiten Halbzeit mit einem Gegenspieler zusammengeprallt."Er hat fast drei Monate nicht gespielt, war jetzt wieder im Rhythmus. Da fühlt man mit", sagte Fischer. Mit Blick auf das Bundesliga-Auswärtsspiel bei Werder Bremen am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN) müsse man die Bilder nun "irgendwann auch aus dem Kopf bekommen, es geht leider weiter", so Fischer: "Ich glaube schon, dass wir das irgendwo kompensieren können. Aber Luftsprünge mache ich keine, absolut nicht. In solchen Momenten ist ein Resultat oder eine Leistung dann auch zweitrangig."
M.Schneider--VB