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Vogelwilde VfB-Minuten: Viertelfinale in weiter Ferne
Nach vogelwilden sieben Minuten ist der erste Einzug des VfB Stuttgart in ein Europacup-Viertelfinale seit 28 Jahren in weite Ferne gerückt. Der DFB-Pokalsieger verlor im Achtelfinal-Hinspiel der Europa League zu Hause 1:2 (1:2) gegen den 30-maligen portugiesischen Meister FC Porto.
Terem Moffi (21.) und Rodrigo Mora (27.) trafen für den Spitzenreiter aus Portugal. Das Tor von Nationalstürmer Deniz Undav (40.) war zu wenig für den Tabellenvierten der Fußball-Bundesliga. Das Rückspiel in Porto steht schon in der kommenden Woche auf dem Programm.
"Das ist in einem Achtelfinale schon ein außergewöhnlich starker Gegner", sagte VfB-Trainer Sebastian Hoeneß vor der Partie: "Es ist eine Mannschaft, die für mich auch im Achtelfinale der Champions League stehen könnte. Da ist Hochleistung gefordert."
Die Schwaben kamen vor 60.000 Zuschauern mit Elan aus der Kabine und gaben in den ersten Minuten mächtig Gas. Echte Torchancen konnten sich die Stuttgarter, die erstmals in einem Pflichtspiel auf Porto trafen, trotz guter Ansätze aber nicht erarbeiten.
Nach nach rund einer Viertelstunde ließ der VfB nach. Das nutzten die Portugiesen sofort aus. Zunächst traf William Gomes aus der Distanz die Latte (20.), wenige Sekunden später machte es der Nigerianer Moffi besser. Die Defensive der Gastgeber sah bei dem Gegentreffer kollektiv schlecht aus. Kurz darauf hätte Moffi fast erhöht (24.).
Die Stuttgarter waren in dieser Phase völlig von der Rolle. Auf Fehler im Spielaufbau folgte Chaos in der Abwehr. Mora bestrafte den vogelwilden Auftritt der Schwaben. Die Stuttgarter waren minutenlang geschockt, erst Undav befreite sein Team mit einem starken Treffer aus der Lethargie.
Zu Beginn der zweiten Hälfte versuchte es der VfB mit Wucht, Porto ließ sich aber nicht beeindrucken. Nach einer Stunde blieb es beim knappen Vorsprung der Gäste, die bei Kontern stets gefährlich waren. Ein vermeintlicher VfB-Treffer von Angelo Stiller (70.) wurde aufgrund einer vorherigen Abseitsposition nicht anerkannt.
O.Schlaepfer--VB