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Kombinierer Rydzek beendet Karriere: "Es ist Zeit"
Kombinierer Johannes Rydzek beendet am Wochenende seine lange und erfolgreiche Karriere. "Es ist Zeit, Lebewohl zu sagen. Der Moment fühlt sich richtig an. Gleichzeitig tut es aber auch weh", sagte der 34-Jährige vor dem Weltcupfinale in Oslo am Sonntag. Der Aufritt am Holmenkollen wird für den siebenmaligen Weltmeister sein 301. und letzter Einzelstart im Weltcup - der Rekord des Japaners Akito Watabe steht bei 302.
"Ich bin voll mit mir im Reinen. Im Gepäck nach Norwegen sind ganz viele Emotionen, auch Wehmut ist mit dabei", sagte der Oberstdorfer und meinte: "Ich möchte der Kombination in irgendeiner Form erhalten bleiben."
Rydzek hatte im November 2008 sein Debüt im Weltcup gefeiert und seither 18 Einzel-Siege geholt. Höhepunkte seiner Karriere waren die Olympischen Spiele 2018 in Pyeongchang, als er Gold von der Großschanze und mit dem Team gewann, sowie die WM 2017 in Lahti, als er alle vier Titel holte. Im Dezember 2017 wurde der Bayer zu Deutschlands Sportler des Jahres gewählt.
Rydzek nahm an fünf Olympischen Spielen teil, seit 2010 hat er kein Großereignis verpasst. Sein letztes endete allerdings höchst unglücklich: Beim Teamsprint in Norditalien waren seine Hoffnungen auf eine letzte Medaille geplatzt, als sein Mannschaftskollege Vinzenz Geiger gleich zweimal innerhalb kürzester Zeit in den Schnee stürzte.
L.Meier--VB