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Technische Probleme bei Hülkenberg - kein Start in Melbourne
Technische Probleme an seinem Audi haben Nico Hülkenberg unmittelbar vor dem Start des Grand Prix von Australien ausgebremst. Der Deutsche musste beim Saisonauftakt der Formel 1 in Melbourne tatenlos zusehen, er war auf dem Weg in die Startaufstellung ausgerollt und musste von seinem Team weitergeschoben werden. Später wurde der Audi in die Boxengasse gebracht, um die Probleme möglicherweise doch noch zu beheben - letztlich vergebens. Australien ist für den deutschen Hersteller das Debüt in der Königsklasse.
Das Rennen wurde mit 20 statt 22 Autos gestartet - auch Oscar Piastri war nicht dabei. Der Australier krachte mit seinem McLaren bei gemütlicher Fahrt vor dem Start in die Bande - und auf den Tribünen schlugen Tausende Heimfans die Hände über dem Kopf zusammen: Für den Australier war das Heimrennen ebenfalls schon vor dem Start beendet, auf einer Installationsrunde verlor Piastri die Kontrolle. Nach Kurve vier drehte sich der McLaren unvermittelt, beim Kontakt mit der Streckenbegrenzung wurde die Nase beschädigt, unter anderem ging ein Vorderrad verloren.
"Ich bin okay", funkte Piastri an die Box, Weltmeister Lando Norris erkundigte sich nach der Ursache des Unfalls seines Teamkollegen. "Er hat das Auto beim Gangwechsel verloren", ließ der Kommandostand wissen.
"Mit dem neuen Getriebe, das Schalten ist Mist, nicht sein Fehler", sagte Norris wenig später noch vor dem Rennstart bei Sky. Piastri wäre von Rang fünf ins Rennen gegangen. Bemerkenswert: Auch Max Verstappen hatte zu Beginn des Qualifyings am Samstag in einer eigentlich unbedenklichen Situation die Kontrolle über seinen Red Bull verloren.
Die Formel 1 geht in diesem Jahr mit völlig neuen Power Units an den Start, in denen Verbrenner und Elektromotor jeweils etwa für die Hälfte der Leistung sorgen.
E.Burkhard--VB