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Winter ärgert Tischtennis-Elite: "Das gibt Selbstvertrauen"
Durch einige starke Auftritte in den letzten Monaten hat sich Tischtennisspielerin Sabine Winter bis auf Platz elf der Weltrangliste vorgearbeitet - und bringt inzwischen selbst die chinesischen Spitzenspielerinnen ins Schwitzen. "Wenn Chinesen einen ernst nehmen, dann gibt das Selbstvertrauen", sagte die 33-Jährige im Interview mit dem Deutschen Tischtennis-Bund (DTTB) und fügte scherzhaft an: "Auch wenn es leichter zu spielen wäre, wenn sie einen nicht ernst nehmen."
Winter war am Wochenende beim hochdotierten Singapore Smash zum ersten Mal in ihrer Karriere bis ins Halbfinale gestürmt. Dort unterlag sie der Weltranglistenzweiten Wang Manyu aus China mit 1:4, hielt aber gut mit. "Sie hat wirklich Gas gegeben und die Faust gezeigt und damit bewiesen, dass sie mich sehr ernst genommen hat", sagte Winter, die zuvor zwei Top-10-Spielerinnen aus dem Turnier genommen hatte.
Das Aus sei für sie kein Ärgernis, aus knappen Siegen oder Niederlagen nehme sie ohnehin mehr für sich mit, als aus einem klaren Erfolg: "Wenn man mir meine Grenzen aufzeigt, weiß ich, woran ich arbeiten muss", sagte Winter. Inzwischen merke sie nach starken Monaten langsam, "dass sich mein Status ein bisschen geändert hat, (...) aber zu sehr ist es jetzt auch noch nicht". Als nächstes großes Turnier steht für Winter das WTT Champions in Chongqing (10. bis 15. März/Dyn) auf dem Plan.
M.Betschart--VB