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Abschied? Spekulationen um Klopp sind "völliger Schwachsinn"
Nicht mehr unumstritten? Vorzeitiger Abschied? Von wegen. Red-Bull-Boss Oliver Mintzlaff hat Spekulationen um die Zukunft von Jürgen Klopp als Head of Global Soccer in dem Konzern entschieden zurückgewiesen. "Das ist völliger Schwachsinn und komplett aus der Luft gegriffen", sagte der Top-Manager auf SID-Anfrage, nachdem die Salzburger Nachrichten berichtet hatten, Klopp werde "zunehmend kritisch gesehen".
Im "Gegenteil", meinte Red-Bull-Geschäftsführer Mintzlaff: "Wir sind extrem zufrieden mit der Arbeit von Jürgen Klopp. Er investiert sehr viel, ist in permanentem Austausch mit unseren Trainern sowie Sportdirektoren und entwickelt unsere Red Bull Fußballphilosophie nachhaltig weiter. Wir sind davon überzeugt, dass er der richtige Mann für diesen Job ist. Darauf legen wir unseren gesamten Fokus und unsere Energie."
Zuvor hatte ein Medienbericht für Wirbel gesorgt, wonach Klopp ein gutes Jahr nach seiner Amtsübernahme bei Red Bull "nicht mehr unumstritten" sei. Die Salzburger Nachrichten fragten sogar: "Steht Jürgen Klopp bei Red Bull vor dem Abschied?" Mit Oliver Glasner, Teammanager vom Premier-League-Klub Crystal Palace, wurde sogar schon ein möglicher Klopp-Nachfolger gehandelt. Der Österreicher stehe "ganz oben auf der Wunschliste", sollten sich die Wege von Klopp und Red Bull trennen. Doch dazu wird es laut Mintzlaff nicht kommen.
Klopp, der mit Borussia Dortmund und dem FC Liverpool zahlreiche Titel gewann, war in verschiedenen Medien zuletzt immer wieder mit großen Klubs in Verbindung gebracht worden, so auch mit Real Madrid nach der Trennung von Xabi Alonso. "Ich bin als Mensch an einem Punkt, an dem ich vollkommen zufrieden bin mit meiner Situation. Ich möchte nirgendwo anders sein", sagte Klopp zuletzt der Nachrichtenagentur AFP dazu. Er werde nicht aufgeregt, wenn er höre, dass Real Madrid angeblich Interesse habe, "falls das überhaupt der Fall sein sollte - aber das sind nur Spekulationen der Medien."
J.Sauter--VB