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Gewalt in Mexiko: FIFA "beobachtet die Lage"
Trotz der Eskalation der Gewalt in Mexiko mit bisher mindestens 73 Toten hofft der Fußball-Weltverband FIFA rund 100 Tage vor dem Beginn der WM (11. Juni bis 19. Juli) auf eine Beruhigung der Lage im Land des Co-Gastgebers. "Bei der FIFA in Mexiko beobachten wir die Lage in Jalisco sehr genau und stehen in ständigem Austausch mit den Behörden", teilte der Weltverband mit Blick auf den besonders betroffenen Bundesstaat mit dem WM-Spielort Guadalajara mit.
"Wir werden den Maßnahmen und Anweisungen der verschiedenen Regierungsstellen weiterhin folgen, die darauf abzielen, die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten und die Normalität wiederherzustellen - und wir bekräftigen unsere enge Zusammenarbeit mit den Behörden auf Bundes-, Landes- und lokaler Ebene", ließ die FIFA weiter wissen.
Die Tötung des berüchtigten Drogenbosses Nemesio "El Mencho" Oseguera Cervantes durch die Armee hat in weiten Teilen Mexikos eine Welle der Gewalt ausgelöst. Mittlerweile hat die Regierung 10.000 Soldaten entsandt, um der Lage Herr zu werden. In Mexiko sollen 13 WM-Partien stattfinden, vier davon in Guadalajara. Zudem wollen mehrere Teams ihr Quartier in Mexiko aufschlagen.
R.Fischer--VB