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Bayern müssen "lernen" - und sind "heiß" auf BVB-Duell
Als Harry Kane und Co. den unerwarteten Zittersieg gerade noch ins Ziel gerettet hatten, schalteten sie beim FC Bayern direkt um in den Topspiel-Modus. "Wir haben uns eine sehr gute Ausgangslage geschaffen", sagte Sportvorstand Max Eberl nach dem knappen 3:2 (2:0) gegen Eintracht Frankfurt mit Blick auf das Gipfeltreffen bei Borussia Dortmund am kommenden Wochenende.
Mit acht Punkten Vorsprung auf den ersten Verfolger reisen die Münchner zum BVB. Fast wären es weniger gewesen, hatten die Bayern gegen Frankfurt in der Schlussphase doch beinahe noch eine 3:0-Führung hergeschenkt. "Natürlich wünschst du dir diese Zittermomente nicht", gab Eberl zu: "Aber das gehört zur Bundesliga dazu und kann auch wieder dafür sensibilisieren, dass eben nichts vorbei ist."
Laut Jamal Musiala müsse die Mannschaft aus der Schlussphase, in der die Bayern durch einen von Kane verschuldeten Elfmeter und einen schweren Patzer in der Defensive zwei Tore hergeschenkt hatten, "lernen". "Für unsere Ziele können wir so Momente nicht haben", betonte der Nationalspieler bei Sky: "Wir müssen unsere Energie, unseren Fokus immer bei hundert Prozent halten."
Auch gegen Dortmund. Die Vorfreude auf das Topspiel ist bei den Bayern jedenfalls ungebrochen. "Wir sind heiß drauf", sagte Trainer Vincent Kompany, der auch Positives aus den wilden Schlussminuten ziehen konnte: "Es zeigt auch Charakter, das Spiel trotzdem über die Linie zu bringen."
F.Wagner--VB