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"Eine coole Zeit": Preuß freut sich auf Zukunft ohne Biathlon
Franziska Preuß beendet mit dem olympischen Massenstart in Antholz (14.15 Uhr/ARD und Eurosport) ihre Karriere - und blickt dann neugierig ihrem neuen Leben ohne Biathlon entgegen. "Ich habe jeden Tag 100 Prozent gegeben und wenig an was anderes gedacht", sagte Deutschlands Sportlerin des Jahres dem ZDF: "Deswegen habe ich mir auch noch keine Gedanken gemacht, was jetzt kommt, sondern war immer im Hier und Jetzt."
Nun will Preuß herausfinden, wie sie ihren Alltag ohne ihren geliebten Sport füllen kann. "Ich glaube, es ist eine coole Zeit, wenn man mal alles irgendwie ausprobieren kann", sagte die Gesamtweltcupsiegerin des vergangenen Winters: "Ich freue mich einfach darauf, jetzt mal was komplett anderes zu erleben."
Noch steht aber das Rennen über 12,5 Kilometer in Norditalien an. Nach enttäuschenden Spielen für Preuß, die bislang mit großen Problemen beim Stehendschießen zu kämpfen hatte, gehe es für sie aber "nicht um Zeiten oder Platzierungen", sondern "um Dankbarkeit", wie die 31-Jährige bei Instagram schrieb: "Ein letztes Mal alles geben."
Auf der Social-Media-Plattform hinterließen zahlreiche Stars der Szene würdigende Worte unter dem Abschiedspost von Preuß. "Genieße dein letztes Rennen", meinte der mittlerweile zurückgetretene norwegische Rekordweltmeister Johannes Thingnes Bö. Sein Bruder Tarjei meinte, er sei glücklich darüber, "dass er das letzte Rennen der Legende live in Antholz" sehen könne.
"Wir werden dich vermissen. Ich habe jedes Duell mit dir genossen, sogar die schwierigen", schrieb die Französin Lou Jeanmonnot, die im vergangenen Jahr das dramatische Finale um die große Kristallkugel am legendären Holmenkollen in Oslo gegen das deutsche Aushängeschild verloren hatte: "Danke, dass du in jeder Situation eine Königin warst." Auch Preuß' Lebensgefährte Simon Schempp kommentierte den Beitrag - und schrieb treffend: "Es war, es ist und es wird gut. Viva la Vida."
G.Haefliger--VB