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Neuntes Gold: Kläbo schreibt Olympia-Geschichte
Skilangläufer Johannes Hösflot Kläbo hat mit der neunten Goldmedaille seiner Karriere Olympia-Geschichte geschrieben. Der 29-Jährige gewann mit der norwegischen Staffel klar vor Frankreich und Italien und ist nun alleiniger Rekordhalter bei Winterspielen. Das deutsche Team landete nach 4x7,5 km auf Rang acht und ging wie schon die Frauen am Samstag leer aus.
Kläbo übernahm als Schlussläufer mit großem Vorsprung und brachte den Sieg problemlos ins Ziel. Allein in Italien hat der Alleskönner nun vier Goldmedaillen gewonnen, im Teamsprint und über 50 km kann er zwei weitere holen. Bis zur Bestmarke bei Sommerspielen ist es aber noch ein weiter Weg: US-Schwimmer Michael Phelps holte 23 Goldmedaillen.
Anders als beim Sturzfestival am Samstag gab es bei strahlendem Sonnenschein kein Favoritensterben. Schwedens Frauen hatten tags zuvor im Dauerregen die fest eingeplante Goldmedaille verspielt, als Dreifach-Weltmeisterin Ebba Andersson spektakulär stürzte, einen Ski verlor und eine Minute lang "einbeinig" dem Feld hinterher stürmte. Am Ende gab es "nur" Silber hinter Norwegen.
Für die deutschen Staffeln gab es weder bei Regen noch bei Sonne etwas zu holen: Den Frauen blieb nach einem Einbruch von Startläuferin Laura Gimmler trotz starker Aufholjagd nur Rang vier. Die Männer mussten sich mit dem achten Platz unter den nur zehn Teams begnügen, einzig die Schweiz und Schweden lagen hinter dem DSV-Quartett aus Janosch Brugger, Friedrich Moch, Florian Notz und Jan Stölben.
H.Weber--VB