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Wachs-Wirrwarr: FIS lehnt Finnlands Protest ab
Der Ski- und Snowboard-Weltverband FIS hat Finnlands Protest gegen die Wertung des olympischen Langlauf-Sprints abgewiesen. In einer Stellungnahme, aus der die norwegische Tageszeitung VG zitiert, führt die FIS an, dass der gemeinsame Einspruch von Finnlands Skiverband und Olympia-Komitee zu spät erfolgt sei.
Die Finnen hatten dagegen protestiert, dass die Norweger um den neuen Rekord-Olympioniken Johannes Hösflot Kläbo, der den Sprint gewonnen hatte am Dienstag einen Vorteil beim Wachsen erhalten hatten. Der Weltverband hatte den Norwegern erlaubt, eine Wachsmaschine in den Wartungsbereich mitzunehmen, obwohl dies in den vorab erteilten Anweisungen untersagt war. Die anderen Mannschaften wurden nicht über diese Möglichkeit informiert.
"Der Sprint wäre anders ausgegangen, wäre die Wachsmaschine nicht über den Hinterweg ins Rennen gekommen", sagte der deutsche Teamchef Peter Schlickenrieder. Finnland und die anderen Teams hatten von Vorgang allerdings erst am Donnerstag erfahren und, die Finnen legten erst am Samstag Protest ein. Zu spät, wie die FIS nun mitteilte, ohne eine Sachentscheidung zu treffen.
Finnland wollte ein Urteil zugunsten des im Sprint viertplatzierten Lauri Vuorinen erreichen, vor dem zwei Norweger und ein US-Amerikaner lagen. Auch beim US-Team war es zu zweifelhaften Vorgängen gekommen, welche Finnland moniert hatte.
B.Baumann--VB