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Spieler des Tages: Ransford Königsdörffer (Hamburger SV)
Die Leichtigkeit ist zurück. Ein satter Schuss, keine zwei Gedanken - lange Ecke, lauter Jubel. Ransford Königsdörffer brachte den Hamburger SV schnell zurück ins Spiel in der Manier eines Torjägers mit echten Bundesliga-Qualitäten. Beim 3:2 (2:1)-Erfolg gegen Union Berlin legte der schnelle Angreifer nach seinem Ausgleich auch noch das 3:1 mit neuer Zielstrebigkeit nach - der Knoten scheint bei dem 24-Jährigen endgültig geplatzt.
"Ich bin sehr froh darüber, es kann so weitergehen", sagte der Doppel-Torschütze bei Sky mit einem kleinen Grinsen auf den Lippen: "Unsere ganze Mannschaft ist im Flow." Vor allem aber Königsdörffer, der einige Zeit brauchte, um richtig in der Bundesliga anzukommen. "Es waren sicherlich keine einfachen Wochen für ihn, und dann ist es irgendwie typisch Stürmer", sagte Robert Glatzel: "Er hat letzte Woche bereits getroffen und auch heute der Mannschaft mit seinen Treffern geholfen."
Im November erzielte er gegen Dortmund sein erstes Saisontor, im neuen Jahr fügte Königsdörffer schon drei hinzu. Und wies zuletzt auch nochmal durchaus eindrücklich auf die vielen negativen Kommentare hin, die er vor allem im Netz über sich ergehen lassen musste.
"Gehatet wurde ich schon", sagte Königsdörffer, "aber das geht mir relativ am Arsch vorbei. Das interessiert mich nicht so." Wichtig seien ihm die Personen, die ihm nahestehen. Der Trainer, die Mannschaft, Familie und Freunde. Und die freuen sich nun besonders mit der Nummer 11 des HSV, die immer mehr zu einem echten Erfolgsfaktor wird.
F.Mueller--VB