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Poker beendet: Upamecano verlängert beim FC Bayern
Der monatelange Poker zwischen Bayern München und seinem Abwehrchef Dayot Upamecano ist beendet. Der Abwehrchef des deutschen Fußball-Rekordmeisters verlängerte am Freitag seinen im Sommer auslaufenden Vertrag um weitere vier Jahre bis 2030. Upamecano soll neben einem üppigen Handgeld auch eine Ausstiegsklausel erhalten, die 2027 aktiviert werden kann. Dies berichteten zuletzt mehrere Medien.
"Ich bin sehr glücklich, beim FC Bayern zu bleiben und in diesem Team weiterspielen zu können: Wir haben eine tolle Mannschaft und einen tollen Trainer, und gemeinsam haben wir große Ziele", sagte der 27-Jährige. "Ein Kader braucht Ankerpunkte", erklärte Sportvorstand Max Eberl. "Mit Dayot setzen wir den nächsten. Oft lautet die Frage nicht, wen man holt - sondern wen man entwickelt: Dayot ist beim FC Bayern zum internationalen Spitzenspieler gereift, wir freuen uns auf den weiteren gemeinsamen Weg."
Der französische Nationalspieler hatte zuvor lange auf Zeit gespielt, der FC Bayern dagegen immer wieder seinen Wunsch nach einer weiteren Zusammenarbeit bekundet und den Druck zuletzt erhöht. "Irgendwann muss auch eine Entscheidung her", hatte etwa Sportvorstand Max Eberl gesagt. Ehrenpräsident Uli Hoeneß hatte sogar Upamecanos Berater im kicker scharf angegriffen. Er sei über dessen Verhalten "entsetzt".
Upamecano war im Sommer 2021 von RB Leipzig nach München gekommen. Galt der Innenverteidiger in seiner Anfangszeit beim FCB noch als anfällig, hat er sich längst zur festen Größe und zum Leistungsträger in München entwickelt. Der französische Meister Paris Saint-Germain und auch Real Madrid sollen Upamecano umworben haben, was den Vertragspoker in die Länge zog.
G.Frei--VB