-
Datenleck bei „Ein Prozent“: AfD-Politiker als Spender offengelegt
-
Steve McQueens Ferrari 275 GTB/4 NART Spider geht in New York unter den Hammer
-
Neuköllner Linken-Politiker Ahmed Abed vertrat Ibrahim Ibrahim vor Gericht
-
Susanne Johna kündigt Kandidatur als BÄK-Präsidentin an
-
Die schnellsten Kampfpanzer der Welt: Von 80 km/h und dem Einfluss des Gewichts
-
Schüler des Heisenberg-Gymnasiums erforschen Enzymkinetik am KIT
-
Wetterexperten rechnen mit früherem Schnee als erwartet
-
Nicolas Feuz über KI-Kontroverse: Thélyson Orélien als Sündenbock der Literaturwelt
-
Finanznot in der Kinder- und Jugendmedizin: Ostschweizer Kinderspital nur dank Spenden im Plus
-
Kantonsregierung Zürich blockiert barrierefreie Querungen zugunsten des Autoverkehrs
-
Lando Norris holt Pole-Position im nassen Qualifying zum GP Brasilien
-
Arzt mit 20'000 Franken Lohn: So viel gibt die Familie pro Monat aus
-
Hartmut Graßl: Klimawandel erzwingt neues Zeitalter und US-Wahl als Wendepunkt
-
RB Leipzig lässt Stadionpublikum über die Pausenmusik abstimmen
-
Zolgensma: Novartis untersucht mögliche Verbindung zu Tumorfällen
-
Sarkopenie früh erkennen und Muskelkraft im Alter gezielt erhalten
-
Gesundheitskompetenz: Vier Schritte zu verlässlicheren Entscheidungen
-
KI verändert Softwaretests und erhöht den Bedarf an Qualitätssicherung
-
Calif.io-Exploit umging Apples Blockierungsmodus auf dem iPhone
-
Siri AI erhält mit iOS 27.3 Zugriff auf Dateien und mehr App-Funktionen
-
Powerbanks ab 20.000 mAh im Vergleich: Verbatim vor Anker
-
Softwareupdate bringt älteren VW-ID-Modellen Batterie-Vorkonditionierung
Russland-Frage: Heftige Kritik an Infantino
Die Ukraine hat auf sportlicher wie politischer Ebene heftige Kritik an FIFA-Präsident Gianni Infantino wegen dessen Aussagen zu einer möglichen Rückkehr russischer Mannschaften in die Wettbewerbe des Fußball-Weltverbands geübt. Außenminister Andrij Sybiha bezeichnete Infantino als "moralisch degeneriert". Sportminister Matwij Bidny sprach von "verantwortungslosen" Äußerungen. Der ukrainische Fußballverband (UFA) ließ wissen, dass der Ausschluss nicht enden dürfe, so lange der Krieg anhält.
Am Dienstag hatte sich Infantino offen für eine Aufhebung des Banns gegen Russland gezeigt. "Das müssen wir", sagte der Schweizer beim britischen Sender Sky auf die Frage, ob eine Rückkehr Russlands geprüft werden müsse: "Auf jeden Fall - zumindest im Jugendbereich. Dieses Verbot hat nichts gebracht. Es hat nur Frustration und Hass hervorgerufen." Er ergänzte, "dass es helfen würde, wenn Mädchen und Jungen aus Russland in anderen Teilen Europas Fußball spielen könnten".
Sybiha nahm konkret Bezug auf diese Einlassung - und scheute dabei nicht vor einem historischen Vergleich zurück. "679 ukrainische Mädchen und Jungen werden nie Fußball spielen können – Russland hat sie getötet", schrieb der Außenminister in den Sozialen Netzwerken: "Und es tötet weiter, während moralische Degenerierte vorschlagen, die Sanktionen aufzuheben, obwohl Russland seinen Krieg nicht beendet hat. Künftige Generationen werden dies als eine Schande betrachten, die an die Olympischen Spiele 1936 erinnert."
Kurz nach Russlands völkerrechtswidrigem Überfall auf die Ukraine im Jahr 2022 hatten die FIFA und die Europäische Fußball-Union (UEFA) ihre laufenden Wettbewerbe für russische Teilnehmer gesperrt. Bereits im April 2025 hatte sich Infantino offen für eine Rückkehr Russlands gezeigt - in Zusammenhang mit einem Kriegsende.
Im Dezember 2025 bestätigte das FIFA-Council, dass russische Teams an U15-Turnieren teilnehmen dürfen. Der Fußball-Weltverband folgte dabei der Empfehlung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), das sich kurz zuvor für eine "uneingeschränkte" Russen-Rückkehr bei internationalen Jugendwettbewerben stark gemacht hatte.
A.Ruegg--VB